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Thema: Servoempfehlung für Hexabot

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von pinsel120866
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    Servoempfehlung für Hexabot

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    Wenn ich die Servos Hextronik HX5010 mit 6 Volt betreiben will, verweigern sie den Dienst. Damit sind die Servos scheinbar nicht für meinen Hexabot geeignet. Hättet ihr eine Empfehlung für (günstige) Hexabot-Servos, die ich mit einem NiFePo4 Akku mit 6,6 Volt betreiben kann?

    - - - Aktualisiert - - -

    Update: Ich habe festgestellt, dass das Servoboard, das ich verwendet habe, nicht sauber funktioniert. Sobald ich mehr als 6 Servos betreiben will, bricht die Spannungsversorgung zusammen. Ausserdem verträgt das Board nicht mehr als 5 Volt.
    Ärgerlich, nun muss ich mir ein anderes Board besorgen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von robosapiens
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    Meiner Meinung nach tolle Servos sind eigentlich alle von Hitec. Ich habe zwei Hexapods von Lynxmotion, welche mit Hitec HS645MG ausgestattet sind. Doch ich weiss nicht, ob ich nochmal so viel Geld für nur Servos ausgeben würde. Habe noch ein weiteres Hexapod Chassis welches ich mit MG996R Servos ausstatten werde. Diese Servos haben auch 10KG Stellkraft und ein Metallgetriebe. Doch anfängliche Tests zeigten den Preisunterschied zwischen Hitec und China Servos, da die MG996R keine so tolle Stellgenauigkeit haben und außerdem extrem stark vibrieren wenn sie unter Belastung sind. Andererseits habe ich für 18 Servos aus China ungefähr 90-100EUR bezahlt. Dafür würde man nur 3 Hitec HS645MG bekommen....
    Was das Servocontroller Board angeht, kann ich das SSC32 von Lynxmotion empfehlen. Habe das in beiden Hexapods und in einem Humanoiden Roboter, den ich momentan baue. Finde das Board nach anfänglichen Schwierigkeiten super!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    ... Sobald ich mehr als 6 Servos betreiben will, bricht die Spannungsversorgung zusammen ... anderes Board besorgen.
    Vermutlich tuts dieses eine Board schon - IM PRINZIP. Versuch mal NUR die Signale des Boards an Deine Servos zu leiten, die Servoversorgung z.B. über ein Steckbrett getrennt (auf gemeinsamen GND achten!!!). Ich bin sicher dass es dann läuft. Noch was: schon dieser Mikro(?)USB für die 5V input for Servo V+ im Bild 2 sieht mir nicht ausreichend dimensioniert aus ! ? ! ?
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von pinsel120866
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    Danke für eure Tipps.
    @Josef: Das ist ein guter Tipp, werde ich mir mal überlegen. Grundsätzlich würde ich dieses Projekt gerne mit dem RPi zu Ende bringen...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von pinsel120866
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    Zitat Zitat von oberallgeier
    ...Versuch mal NUR die Signale des Boards an Deine Servos zu leiten, die Servoversorgung z.B. über ein Steckbrett getrennt...
    Danke Josef, der Tipp war wieder einmal Gold wert. Nun funzt das Ganze, sieht nun so aus... Ich fürche nun, dass der Bot zu schwer (oder die Servos zu schwach) ist, aber darüber mache ich mir demnächst Gedanken.

    Bin gerade noch fertig geworde, bevor die Gäste kommen - Guten Rutsch!
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von pinsel120866 Beitrag anzeigen
    ... der Tipp ... Nun funzt das Ganze ... fürche nun, dass der Bot zu schwer (oder die Servos zu schwach) ist, ...
    Erstmal mein Glückwunsch, dass es nun läuft - rechtzeitig, damit Du nicht mit einem Projektproblem(chen) ins neue Jahr gehst!

    Bot zu schwer oder Servos zu schwach - es ist ja ein Jammer mit den Modellbauservos. Ich weiß nicht, wie gut die technischen Daten der wirklich hochpreisigen Servos sind, bei den Billigdingern und im mittleren Preissegment sind die Angaben lausig. Nie wirklich genug (wo beispielsweise gibts es schon Daten a) über Stromaufnahme oder b) über Schleppfehler bei Standard- und MAximallast???) und daher auch oft ein Problem beim Einsatz. Musterbeispiel bei mir war der billige RS2 - bei Maximallast hat er bis zu 60° (SECHZIG GRAD) Schleppfehler - und einen Strombedarf, dass er nach kurzer Zeit mit starkem Fieber aus dem Dasein schwindet. Deshalb hatte ich mir vor Aufbau meines Mehrservoprojekts Archie einen Servotester gebaut, mit dem ich all die interessierenden Daten messen konnte . . . und es hatte sich RICHTIG gelohnt!

    Also - Kopf hoch und weiterhin viel ERfolg und ein Gutes 2015 !
    Ciao sagt der JoeamBerg

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von pinsel120866
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    Nun habe ich MG996R Servos aus China bestellt. 20 Stk. um 85 Euro inkl. Versand, ein meiner Meinung nach günstiger Preis. Ich hoffe, das Gewichtsproblem ist damit gelöst, immerhin haben sie die mehr als doppelte Stellkraft der derzeitigen Hx5010 Servos.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von HeXPloreR
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    Hallo,

    ich kann noch dazu beisteuern das die Hitec HS5645MG und HS645MG (Servocity) eine sehr einfache Umrechnung bezüglich der Servohornstellung zum PWM-Signal erlauben.
    1500µsec (Neutral) +- 900µsec (= +- 90°). Damit hatte ich bisher nie Probleme.

    Während bei den Dymond DS9999 z.B. der Stellwert nicht direkt mit der Position korrespondiert. Die Abweichung habe ich noch nicht berechnet un deshalb auch noch keine Umrechnugsformel parat.
    "Es ist schwierig, jemanden dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn er sein Gehalt dafür bekommt, dass er es nicht versteht" [Upton Sinclair] gez-boykott

  9. #9
    Moderator Robotik Einstein Avatar von HannoHupmann
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    Achja wie immer . Bei Hexas gilt einfach das Gesetz, dass man keinen vernünftigen mit billigen Servos bauen kann. Die Servos sind nun mal das mechanische Herzstück und je ungenauer, schwächer, billiger diese sind, desto mehr Ärger hat man damit. Natürlich gibt es qualitativ hochwertige zu einem günstigen Preis, aber unter 20€ pro Servo habe ichs aufgegeben (außer für kleine Hexas) etwas zu finden.

    Für die notwendige Stellkraft am Servo gibt es in unserer Wiki die Formeln und im Forum mehr als genug Beispiele wie die Berechnung aussieht.

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