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Thema: Lineare Rillenkugellager vs. Kunststoffgleitlager

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    Lineare Rillenkugellager vs. Kunststoffgleitlager

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    Ich habe hier einen kleinen Aubau mit einer gehärteten und geschliffenen 8mm-Silberstahlwelle und lasse dazu zwei passende Linearlager "gegeneinander antreten":

    LM8UU aus China
    RJMP0108 bzw. RJZM0108 aus Deutschland (Firma IGUS)

    ...alleine die Laufgeräusche sprechen dabei ganz klar für sich, hinzu kommen die
    erheblich geringeren Vibrationen der Kunststoffversion.

    Danke an Alle, die uns bei der erfolgreichen 1.000€-Aktion der IngDiba unterstützt haben! | https://www.hackerspace-bremen.de | http://www.pixelklecks.de |

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Danke für dein informatives Video. Hast du denn auch Angaben zum Spiel? Kann mir vorstellen, dass solche Kunststoffgleitlager ein bisschen Platz zwischen ihrer Innenfläche und der Welle haben, sonst würde es ja klemmen. Zumindest hatte ich so den Eindruck, als ich mal die Produkte von Igus auf einer Messe begutachtet habe.
    AI - Artificial Idiocy

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,

    Ist natürlich ein bisschen unfair der Vergleich.
    Ein Linearkugellager ist immer lauter als ein Gleitlager.

    Zudem spielt beim Linearkugellager die Oberfläche der Welle eine grosse Rolle. Jede Kugel hat ein Punktauflage und folgt der Oberfläche.
    Das Gleitlager überbrückt Unebenheiten der Welle.

    Die Abnutzung ist bei Gleitlagern natürlich auch etwas anders. Beim Gleitlager und einseitiger Belastung wird die Bohrung oval.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  4. #4
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    Hallo,

    rein Geräuschemäßig ist das klar, das zwischen einem chinesischen No-Name Kugellager und einem deutschen Gleitlager das Gleitlager gewinnt.

    Beide Lagertypen haben haber verschiedene Anforderung an die Konstruktion. Die Kugellager halten erheblich mehr Kräfte aus als die Kunstofflager, ebenfalls haben sie erheblich weniger Reibungswiederstand. Bei Konstruktionen wo der Hebel der Kraft länger ist(Abstand Antrieb zu Lagerung) als die wirksame Lagerlänge neigen die Kunstofflager zum verkanten.
    Auch wie von Geistesplitz angesprochen ist das Lagerspiel größer, bei den hier verwendetden Lager gibt Igus ein maximales Spiel von 0,04mm + die Toleranz der Welle an, also nicht für Präzisionsmaschinen. Anforderungen an die Welle sind gleich, da sich sonst das Kunstoffgleitlager schnell abreibt.

    Für einen 3D-Ducker im Hobbybereich ist der Austausch durchaus nachvollziehbar, da durch die nicht vorhanden Schmierfilme das Maschinchen erheblich sauberer wird.

    Grüße

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