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Thema: DARPA-Wettbewerb

  1. #1
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    DARPA-Wettbewerb

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    Hallo,

    alljährlich findet doch dieser DARPA-Roboter-Wettbewerb statt.

    http://www.theroboticschallenge.org/

    letztes Jahr hat ja dieser "Schaft" gewonnen. Mir ist nicht ganz klar wie das genau läuft.
    Werden die Roboter da "Ferngesteuert" ? Wohl schon oder?
    Also autonom machen die ja rein gar nix nehme ich mal an.


    THX
    Karl
    Geändert von Karl1000 (30.04.2015 um 15:36 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Karl1000 Beitrag anzeigen
    Also autonom machen die ja rein gar nix nehme ich mal an.
    Genau, darum nennt sich dieser Wettbewerb ja auch " Robotics Challenge".

  3. #3
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    Wie meinst du das? dass die einfach mit einem Joy-Stick oder per maus-klick einfach ferngesteuert werden wie ein Model-Flugzeug??
    Wär ja ein Witz...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    http://www.theroboticschallenge.org/...STAR_24388.pdf

    Lies einfach mal ab Seite 15.

    DARPA considers that autonomy can be gauged by how much and how quickly data needs to

    be exchanged between a human operator and a robot in order to execute a given task. When

    performing a particular task in a specified time, the fewer bits exchanged, the greater the

    demonstrated autonomy. To promote autonomy DARPA will create controlled network service

    interruptions with substantial duration in which only low data-rate communication between

    humans and robots will be possible.

  5. #5
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    Ja gut d,h, man könnte den Automaten einfach fernsteuern. Viel übertragenn werden muss ja nicht die Positionsdaten der Servos halt. Der Automat muss halt von einem bein aufs andere kommen, also autonom, wenn der Befehl kommt: mache schritt nach vorne. Wie das gehatsche aussieht scheint wurscht zu sein. Oh Mann!!!

  6. #6
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Karl1000 Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das? dass die einfach mit einem Joy-Stick oder per maus-klick einfach ferngesteuert werden wie ein Model-Flugzeug??
    Wär ja ein Witz...
    Nö, schon vor ein paar Jahren war der Wettbewerb:
    Ziel in etwa 160km Entfernung in GPS eingeben und den Rest muss der Robi machen.

    Die Marsroboter haben ja auch ein kleines Problem:
    Die Kamera sieht einen Felsblock direkt vor dem Robi und sendet das Bild zur Erde.
    Nach etwas 20 Minuten kommt das Bild hier an und man gibt einen Lenkbefehl zum Ausweichen.
    Nach weiteren 20 Minuten kommt das der Befehl beim Robi an. Aber 40 Minuten nach dem Entdecken des Fellsblocks ist der Robi da schon reingefahren!
    Also, normal fernsteuern ist da nicht!

    Jetzt gibt man dem Robi an, wo man hin möchte, vielleicht noch 1, 2 Wegpunkte, damit er die landschaftlich schönere Strecke nimmt.
    Der Robi weicht dann selbständig Felsen und Schlaglöcher aus um angegebenen Wegpunkte zu erreichen.
    Kommt der Robe dabei in eine zu missliche Lage, bleibt erstehen und wartet auf Vorschläge von der Erde.


    Es müssen also Daten zwischen Erde und Mars ausgetauscht werden um eine Aufgabe zu lösen. Bilder brauchen aber recht grosse Datenmengen.
    Beim aktuellen DARPA Wettbewerb geht es darum, eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit zu lösen und dabei möglichst wenig Daten austausche zu müssen, möglichst auch noch mit einer geringen Datenrate.

    Um hohe datenraten zu erzielen, braucht man hohe Frequenzen, eine komplizierte Modulation und möglichst keine Störungen. Je höher aber die Sendefrequenz ist, umso mehr breiten sich die Wellen wie Licht aus, um die Ecke geht's also nicht so gut.

    Die Langwellensender um getauchte U-Boote zu erreichen kommen aber nur auf Datenraten im Bereich von 100Bits/s. Da braucht dann eine einzelnes Bild in HD, schnell mal ein paar Tage zur Übertragung. Mit den Langwellensendern, kommt man mit einem einzelnen Sender um die ganze Erde und stören mit einem Störsender ist auch kaum möglich.

    Beim Ganzen darf man nicht vergessen, dass die DARPA eine militärische Behörde ist!

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  7. #7
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    Ja das mit den marsrobotern ist schon klar. Grundsätzlich hat jeder Automat siccherheits Funktion drin wie endschalter oder kollisions Schutzmechanismen wie Abstands oder fotosensoren. Lustigerweise könnte man das meiste auch mechanisch lösen. Interessanterweise würde einen rein mechanischen Automaten niemand intelligent bezeichnen. Faktisch ist aktuell da aber rein gar kein unterschied. Was die DARPA mit so was bezweckt weiss ich nicht. Also so gar nicht. Terminatoren sind das jedenfalls nicht

  8. #8
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    Ich empfehle das Lesen der Texte auf der Seite dessen URL Du gepostet hast, Da steht ganz genau drin was die mit der aktuellen Challenge bezweckt wird.

  9. #9
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Karl1000 Beitrag anzeigen
    Lustigerweise könnte man das meiste auch mechanisch lösen. Interessanterweise würde einen rein mechanischen Automaten niemand intelligent bezeichnen. Faktisch ist aktuell da aber rein gar kein unterschied.
    Diese Beurteilung liegt allerdings mehr bei der Jugend!

    Bis in die 70er Jahre waren viele Automaten noch mechanisch oder andernfalls fest verdrahtet.
    Ein Anpassen auf andere Begebenheiten war dadurch kompliziert. Erst mit den Mikroprozessoren war es dann möglich, die Anpassung in die Software zu verlegen.
    Zudem kostet Software ja nichts, da man sie nicht sehen kann!

    Der erste Computer war voll mechanisch gedacht und sollte mit Dampf angetrieben werden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Babbage
    Teile wurden erst viel später nach den Originalplänen erstellt, zusammengebaut und es hat sogar funktioniert.
    Die Grundlagen der heutigen Assemblersprache stammt auch von dieser Maschine und wurden von Lady Ada erschaffen (z.B. der Begriff Mnemonik stammt von ihr).

    Auch in den alten SiFi, so aus den 30er Jahren, ist das meiste mechanisch gelöst, weil man zu dieser Zeit nicht viel anderes kannte.

    In 50 Jahren, dürfte unsere heutige Technik auch nur noch einen hauch von Intelligenz besitzen, da dann andere Technologien aktuell sind.

    Man darf nicht vergessen, dass die Technologie der Mikroprozessoren erst um die 40 Jahre alt ist. Das sich MicroController auch im Wasserkocher befinden, gibt's erst seit einigen Jahren.

    Wer denkt noch an die ersten Funktelefone aus den 30er Jahren? Diese waren mit Röhren und füllten den ganzen Kofferraum. Da es noch keine Transistoren kannte, war Elektronik ohne leuchtender Röhren gar nicht vorstellbar.
    Wo genau die Röhrentechnik gerade steht, habe ich nicht verfolgt, aber dar letzte Erfolg war der Plasmabildschirm und das ist noch nicht lange her.

    So in den 70er Jahren wurden die Funktelefone dann mindestens "tragbar" und brauchten kein eigenes Fahrzeug mehr
    Und die ersten "tragbaren" PCs wogen auch noch 16kg.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  10. #10
    Benutzer Stammmitglied
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    Es geht also darum bestimmte Maschinen zu bauen die vorgegebene aufgaben erfüllen sollen. Werden die eigentlich im Vorfeld genau bekanntgegeben? Und dann wie ne marionette bewegt oder wie ein schaufelbagger. Die eigentliche Intelligenz kommt dann vom bedienfuzzy. Ist das der Wettbewerb oder sehe ich das falsch?

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