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Thema: Strommessgerät

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Strommessgerät

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    Hallo beisammen,
    ich überleg schon länger, ob ich mir mal so ein Stromzählerchen für die Steckdose zulege, um rauszufinden, was mein Kühlschrank, PC, Mikrowelle etc. an Strom verbrauchen.
    Beim PC fürde mich grade der Stand-by-Verbrauch interessieren, der relativ gerinf ein dürfte. Aber auch Akkuladegerät und Laptopnetzteil fänd ich mal interessant.

    Könnt ihr was wirklich günstiges empfehlen?
    Oder gibts da ein interessantes Arduino-Selbstbauprojekt?
    Da es einfach nur interessahalber ist, möchte ich nicht viel Geld ausgeben. Aber auch kein Gerät für 10€ kaufen, das hinterher unter die Rubrik Sondermüll fällt, weil die Messergebnisse einfach sinnfrei sind.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das ist ja mal richtig nostalgisch
    Wie genau messen denn diese alten Analogzähler, hast du da irgend nen Anhaltspunkt?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    K.A. aber genug genau für Stromlieferanten, weil sie mir für verbrauchten Strom immer prezise abbuchen.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Die Qualität der Geräte scheint sehr unterschiedlich zu sein und keinesfalls direkt mit dem Preis zu korrelieren. Vor Jahren hatte die c't (Heise) einen vergleichenden Test veröffentlicht. Das Ergebnis in Kurzform: Mikrowelle und Kühlschrank sind für keines der Geräte ein Problem, Schaltnetzteile und Geringstverbraucher aber schon.
    Eines der richtig guten UND preiswerten war z.B. das Heitronic, Art.Nr: 46901 (und einige augenscheinlich baugleiche) . Das ähnelt mehr als die meisten anderen Geräte einer Steckdosen-Schaltuhr (nur zur Wiedererkennung, kein sonstiger Aussagewert !) und lag vor ein paar Jahren bei etwa 10 Euro - und es liefert auch bei den 'fiesen' peak-lastigen Verbrauchern genaue Ergebnisse.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Danke für die Info. In den Amazonbewertungen steht allerdings, dass sich die Minimal-/Maximalanzeige lediglich auf die letzten Sekunden bezieht. Das wäre ja bei einer einfachen Messung auf die Schnelle nicht sehr zielführend.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    ... dass sich die Minimal-/Maximalanzeige lediglich auf die letzten Sekunden bezieht. ... nicht sehr zielführend.
    Ohne klare Spezifikation wäre das in der Tat unbefriedigend.
    Allerdings stellt sich auch die Frage, wie interessant der Einschaltstromstoß für die Energieverbrauchsmessung wäre; und erst die Nulldurchgänge des Wechselstroms in der Anschlussleitung!
    Spaß beiseite: Die vielen pro Wechselspannungsperiode erfassten Daten müssen irgendwie verdichtet und bewertet werden. Die Parametrierung dieser Statistikfunktionen ist in gewisser Weise Ansichtssache; spezifiziert sollten sie halt schon sein. Das Manual zu meinem Gerät kenne ich offen gestanden nicht mal ansatzweise.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Oder gibts da ein interessantes Arduino-Selbstbauprojekt?
    Google liefert um die 500'000 Treffer.
    Ist aber nicht alles brauchbar.

    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Da es einfach nur interessahalber ist, möchte ich nicht viel Geld ausgeben. Aber auch kein Gerät für 10€ kaufen, das hinterher unter die Rubrik Sondermüll fällt, weil die Messergebnisse einfach sinnfrei sind.
    Die einfachen Geräte gehen von sinusförmigen Spannungen und Strömen aus und liefern nur bei ohmschen Verbrauchern brauchbare Resultate.

    Die guten messen auch die Phasenverschiebung (cos phi) und können auch nicht sinusförmige Signale richtig bewerten (Stichwort: True RMS).
    Bei Verbrauchern ab ca. 100W ist mittlerweile PFC vorgeschrieben, sodass der Strom einigermassen sinusförmig ist.
    Steckerladegeräte fallen leider nicht darunter, weshalb, gerade im Standby, der Strom nicht einmal annähernd etwas mit einem Sinus gemein hat, weshalb dann manche Geräte irrsinnige Leistungen anzeigen! Nicht selten wird dann im Standby ein höherer Verbrauch angezeigt als unter Volllast!

    Ein gutes Messgerät darf nicht nur die Spitzenwerte von Strom und Spannung messen, sondern muss auch die geometrische Form des Signals erfassen (z.B. alle 100µs) und daraus das Integral bilden. Diese Integrale aus Strom und Spannung kann man dann miteinander multiplizieren und muss dann das Ganze noch mit dem cos Phi (= Cosinus aus dem Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung) multiplizieren um den richtigen Wert zu bekommen.

    Für ein Arduino-Projekt ist das Messen von Strom und Spannung das eine und die mathematische Auswertung dann das Andere.
    Möglicherweise kann man aus einem schlechten Projekt ein gutes machen, wenn man die Software entsprechend neu schreibt.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    @Peter(TOO)
    An derart schlechte Geräte im Testfeld des von mir erwähnten c't-Produkttests kann ich mich nicht erinnern. Auch an kein einziges ohne cos(phi)-Berücksichtigung
    Mein 10€-Gerät - wohl eines mit gutem Preis-Leistungsverhältnis - zeigt bei 20W-Stecker-Schaltnetzteilen im Leerlauf sehrwohl plausible 0,2 - 0,3W an, was bei 0,1W Anzeigeauflösung eben quasi fast nix ist.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von RoboHolIC Beitrag anzeigen
    An derart schlechte Geräte im Testfeld des von mir erwähnten c't-Produkttests kann ich mich nicht erinnern. Auch an kein einziges ohne cos(phi)-Berücksichtigung
    Mein 10€-Gerät - wohl eines mit gutem Preis-Leistungsverhältnis - zeigt bei 20W-Stecker-Schaltnetzteilen im Leerlauf sehrwohl plausible 0,2 - 0,3W an, was bei 0,1W Anzeigeauflösung eben quasi fast nix ist.
    Mittlerweile scheint dies auch bei den Chinesen angekommen zu sein.
    Ich hatte vor 2-3 Jahren noch Geräte, welche nur bei Ohmschen Lasten vernünftige Werte geliefert haben und den cos phi nicht anzeigen konnten.

    Bei den Arduino-Projekten werden teilweise auch nur Strom und Spannung miteinander multipliziert, ohne die Phasenlage zu berücksichtigen.

    MfG Peter(TOO)

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo,
    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Danke für die Info. In den Amazonbewertungen steht allerdings, dass sich die Minimal-/Maximalanzeige lediglich auf die letzten Sekunden bezieht. Das wäre ja bei einer einfachen Messung auf die Schnelle nicht sehr zielführend.
    In manchen Fällen wäre der Anlaufstrom und Zeit interessant. Nicht für den Energieverbrauch, aber für die Absicherung.

    Mit einem eigenen Arduino-Projekt gibt es da keine Grenzen, was man wie auswerten will!

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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