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Thema: Einsteiger: Programmiersprachen Wahl und Frage zu Asuro

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Einsteiger: Programmiersprachen Wahl und Frage zu Asuro

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    Hallo,
    ich bin völlig neu in der Robotik und habe mich bis jetzt nur ein bisschen eingelesen! Ich wollte mir für den Anfang den Bausatz Asuro zulegen, da dieser angeblich Löterfahrungen bringt und er gut für Anfänger geeignet sei. Aber ich habe gelesen, dass der Asuro leider nur mit C programmiert werden kann und dass der Speicherplatz auf dem board nicht für eine Python Programmierung ausreicht! Also nun zu meiner eigentlichen Frage: Kann man auf dem Asuro ein Raspberry Pi 2 bauen und diesen dann mit Python programmieren? Ich bin deswegen so auf Python aus, da ich mir bereits ein Lehrbuch dazu gekauft habe und mir die Sprache C (natürlich nach ein wenig einlesen) sehr schwer erscheint! Wenn ich nochmal von neu anfangen würdet welche Sprache würdet ihr lernen und welche Lehrbücher wären empfehlenswert?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von robosapiens
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    Willkommen in Forum,

    die Frage ist zunächst was möchtest du genau machen? Möchtest du einen Microcontroller programmieren, beispielsweise die von Atmel dann würde ich dir definitiv Bascom als programmiersprache ans Herz legen, die ist super für den Einstieg, besonders lernst du mit dieser Programmiersprache, einem kleinen Atmel Microcontroller und wenigen elektronischen Bauteilen schnell etwas über die Programmierweise als auch über den Themenbereich Elektrotechnik, der nicht ganz unerheblich für die Robotik ist
    Ich persönlich habe mich mit Bascom zuerst beschäftigt und programmiere nun mein Raspberry/Banana Pi in Python - genau diese Reihenfolge würde auch ich dir vorschlagen.

    P.S. Dieses Thema wurde mehr als ausreichend im Forum diskutiert, einfach mal suchen!

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Also haben sie 2 Sprachen nacheinander gelernt? Oder unterscheiden sich die zwei Sprachen nicht so sehr voneinander? Oh sorry ich habe schon gesucht aber nichts zu asuro mit Raspberry Pi gefunden!

    PS.: Welche Lehrbücher oder Starterpacks wären denn zu empfehlen?

    Danke für die schnelle Antwort

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Mit Gaffertape kan man ja fast alles auf den Asuro kleben. Aber richtig darauf montieren ist schwer. Den Asuro hat kaum Bolzlöcher wo man etwas fixieren kann. Den experimentierplatten oder erweiterungen sind meistens mit nur leichte stechverbindungen auf den PCB gemacht.

    Dabei ist Asuro auf 5 volt bassiert, und ist den RPi ein 3.3 volt gerät. Wenn mann sie kommunizieren lassen möchte brauchst du ein Spannungswandler für die datenaustausch.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Leo98 Beitrag anzeigen
    Also haben sie 2 Sprachen nacheinander gelernt? Oder unterscheiden sich die zwei Sprachen nicht so sehr voneinander?
    Nun, das ist der normale Weg!
    Ich habe vor 40 Jahren mal mit 6502 Assembler angefangen, Dan folgten Wang-BASIC und danach CBASIC unter CP/M und 8080 Assembler. Dann kam Z80 Assembler. Das nächste war der PET mit einem MS-BASIC. Dann kam der APPLE ][ mit seinem Integer BASIC und einem MS-BASIC. Weiter ging es mit UCSD Pascal auf dem Apple und später Turbo Pascal auf dem IBM-PC. Dazwischen lag noch ein BASIC auf einem National Semiconductor Chip, da gab es Mitte der 80er so eine On-Chip Variante. Mit dem IBM-PC kam dann zuerst 8086 Assembler hinzu, später auch C.
    Es folgten 8051 Assembler und PL/M51

    FORTH war auch noch irgendwo Mitte der 80er und irgendwo war noch 6800- und 6301-Assembler.
    Anfang 90er kamen dann die Hitachi, heute Renesas, H8/300- und H8/500-Assembler hinzu. Da kam dann auch Fuzzi Logic hinzu, auch eine Art Programmiersprache.
    Irgendwo bei Windows kamen noch Visual BASIC und C++ hinzu.
    Jetzt bin ich bei den PIC- und ARM-Prozessoren dran.

    Achja, für einige spezielle Aufgaben habe ich auch eigene einfache Programmiersprachen entworfen und entsprechende Compiler gebaut. z.B. für einen speziellen Kreutzschienenverteiler mit um die 1'000 I/Os. Da wurde aus der Verbindungsliste, mit zusätzlichen möglichen logischen Verknüpfungen, ein Maschinenprogramm compiliert.

    Und irgend etwas habe ich sicher noch vergessen.

    Mit dem oben angeführten habe ich Projekte durchgezogen, d.h. Programmieren aus dem Kopf ohne jeden Befehl nachschlagen zu müssen.

    In andere Programmiersprachen wie Cobol, Fortran, APL usw. habe ich mich eingelesen und kann auch entsprechende Programme einigermassen lesen, habe mit diesen aber nie etwas umgesetzt.

    Bei den prozeduralen Sprachen sind so die ersten 2-3 noch etwas mühsam, weitere sind dann relativ einfach zu erlernen, das Konzept ist immer gleich, nur die Syntax und die Schlüsselworte sind unterschiedlich.

    C++ und VB sind dann Objekt Orientierte Sprachen. Hier hängt es auch noch vom persönlichen Programmierstil ab, wie leicht man da rein findet. Objekt Orientiert geht auch in Assembler, nur besteht da kein Zwang und man kann immer auch mal schnell eine Routine schreiben, welche da quer schiesst. Ich hatte schon in Assemblerprogrammen z.B. die Funktionen für einen ADC in ein eigenes Modul gepackt und nur ein paar definierte Aufrufe dafür definiert. Irgendwelches direktes Gefummel aus anderen Modulen am ADC gab es dann einfach nicht. Ist auch einfacher zu Pflegen, wenn sich am ADC etwas ändert. Objekt Orientiert funktioniert da nicht anders, nur hat man entsprechende Unterstützung durch die Sprache.

    Beim Assembler ist es ähnlich. Bei den Von Neumann Architekturen gibt es eigentlich nur zwei Lager, Intel und Motorola.
    Bei Harvard-Architekturen muss man etwas umdenken, wobei schon der 8051 eigentlich eine Harvard-Architektur hat und 8080 und 8086 teilweise auch (im I/O-Bereich).

    Neben den prozeduralen Sprachen gibt es noch andere, vor allem aus dem Bereich KI, welche gänzlich andere Ansätze verwenden. Z.B. wird bei LISP nicht zwischen Daten und Programmcode unterschieden. Das bringt dann aber die Stärke beim Lernen der KI-Maschine, das Programm kann verändert werden, wie die Daten in normalen Sprachen.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Also meinen sie ich sollte mit Bascom beginnen und dann langsam mit python weiter machen? Könnten sie ein Starterset oder Lehrbuch zu Bascom empfehlen?
    Oder doch lieber mit assembler?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von Valen Beitrag anzeigen
    Mit Gaffertape kan man ja fast alles auf den Asuro kleben. Aber richtig darauf montieren ist schwer ...
    Kleiner Zusatz:
    Mein asuro (die originale Hardware) hat EIN Bohrloch mittig zwischen Controller und Gatterbaustein IC3 CD4081. Das hält bei mir abwechselnd diese oder jene Zusatzplatine . . . nur für den RasPi wärs etwas knapp bemessen. Trotzdem könnt man den RasPi sicher drauf befestigen.
    Zitat Zitat von Valen Beitrag anzeigen
    ... Dabei ist Asuro auf 5 volt bassiert, und ist den RPi ein 3.3 volt gerät. Wenn mann sie kommunizieren lassen möchte brauchst du ein Spannungswandler für die datenaustausch.
    Ähhhh - die Spannungsversorgung des RasPi sind 5 V; aber ich glaube der asuro hätte mit dem knappen Ampere die der Himbeerkuchen braucht schon sein Limit voll erreicht, vermutlich sogar deutlich überzogen. Zum Kommunizieren zwischen RasPi und (m)einem 5-V-Controller - bei meinem Archie - habe ich einfache Spannungsteiler genommen. Klappt problemlos.

    [OT]
    Zitat Zitat von Peter(TOO) Beitrag anzeigen
    ... das ist der normale Weg ... vor 40 Jahren mal mit 6502 Assembler angefangen ... UCSD Pascal auf dem Apple ...
    CP/M ... was für Zeiten! Ich habe heut noch ein Z80er-System im Keller (und ein Z80-ICE!!), mit 2 kleinen Floppylaufwerken und allen dazugehörigen Disketten. Und an UCSD habe ich die schrecklichsten Erinnerungen - immer wieder kamen ausführlichste Hilfen zum Vorschein.
    Eine Sprache fehlt mir in Deiner Liste, Peter, LISP. Ich hatte mir in LISP mehrere Offsets zu AutoCAD geschrieben - damals etwa die CAD-Version 3 oder so, später bis ACAD12. Fünfhundert, später sicher weit über tausend Zeilen, die mir für eng definierte CAD-Konstruktionen alle möglichen Werkstattbezeichnungen, Zugaben, Markierungen etc. mit einem Klick (na ja, mit einem CAD-Befehl) erledigten. Viel Programmierarbeit - und sehr viel Zeitersparnis bei der Anwendung. Und seit LISP verstehe ich auch die UPN von meinem HP-Taschenrechner (immer noch der 42S).
    [/OT]
    Ciao sagt der JoeamBerg

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Geier,
    Zitat Zitat von oberallgeier Beitrag anzeigen
    [OT]
    Und seit LISP verstehe ich auch die UPN von meinem HP-Taschenrechner (immer noch der 42S).
    [/OT]
    UPN lernst du auch mit FORTH

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Mal der Reihe nach:
    Auf den ASURO einen RPi zu schnallen macht recht wenig Sinn. Der ASURO hat keine Sensoren die viel Rechenleistung zur Auswertung benötigen, und außerdem keine ausreichende Stromversorgung. RPi und Konsorten machen erst Sinn bei größeren/komplexeren Robotikprojekten.

    Was den Einstieg ins Programmieren angeht. Die zwei wichtigsten Konzepte sind die prozedurale Programmierung (Pascal, C, Basic/BASCOM etc.) und objektorientierte Programmierung (Delphi, Java, C++, Python uvm.) Wenn du diese Konzepte verstanden hast und in der Lage bist, Gedanken und Probleme so zu strukturieren dass ein Computer damit klarkommt, ist jede weitere Programmiersprache innerhalb weniger Tage oder Wochen schnell erlernt. Da geht es dann im wesentlichen um Feinheiten in der Syntax und Funktionsweise.

    Der schwierigste Schritt ist nicht das erlernen einer Programmiersprache sondern, sondern der Fähigkeit in den Strukturen und Ausdrucksmöglichkeiten zu denken die dir eine Programmiersprache zur Verfügung stellt.

    Was Python oder Java dir im Gegensatz zu C/C++ abnimmt ist die Speicherverwaltung. Davon abgesehen ist C jetzt nicht wirklich komplizierter als Python.

    mfG
    Markus

    PS: Üblicherweise duzt man sich in Foren
    Tiny ASURO Library: Thread und sf.net Seite

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Kann man den asuro mit Bascom programmieren? Weil dann würde ich mich für diese Sprache entscheiden!! Welche Lektüren könntet ihr emfehlen?

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