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Thema: Hall-Sensor TLE4905L (am PIC)

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hall-Sensor TLE4905L (am PIC)

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    Hi,
    mein heutiges Problem beschäftigt sich mit dem Hall-Sensor TLE4905L von Siemens.
    Mein Problem ist, dass der Sensor ein High-Signal ausgeben soll. Aber immer 5V führt und bei Magnetischem Einfluss auf Low-wechselt. Verdrahtet habe ich das ganze fast so wie im Datasheet, da die dortige Verdrahtung garkeine Wirkung zeigte.

    Ich habe also VSS auf 5V, GND eben an GND und Out an meinen PIC gehängt. Zwischen VSS und Out habe ich dann wie im datasheet einen widerstand gehängt. Den habe ich mit 10K etwas grsser gemacht, damit überhaupt eine Wirkung erziehlt wird, bei 1,2k passierte garnix.

    Hat hier jemand erfahrung mit dem Dingern?

  2. #2
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    Wie hast du denn die Wirkung getestet? Ich glaub erstmal nicht, dass du den Sensor genietet hast, dass wär nämlich wirklich schwer.
    Kannst du mal mit einem Multimeter am Sensorausgang messen?
    Und mit unterschiedlichen Magneten.

    Wolfgang

  3. #3
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    Was meinst du denn mit genietet?
    Der Sensor hat drei Beinchen und die stecken in der Platine. Am Ausgang liegen 5V an. Wenn ich nun mit einem permanent-Magnet dran gehe, mit der richtigen Seite, dann geht der Ausgang auf 0V runter. Besonders empfindlich ist das Teil auch nicht. Der Magnet muss schon sehr dicht ran, so 2mm Abstand. Auch ein stärkerer Magnet zeigt die selbe Wirkung, und geringe Empfindlichkeit.

  4. #4
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    hi,
    ich hab den tle4905 auch im einsatz, betreibe ihn aber mit 12v und lastwiderstand von 470 öhmern. funtzt tadellos.
    grüssens, harry
    der kopf ist rund damit das denken seine richtung ändern kann...

  5. #5
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    Ich habe mir gerade das Datenblatt (bei Conrad) angesehen. Es ist ein unipolarer Hall Schalter mit Hysterese.
    Wenn er funktioniert, dann schaltet er, ein bisschen abhängig von Typ und Temperatur, bei 12mT ein und bei 10mT wieder aus.
    Das ist für einen Permanentmagneten wenig (leicht zu aktivieren). Bei negativer Flussdichte schaltet er nicht.
    Manfred

  6. #6
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    Mit genietet meinte ich kaputt gemacht.

    Willst du nur wissen, ob ein Magnet da ist oder nicht, oder

    willst du wissen, wie nah der Magnet da ist (kontinuierlich)?

    Für letzteres hast du den falschen Sensor. Ein linearer Hall IC wäre dafür geeignet (TLE4990 z. B. wenns weiterhin ein Infineon sein soll)

    Wolfgang

  7. #7
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    @harryup
    wie genau sieht denn deine Schaltung aus? wäre nett wenn du mir ein Bsp. geben könntest. Ich habe schon drei vier Schaltungen gesehen und jede war anders.

    @Manf
    jo auf die Polarität kommt es an. Aber nur wenn ich den Magneten richtig dran halte tut sich auch was. Leider erst wenn der Magnet fast Konakt hat.

    @Wolferl
    Also ich möchte keine Entfernungen Messen, bei mir gehts nur um einen einfachen Runden zähler. Bei jedem Auslösen des Sensors eine Umdrehung. Daher sind die 2mm Abstand zwischen Magnet und Sensor auch etwas wenig.
    Also bisher hat der Sensor noch nicht mehr als 5V abbekommen, von daher sollte er noch funktionieren. Auch wenn die meisten datasheets von Infineon sind, auf meinem Sensor ist eindeutig ein Siemens Symbol drauf. Bei Reichelt gibts auch ein Siemens Datasheet, wobei sich die Infineon- und Siemenssheet nicht unterscheiden.

  8. #8
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    Ist dein Aufbau so wie auf der Skizze? Sind noch weitere metallische Gegenstände in der Nähe des Sensors? Hast du schon andere Magneten ausprobiert? Verwendest du evtl. nur solche Magnetstreifenbänder die man sich an den Kühlschrank macht?

    Wenn ich das Versuche komme ich je nach Größe des Magneten auf Schaltabstände zwischen 2 und 5mm mit einem RL von 2kOhm an 5V.


    Wolfgang
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken tle4905.jpg  

  9. #9
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    Also ich habe leider kein Mal-Programm aufm Notebook, aber so wie oben, ist das schon korrekt.
    Wobei es ja egal ist, auf welche Seite man den Magneten hält, solange die Polarität stimmt. Welches nun der poitive und welches der negative Pol ist, kann ich nicht erkennen.
    Ich setzte den "Magnet 3.0" von Reichelt ein:
    Permanentmagnet
    in Stabform aus
    AlNiCo 500.
    Remanenz: 1210 mT
    Koerzitiv-Feldstärke
    51 KA/ m
    Durchmesser: 3,0mm
    Länge: 12mm
    max. Energiegehalt:
    3,05mJ

    Der Magnet sollte wohl richtig sein, denn er zeigt ja Wirkung auf den Sensor. Nur das dieser dann auf Low springt und nicht auf High. Der Sensor führt immer High, wenn kein Magnet in der Nähe ist.
    Ich habe auch mal eine kleines Demo-Board gebastelt nur mit dem Sensor und Stromanschlüsen, sodass eine Beeinflussung von aussen wohl ausgeschlossen ist.

    Ich denke es könnte immernoch an einer falschen Verkabelung liegen. Nur weiss ich nicht wie es richtig sein muss...

  10. #10
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    Welches Ergebnis hast du erwartet? Der Sensor macht doch so wie er soll. Wenn du die Pegel gern vertauscht hättest würd ich dir zu einem Inverter raten (74xx04 oder so). Da mit weiteren Magneten rumzubasteln, nur damit das passt lohn sich nicht wirklich.

    Wolfgang

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