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Thema: Ausgangsspanne; Spanne; Genauigkeitsklasse

  1. #1
    M.S.
    Gast

    Ausgangsspanne; Spanne; Genauigkeitsklasse

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    Hallo liebe Forengemeinde,
    ich habe ein paar Fragen bezüglich einiger Begriffe. In den
    Datenblättern verschiedener Sensoren sind raltive Fehler bezogen auf die
    Spanne oder auch Ausgangsspanne angegeben. Die Frage was versteht man
    unter der Spanne?

    Ein Beispiel Drucksensor 0...400bar Messbereich; Ausgangssiganl normiert
    4...24mA (12 bit interne Ausflösung). Realtiver zusammengesetzter
    Gesamtfehler 0,5% (bezogen auf Spanne).

    Bezogen auf den Messbereichsendwert (evtl. = Spanne?) würde jetzt ein
    Fehler von 2 bar enstehen. Oder?
    Kann ich diesen relativen Fehler auch auf meinen anwendungsspezifischen
    untere Messbereichgrenzwert von z.B. 6,4 bar beziehen und sagen der
    Absolutfehler beträgt hier 0,032 bar?

    Und worauf bezieht sich eigentlich die Genauigkeitsklasse?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    MfG M.S.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    27.08.2013
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    59
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    Hallo M.S.,
    Zitat Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
    Ein Beispiel Drucksensor 0...400bar Messbereich; Ausgangssiganl normiert
    4...24mA (12 bit interne Ausflösung). Realtiver zusammengesetzter
    Gesamtfehler 0,5% (bezogen auf Spanne).

    Bezogen auf den Messbereichsendwert (evtl. = Spanne?) würde jetzt ein
    Fehler von 2 bar enstehen. Oder?
    Richtig.

    Ist jetzt aber ein doofes Beispiel.
    Der Messbereich könnte auch von -400mbar ... +400mbar gehen.

    Dann ist der Endwert 400mbar und die Messspanne sind 800mbar.

    Zitat Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
    Kann ich diesen relativen Fehler auch auf meinen anwendungsspezifischen
    untere Messbereichgrenzwert von z.B. 6,4 bar beziehen und sagen der
    Absolutfehler beträgt hier 0,032 bar?
    Wenn du mit dem 400bar Sensor misst, erhältst du 6.4bar +/-2bar ! also ein Fehler um die 33%.


    Zitat Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
    Und worauf bezieht sich eigentlich die Genauigkeitsklasse?
    Normalerweise auf den Endwert, bzw. die Messspanne, kommt aber auch auf das Messprinzip an.
    In den meisten Fällen sind Endwert und Messspanne gleich (0...100).
    Bei -50 ... +50 beträgt die Spanne 100, der Endwert aber 50.
    Man kann jetzt aber auch 0...50 anzeigen und das Vorzeichen separat anzeigen (Ist typisch für digitale Geräte, da hat man das Vorzeichen), dann bezieht sich die Klasse auf den Endwert.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  3. #3
    M.S.
    Gast
    Hallo Peter,
    vielen Dank für deine aufschlussreiche Erläuterung!
    Sinngemäß kann man also festhalten: der Absolutfehler eines Sensors bleibt über den gesamten Messbereich konstant und der Relativfehler steigt mit "sinkender Messgröße" an !?
    MfG M.S.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo M.S.,
    Zitat Zitat von M.S. Beitrag anzeigen
    vielen Dank für deine aufschlussreiche Erläuterung!
    Sinngemäß kann man also festhalten: der Absolutfehler eines Sensors bleibt über den gesamten Messbereich konstant und der Relativfehler steigt mit "sinkender Messgröße" an !?
    Richtig, zumindest bei der Definition über die Genauigkeits-Klassen.

    Es gibt natürlich auch noch andere Definitionen, z.B. bei Sensoren, welche linearisiert werden müssen. Hier hat man dann in einem bestimmten Bereich eine grössere Genauigkeit als Ausserhalb.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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