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Thema: Zwei Räder mit Ausnehmungen antreiben

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Frage Zwei Räder mit Ausnehmungen antreiben

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    Ich möchte zwei Räder mit einer Runden Ausnehmung an der Seite gegenläufig und gleichförmig zueinander antreiben.
    (Siehe Anhang Räder)
    Diese Räder sollen eine Stange zwischeneinander weitergeben, ein Problem welches bereits gelöst ist.

    Gibt es eine Möglichkeit wie man solche Räder von einander antreiben lassen kann?
    Also dass die Ausnehmung keine Probleme bereitet und es nicht zum "Stolpern" kommt?

    Wegen der Stange darf sich unter, und über den Rädern nichts befinden, also kein zusätzlicher Antrieb durch Zahnräder etc.
    Die Räder selbst sind auf Rohren mit Ausschnitten gelagert (Siehe Anhang Räder Lagerung).
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Räder.jpg   Räder Lagerung.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Wegen der Stange darf sich unter, und über den Rädern nichts befinden, also kein zusätzlicher Antrieb durch Zahnräder etc.
    Für einen Antrieb muss man irgendwie eine Kraft oder ein Moment einleiten. Was Du mit "unter und über" meinst ist nicht klar, ist das eine radiale Richtung oder eine axiale? Wenn Du noch skizzierst, welche Flächen der Räder als Funktionsflächen nicht verändert werden können und welche Räume um die Räder von einem Antrieb nicht eingenommen werden können, sehen wir vielleicht klarer. Wäre denn eine Verzahnung der zylindrischen Außenflächen möglich?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Mit den gegebenen Informationen kann man nicht viel sagen.
    Wenn die grünen, geschlitzten Ringe Abschnitte der Rohre sein sollen, dann sind das Gleitlagerungen bei denen beide Lagerpartner unterbrochen sind.
    Das erste Problem das ich sehe ist die Schwingneigung der Rohre durch die Schlitzung, da die Reibung dazu führen wird das immer Torsionskräfte wirken die das Rohr wegen dem Schlitz nicht ableiten kann weshalb es zu elastischer Verformung kommt.
    Wenn Werkstoff und Wanddicke entsprechend ausgelegt sind, wird die Rückstellkraft und die Reibkraft eine Resonanzfrequenz ergeben die alle Bauteile vorzeitig verschleißen. lassen.
    Im Extemfall wird das Rohr per Haftreibung harken und das ganze frisst sich fest.
    Das zweite was ich sehe ist das bei falcher Formgebung der Schlitz im Rad und der Schlitz im Rohr sich verharken und das ganze klemmt.

    Da die Rohre ja nicht frei im Raum schweben können, sondern die Kräfte die die Räder einbringen ableiten müssen, ist da Platz für einen Antrieb, wo auch die Lagerung der Rohre hin soll.

    Ich vermute mal das die Rohre mit gleichbleibender Ausrichtung, und gleicher Position zueinander stehen und sich nur die Räder drehen.
    In dem Fall kann ein Antrieb am Umfang erfolgen und zwar überal da wo die Rohre geschlossen sind, denn da können die Stangen ja nicht austreten.
    Wegen dem Ausschnitt im Umfang der Räder ist zu klären ob sich die Räder um 360° drehen oder immer nur um 180° oder weniger.
    Im letzterem Fall reicht eine Verzahnung mit einem Antriebsrad, sonst müssen mehrere Zwichenräder benutzt werden, die Sicherstellen, das immer mindestens ein Rad im Eingriff ist.

    Zahnräder bieten den Vorteil das sie formschlüssig sind und somit die Drehbewegungen zwangssynchonisiert sind, was grade mit der Unterbrechung am Umfang der Räder sonst zu Problemen führt.

    Eine immer wieder gern genutzte Lektüre zur Lösung von Problemen mit mechanischen Antrieben ist:
    http://www.pdnotebook.com/wp-content...cal_moveme.pdf

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Ist es eigentlich wirklich nötig, dass der Schlitz bis fast an die Mittelachse des Rades geht? Da wäre es ja eigentlich praktischer, wenn da genug Platz für eine Welle wäre, ließen sich dafür nicht die Räder ein wenig vergrößern?
    Ansonsten finde ich die Idee Mit der Außenverzahnung und Antrieb über weitere Zahnräder nicht verkehrt, allerdings sind die Infos ein wenig unzureichend, um das genau sagen zu können.
    AI - Artificial Idiocy

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Das mit dem Antrieb über mehrere Räder ist mir auch schon in den Sinn gekommen, allerdings hoffte ich auf eine einfachere Lösung, und das Problem mit den Ausnehmungen ist einfach nicht anders zu lösen.

    Wenn man das Ganze unter Inventor2012 erst mal "probelaufen" ließe, ist dann eigentlich sicher dass die Zahnräder nicht aneinander vorbeigleiten (so man die constraints richtig anwendet)?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Modellbauer Beitrag anzeigen
    ... das Problem mit den Ausnehmungen ist einfach nicht anders zu lösen ...
    Das ist eher unwahrscheinlich. Vielleicht sollte man andere nochmal alternative Prinzipien prüfen - oder gibt es da schon viel mehr, was wir nur noch nicht gezeigt bekommen haben?

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