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Thema: 74 AC 14 N-- 2 IC`koppeln?? Um mehr Leistung zu haben

  1. #1
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    74 AC 14 N-- 2 IC`koppeln?? Um mehr Leistung zu haben

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    Hallo,

    Mein Motor nimmt blockiert 450mA auf. Wenn er läuft nur ca 70mA. Wenn ich 2 Stück 74 AC 14n nehme und sie übereinander löte, läuft der Roboter gut. Verschalte ich beide wie auf dem Bild fliessen pro Seite nur max 75mA bei 5 Invertern. Die Ic`s haben je einen 100nF von Plus-Minus. Der Motor parallel auch. 6 ist Minus. 1 ist Plus. 2-3 Motor. 5-6 der zweite Motor. 2 AAA Batterien sind die Versorgung.
    Was mache ich falsch. Die Inverter sind richtig verschaltet. Auf dem Steckbrett kommt der gleiche Fehler.


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Name:	2 x 74 AC 14N-001.jpg
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    [ATTACH=CONFIG]300CH80[/ATTACH]

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Name:	3V LDR Objekt.jpg
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    Danke
    Achim
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    Geändert von achso (17.04.2015 um 19:30 Uhr) Grund: weiteren Plan nachgeladen

  2. #2
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    Hallo Achim,
    Zitat Zitat von achso Beitrag anzeigen
    Was mache ich falsch. Die Inverter sind richtig verschaltet. Auf dem Steckbrett kommt der gleiche Fehler.
    Jede Menge Murks!

    1. Der 74AC14 ist nicht als Treiber gedacht, das ist schwerer Missbrauch was du da machst. Möglich ist auch, dass da etwas schwingt, wenn man diese parallel schaltet.

    2. Der Strom wird, deiner Schaltung nach, nur von je einem einzelnen Gatte (IC1 1-2 und 13-12) aufgebracht und das macht halt schlapp!
    Wenn du den Motor gegen Masse schaltest, sollte es gehen, aber nur in eine Richtung.

    3. Das mit den LED geht so auch nicht wirklich. Zumindest die Rote, begrenzt dir die Motorspannung auf etwa 1.8V, die grüne auf etwas um die 2.3V.
    Je nach Drehrichtung läuft der Motor mit den Dioden unterschiedlich schnell. Zudem verbrätst du jede Mengen Strom in den LED.
    Die LED-Spannungen sind geschätzt, da müsste man das Datenblatt haben um genauer zu schätzen, was da abgeht und selbst dann liegt man irgendwo in den Streuungen der Dioden. Was die LED genau machen liegt auch im Bereich des Missbrauchs, das kann man nicht abschätzen.

    Wenn du die Richtung ändern willst, muss du schon auch den beiden Invertern noch je 4 andere parallel schalten. Aber wie willst du anhalten?

    4. Wie willst du die Motoren stoppen?

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  3. #3
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    Danke Peter(TOO)
    ich wußte es, gleich gibt es einen zwischen die Hörner. Missbrauch ist hart, hat was Ungutes.

    Ich habe wirklich, ehrlich, versucht das Datenblatt zu verstehen und ging davon aus, das die Inverter alle Einzeln für sich, arbeiten. Ohne zu Wissen woher sie die Leistung beziehen. Wieso funktioniert das, wenn ich ein zweites IC sozusagen Huckepack auf das Untere oben drauf klemme?
    Die habe ich dann so zusammengelötet. Der Roboter läuft. Jetzt wollte ich das in -GUT- nochmal so bauen wie zu sehen. NAJA.

    Die Leuchtdioden habe ich noch garnicht eingebaut. Das muß auch nicht sein.

    Ich habe noch einen ähnlichen mit 74 HC 240 nach dem gleichen Prinzip gebaut. Weil die Motoren sehr viel Strom aunfnehmen (a 150mA) habe ich vor die Schaltung ein LM 317 als I-Begrenzer gesetzt. Die läuft einwandfrei. Auch mit SMD Led 1Kohm Vorwiderstand bei 3,8 Volt.

    Meine IDEE war jetzt hier:
    Der 1. Inverterverarbeitet das LDR Signal und gibt den weiteren Invertern klare Ansage.??

    Schönen Danke für deine Info,
    ich will kein Missbraucher sein

    Achim

    - - - Aktualisiert - - -

    Danke Peter(TOO),

    Ich habe es geblickt. Stunden lang habe ich darüber gebrütet. Aber den Denkfehler nicht gesehen. So bin ich nunmal.

    Schönen Sommer wünsch ich dir.

    Achim

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Acjhim,
    Zitat Zitat von achso Beitrag anzeigen
    ich wußte es, gleich gibt es einen zwischen die Hörner. Missbrauch ist hart, hat was Ungutes.
    Ich habe über 35 Jahre Industrieelektronik entwickelt. Da muss etwas möglichst 10 Jahre ohne Ausfälle im Dauerbetrieb funktionieren. Zudem auch unter Worst Case Bedingungen


    Zitat Zitat von achso Beitrag anzeigen
    Ich habe wirklich, ehrlich, versucht das Datenblatt zu verstehen und ging davon aus, das die Inverter alle Einzeln für sich, arbeiten. Ohne zu Wissen woher sie die Leistung beziehen.
    Sie sind aber in einem gemeinsamen Gehäuse. Und Teilen sich die Anschlüsse für die Versorgungsspannung.
    Daraus ergibt sich eine maximale Verlustleistung für das Gehäuse und auch ein maximaler Strom für die Spannungsanschlüsse.
    Dabei kann es durchaus sein, dass du 5 Stufen hast, welche jede maximal 100mA liefern kann, der Spannungsanschluss aber mit maximal 200mA belastet werden darf. Da gilt dann halt der kleinere Wert, Wenn jede Stufe eine Lampe treibt und garantiert werden kann, dass immer nur maximal 2 Lampen gleichzeitig brennen, kann man die 100mA pro Treiber ausnutzen!

    Ganz typisch ist dies Problematik bei µCs die Summe der Einzelströme der Ausgänge übersteigt den zulässigen Strom in den Pins für die Spannungsversorgung meist bei weitem.
    Zudem sind einzelnen Ports direkt Anschlüsse für die Speisung zugeordnet. Normalerweise sind z.B. die Masse-Pins intern untereinander verbunden, aber eben hochohmig.
    Wenn der Strom den falschen Weg durch den Chip nimmt, führt das im besten Fall zu unerklärlichen Störungen, im schlechtesten kann eine Leiterbahn auf dem Chip durchbrennen.

    Zitat Zitat von achso Beitrag anzeigen
    Wieso funktioniert das, wenn ich ein zweites IC sozusagen Huckepack auf das Untere oben drauf klemme?
    Die habe ich dann so zusammengelötet. Der Roboter läuft. Jetzt wollte ich das in -GUT- nochmal so bauen wie zu sehen. NAJA.
    Manchmal hat man Glück oder die Schaltung im Robi muss nicht identisch mit dem sein, was du aufgezeichnet hast!

    Im Datenblatt gibt es im wesentlichen 4 mögliche Angaben zu jedem Parameter:
    1. Ein typischer Wert, meist bei idealer Versorgungsspannung und 25°C
    2. Ein minimaler garantierter Wert, je nachdem bei der höchsten oder niedrigsten Betriebsspannung und Temperatur, je nachdem welche Kombination den schlechtesten Wert ergibt.
    3. Wie 2., aber maximaler Wert.
    4. Typische Werte, welche der Hersteller aber nicht garantiert.

    5. Manche Hersteller, wie z.B. National Semiconductor, geben noch an, welche Parameter bei der Endkontrolle wirklich gemessen werden und welche sich aus dem Design zwangsweise ergeben. (Beispiel: Ich habe einen Spannungsteiler aus zwei Widerständen. Tatsächlich messe ich aber nur die Spannung am Mittelpunkt des Spannungsteilers. Liegt diese im gültigen Bereich, müssen in der Regel auch die Spannungen an den Enden des Spannungsteilers im gültigen Bereich liegen.)

    Wenn ein IC die garantierten Werte nicht einhält, kann man es als defekt zurückgeben. In der Industrie ist es dann aber üblich gleich das ganze Los zurückzugeben, weil man nicht weiss wie viele ICs defekt sind.
    Aus Kostengründen versucht deshalb ein guter Hersteller real möglichst besser zu sein, als das was er garantiert. Dann ist auch ein Montags-Chip noch innerhalb der garantierten Werte. Bei weniger guten Herstellern fällt dann der Montags-Chip als fehlerhaft raus (Wenn da nicht auch beim Testen gespart wird).

    Je nachdem welchen Hersteller du verwendest und wie die Fabrikation grad drauf war, funktioniert deine Schaltung mal und mal weniger. Kann auch sein, dass deine Schaltung erst bei 30°C nicht mehr will ....
    Sorry, aber das ist die Bastlerlösung :-P
    Allerdings benötigst du meist auch nur ein einzelnes funktionierendes Exemplar.

    Ich habe gelernt, alles so auszulegen, dass auch wenn man 10'000 Stück herstellt und zudem das Material von unterschiedlichen Herstellern besorg, auch alle 10'000 stück auf Anhieb fehlerfrei funktionieren. OK, ein paar % tun das nicht, meist wegen Löt- oder Bestückungsfehlern, aber auch weil der Hersteller mal ein defektes Bauteil "drunter schmuggelt"

    Zitat Zitat von achso Beitrag anzeigen
    Ich habe noch einen ähnlichen mit 74 HC 240 nach dem gleichen Prinzip gebaut. Weil die Motoren sehr viel Strom aunfnehmen (a 150mA) habe ich vor die Schaltung ein LM 317 als I-Begrenzer gesetzt. Die läuft einwandfrei. Auch mit SMD Led 1Kohm Vorwiderstand bei 3,8 Volt.
    Wie gesagt: Glückstreffer.
    Es kann auch sein, dass wenn du das Selbe in ein paar Jahren nochmals aufbaust, es nicht funktioniert, weil die ICs geändert wurde, aber immer noch die Daten nach Datenblatt einhalten.

    Ich hatte z.B. mal Probleme mit einem UART (16C450 und 16C550). Da waren schon ein paar 100 Geräte ausgeliefert, welche problemlos funktioniert hatten. NS machte dann einen Die-Schrink (Der Chip wird dabei einfach optisch verkleinert), dann passen ein paar Chips mehr auf einen Wafer und die Transistoren werden etwas schneller. Laut Datenblatt blieb alles beim alten. Das Problem war, dass der Baudgenerator manchmal plötzlich auf einer anderen Frequenz gearbeitet hat. Es stellte sich dann heraus, dass durch den Die-Schrink auf dem Chip intern Störungen aufgetreten sind. NS hat dann etwas am Chipdesign geändert. Ich konnte dann provisorisch das Problem mit einem 10pF Kondensator lösen.

    Zitat Zitat von achso Beitrag anzeigen
    Ich habe es geblickt. Stunden lang habe ich darüber gebrütet. Aber den Denkfehler nicht gesehen. So bin ich nunmal.
    Auch in der Elektronik brauch man manchmal lange Leitungen :-P

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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