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Thema: Belastungstest Netzteil

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Belastungstest Netzteil

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    Hallo,
    ich möchte einen Belastungstest mit einem Netzteil machen. Dazu Müsste ich das 12V Netzteil mit 0 - 50A belasten.
    Was ist die einfachste und günstigste Möglichkeit das zu machen? Die Belastung muss nicht stufenlos sein sondern in 10A Schritten würde reichen.

    Danke im voraus.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Volt * Ampere = Leistung
    12V * 50A = 600W
    12V * 40A = 480W
    ......
    Wobei Du halt eine Last an das Netzteil hängst, bricht deine Spannung z.B. auf 10V ein sind es bei 600W halt auch 60A.
    Also sowohl Spannung als auch Strom messen.
    Ein einfacher Weg wären Glühlampen (wie bei Lichterketten, mehrere parallele Stränge)
    Im Gegensatz zu vielen vielen Wiederständen sieht man dort sofort den Ausfalle einer Lampe und muß nicht ewig durchmessen, falls der Wiederstand nicht per Farbänderung sein Ableben kund tut.
    Geändert von i_make_it (08.11.2015 um 12:05 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Willst du nur Dauerbelastung testen oder auch Impulsbelastung?

    Lampen sind eine gute Idee, achte aber auf den Einschaltstrom.

    Wenn du definierte Impulsströme benötigst kannst du mehrere Hochleistungswiderstände nehmen. Diese kannst du dann zusammenschalten wie sie gebraucht werden.

    MfG Hannes

  4. #4
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    Gast
    Ich brauche nur die Dauerbelastung. Mir ist gerade eingefallen ich habe noch einen Spannungswandler 12V -> 230V, das steht max. 50A leistungsaufnahme bei den technischen Daten, das heißt wenn ich an den 230V ausgang ein gerät anschließe das die Maximalen 500 Watt zieht sollte das auch funktionieren oder?

  5. #5
    In manch alter Scheune ist noch ein Anlasser für Schleifring-Motoren zurückgeblieben. Der hat dicke Widerstände, die sogar über einen Schleifschalter stufig verstellbar sind. Aber nicht ganz durchdrehen sonst gibt es Kurzschluss. Vorher schon mal den eingestellten Widerstand messen.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Ich würde normale Glühbirnen verwenden (Halogenlampen für Kfz) und diese einzeln hinzuschalten. Ich würde das mit einem kleinen uC machen. Dann kann man auch PWM nutzen.

    Einen wechselrichter würde ich nicht verwenden. Da sollte man schon wissen was man tut (Sicherheit). Besser wenn du im 12V Bereich bleibst.

    MfG Hannes

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Glühbirnen kann man nehmen...ich würde wohl aber trotzdem ein paar dicke HL-Widerlinge auf ein Stück Alu/Kupfer schrauben. Finde ich bei 12V einfacher, bzw. würde mich das viele Licht eher stören. Reichlt hat tolle Dickschicht-Widerstände im TO220. Und Dale-Widerlinge sind auch gut zu gebrauchen.

  8. #8
    Unregistriert
    Gast
    http://www.reichelt.de/index.html?&ACTION=446&LA=2
    Du meinst diese oder?

    Die muss man dann auch gut kühlen oder`?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von BMS
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    Hallo,
    um 600W Verlustleistung sinnvoll abführen zu können, braucht es einen ganz schön großen, schweren und teueren Kühlkörper plus Lüfter, Leistungswiderstände und Wärmeleitpaste...

    Bleib bei den Glühlampen (z.B. 12V 50W Halogen Stiftsockellampe), die sind auch für die entstehende Abwärme ohne Kühlkörper ausgelegt und lassen sich später auch noch wo anders sinnvoll nutzen...

    z.B.:
    Kostet pro 50W dann nur etwa 1€. Für 600W also etwa 12€.
    Muss auch nicht online sein, Baumarkt oder Elektrohandel um die Ecke müsste das auch haben.

    Grüße, Bernhard
    Geändert von BMS (09.11.2015 um 19:14 Uhr)
    "Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen." R.L. Stevenson

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von BMS Beitrag anzeigen
    um 600W Verlustleistung sinnvoll abführen zu können, braucht es einen ganz schön großen, schweren und teueren Kühlkörper plus Lüfter, Leistungswiderstände und Wärmeleitpaste...
    Leistungswiderstände können ziemlich hohe Temperaturen ab. Die löten sich schon mal aus ohne gleich kaputt zu gehen.

    Teuer muß ein Kühlkörper nicht sein, jedes große Metallstück aus der Restekiste an daß man die Widerstände schrauben kann, funktioniert. Und wenn der Test nicht zu lange dauert, kann man den "Kühlkörper" ja in einen Eimer Wasser hängen.

    Bleib bei den Glühlampen (z.B. 12V 50W Halogen Stiftsockellampe), die sind auch für die entstehende Abwärme ohne Kühlkörper ausgelegt und lassen sich später auch noch wo anders sinnvoll nutzen...
    Bei Glühlampen muß man aufpassen. Der Kaltstrom kann leicht 10 mal so groß wie der Betriebsstrom sein. D.h. beim Einschalten fließen 500A statt 50A.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

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