Boards mit Mikrocontrollern werden entweder kleiner oder immer schneller. Das trifft auch auf so gut wie alle Arduino-Weiterentwicklungen zu. Bis auf eine: Wenn man Matt Millman heißt, resultiert das nämlich in einem großen Board mit einem schwachbrüstigen Prozessor, der auch noch fast antik ist.

Dieses neue Arduino-Board hat schon fast Steampunk-Qualitäten, denn der verwendete Prozessor basiert auf Intels 8086 – ein Chip, der nunmehr 37 Jahre auf dem Buckel hat. Matt wollte schon immer mal einen Single-Board-Computer mit einem praktischen lokalen Bus bauen. Also setzte er sich im Juli 2014 hin und startete das passende Projekt mit dem Kürzel 8OD.

Sehr schnell stellte sich heraus, dass dieses Vorhaben nicht ganz so simpel wie die dahinter steckende Idee war. Ein Punkt dabei war, dass viele Peripherie, die in einem modernen Mikrocontroller selbstverständlich ist, in einer alten CPU für PCs schlicht nicht vorhanden ist, sondern in externer Hardware steckt. Also musste diese fehlenden Fähigkeiten auch bei einem Arduino-artigen Board in externer Hardware realisiert werde, Das Resultat ist also alles Andere als ein einfaches Board. Wer Genaueres wissen will, sei auf seine Projekt-Webseite verwiesen, wo es auch Hinweise zu veralteter und daher schwer erhältlicher Elektronik gibt.



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News Quelle: Elektor
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