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Thema: GoPro 3 Black Mainboard

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    GoPro 3 Black Mainboard

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    Hallo,

    bei meiner GoPro Hero 3 Black ist die USB-Buchse vom Mainboard abgerissen (keine Ahnung wie man sowas anstellt - ich wars nicht).
    Habs mir unter der Lupe angeschaut - Löten, auch mit Heissluft unmöglich, da gleich ein paar Leiterzüge mit abgerissen wurden.

    Nun Suche ich ein noch intaktes Mainboard einer Hero 3 Black Edition bzw. stelle ich mal die Frage, ob nicht auch das Board einer
    3+ Black Edition ginge.
    Die Änderungen sind ja nur marginal. Weiss da vielleicht jemand was?


    Besten Gruß

    Vollkorn

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von HannoHupmann
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    Wie wäre es die Leitungen bis zum nächsten Chip zurück zu verfolgen und mit dünnem Draht oder einzelnen Kupferlitzen die Verbindung wieder herzustellen? Auf die Art habe ich schon so manches mechanische Problem repariert. Ist natürlich ein ziemliches rumfrickeln aber bei USB sind es nicht so viele Leitungen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Ich seh's wie Hanno, möglicherweise kann man es reparieren. Stell doch mal ein Bild rein, dann können die Leute, die sowas schonmal gemacht haben, ihre Meinung dazu sagen.

    Gruß
    Malte

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Also hier mal ein Foto. Das sieht ziemlich übel auf dem Board aus. Und es ist noch ein vierpoliges Bauteil hinter der Buchse mit abgerissen worden.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_20141120_214740.jpg
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    Ich würde das schon versuchen zu löten, aber erst wenn sonst keine Möglichkeit mehr besteht...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von Vollkorn Beitrag anzeigen
    Also hier mal ein Foto. Das sieht ziemlich übel auf dem Board aus ...
    Stimmt - aber kaum besser scheint mir die Aufnahme zu sein. Die Bildschärfe liegt leider auf dem Hintergrund, die fragliche Partie der USB-Anschlüsse ist - jedenfalls bei meiner Ansicht - ziemlich unscharf. Trotzdem schätze ich, dass die Löterei mit Drähten und evtl. zurechtgebogenen Anschlüssen der USB-Buchse recht gut möglich ist. Man muss als Lötanschluss nicht immer ein Pad treffen, eine blankgekratzte Leiterbahn geht auch.

    So etwa sieht so etwas aus: rechts und unten-re sind vier Pads abgerissen bzw. abgelöst, zurechtgebogen und wieder angelötet. Einfacher Lötkolben, Lötspitze 0,8 mm, Lötdraht 0,5 mm :

    ......Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	PingPong_Repa_2496.jpg
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    Tips für Makroaufnahmen: Fotoapparat auf "Makro" stellen (wenn vorhanden), Stativ, Selbstauslöser 10 sec, und so lange die Position verändern, bis die Schärfenanzeige (kommt bei vielen Fotoapparaten bei halben Druck auf den Auslöser) die zu präsentierende Partie trifft - oder eine gleich weit entfernte. Wobei das obige Foto auch nicht optimal ist.

    Viel Erfolg.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Hey,

    das Bild ist wirklich nicht so dolle ...

    Hinten an die Pads von den Kapazitäten und Dioden (sieht zumindest so aus) wieder anzusetzen, dürfte mit ein klein wenig Löterfahrung gut machbar sein. Ich fand es bei eine ähnlichen Reparatur allerdings mal nicht ganz so einfach, an die Kontakte von der USB Buchse anzusetzen. Deshalb würde ich persönlich so vorgehen, dass ich durchaus längere isolierte(!) Drähtchen (Fädeldraht) zunächst an die USB Buchse anlöten würde. Erst dann würde ich die Drähte mit der Buchse auf die Platine löten. Die Drähte kann man ja ruhig etwas länger lassen (da isoliert), das verinfacht die Aktion. Zum Schluss würde ich die Buchse mit einem Tropen Sekundenkleber wieder auf die Platine setzen.

    Natürlich kann man auch versuchen die Buchse erst wieder aufzukleben und dann kürzestmöglich die Leiterbahnen durch Drähte ersetzten, das ist meiner bescheidenen Erfahrung nach in so einem Falle aber schwieriger.

    Gruß
    Malte

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo,

    ich möchte hiermit höflich darauf hinweisen, dass ich weder Nachhilfe im Löten erbeten habe, noch habe ich darum gebeten einen
    Grundkurs im Fotografieren zu bekommen
    Ich weiß eure Hilfsbereitschaft wohl zu schätzen. Der Post ging aber nicht umsonst mit dem Thema "Suche" ins Board.

    Mal was zu dem Foto. Das habe ich gemacht, um der jungen Dame, die die Kamera geschrottet hat, auf den Ernst der Lage hinzuweisen.
    Es sollte nicht dazu dienen, das Platinenlayout nachzuverfolgen.

    Ich persönlich würde beim nächsten Foto einfach die Ausleuchtung verbessern. Dann klappts wahrscheinlich aufgrund einer kürzeren Belichtungszeit
    der Handycam auch mit der Schärfe

    Die GoPro wurde nach dem kleinen Unfall noch nicht wieder in Betrieb genommen. Mein nächster logischer Schritt wäre, dass ich unter meiner
    Uhrmacherlupe die verklumpten Leiterzüge voneinander trennen würde. Danach würde ich betreffende Leiterzüge auf elektrischen Schluss messen bzw. die betreffenden Stellen mit Skalpell und Glasfaserstift voneinander trennen.
    Jetzt würde eine Inbetriebnahme der Kamera erfolgen. Sollte sie wieder erwarten noch funktionieren, hätte ich jetzt die Option die Finger davon zu lassen und auf den USB-Anschluss zu verzichten.
    Das Laden des Akkus würde dann über eine Ladeschale und der Datenaustausch über die SD-Karte erfolgen.
    Denn über das Risiko, die Kamera kaputt zu brutzeln, sollte ich mir im Klaren sein.
    Da die Kamera hauptberuflich sonst im Gimbal unter einem Multicopter ihren Dienst verrichtet, wäre das Prozedere des ständigen Aus- und Wiedereinbauens ins Gimbal aber mehr als nervig.

    Zurück zum eigentlichen Thema. Meine Frage, ob auch ein Mainboard der 3+ im Zusammenhang mit den Komponenten der 3 funktionieren würde, konnte mir bis jetzt niemand beantworten.
    Hier mal ein Auszug aus meinem Mailverkehr mit dem offiziellen GoPro-Support:

    "Da wir die Kompatibilitaet des 3+ Mainboards noch nie in einer Hero3 getestet haben koennen wir Ihnen diesbezueglich leider auch keine Informationen geben."

    Eine weitere Option wäre natrl. den Datenaustausch über das WLAN der Kamera zu machen und die Betriebsspannungsanschlüsse über ein Kabel aus der Kamera zu führen. Dann könnte sie auch in Zukunft im Gimbal verbaut bleiben.
    Das würde aufgrund der Datenmengen aber auch nur zu Frust führen.

    Da das Interesse am Schicksal der kleinen Kiste hier im Forum erfreulicherweise ziemlich hoch ist, werde ich heute im Laufe des Tages nochmal ein vernünftiges Foto der Unfallstelle posten.
    Und dann sehen wir weiter

    Beste Grüße

    Vollkorn

  8. #8
    Unregistriert
    Gast
    ... höflich darauf hinweisen, dass ich weder Nachhilfe im Löten erbeten habe, noch ... einen Grundkurs im Fotografieren zu bekommen ...
    Gebongt - wieder jemand, den man nicht mehr beraten muss.

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Lieber Gastredner, bla bla bla...danke.

    Und hier eine bessere Aufnahme der Unfallstelle:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	goprocloseup.jpg
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ID:	29368

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