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Thema: Fingersimulator mit externer Kraftquelle (pneumatisch?)

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Fingersimulator mit externer Kraftquelle (pneumatisch?)

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    Hallo allerseits,

    es geht darum folgende Funktion auf einem Geigengriffbrett umzusetzen:



    Ich wurde auf Schubmagnete verwiesen, allerdings könnten da Platz- und Gewichtsprobleme entstehen.

    Alternativ würde ich gerne wissen, welche Ideen ihr habt, um die Kraftquelle extern zu machen, und die Kraft z.B. über dünne Luftschläuche auf die passiven Fingermodule zu übertragen, die man entsprechend platzsparender und leichter bauen kann.

    Sobald aber elektroventile ins Spiel kommen, kann man das auch vergessen, weil die glaube ich extrem teuer sind. Das wird dann insgesamt teuerer als eine Meistergeige (die man sich dann stattdessen kaufen möchte).

    Meine Idee bisher, Prinzip der hydraulischen Fahrradbremse, aber pneumatisch:

    Das Fingermodul ist an einen Schlauch angeschlossen, der an einem Kolben angeschlossen ist, der über einen Schubmagnet betätigt wird. Das System Fingermodul-Schlauch-Kolben ist möglichst luftdicht. Wenn der Schubmagnet aktiviert/deaktiviert wird, vergrößert/verkleinert sich das System Fingermodul-Schlauch-Kolben und es findet am Fingermodul eine translative Fingerbewegung statt. Je größer das Verhältnis von Kolbenvolumen zum Volumen im Fingermodul, umso besser.

    - - - Aktualisiert - - -

    Die Kolben müssen auch locker gleiten können, es darf also keine sehr viel höhere Haftreibung geben, was zu Verzögerungen führt, oder noch schlimmer: Der Kolbenhub reicht nicht aus um die Haftreibung zu überwinden.
    Geändert von amrosik (16.10.2014 um 16:26 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Disney Research hat vor ein paar Wochen ein sehr elegantes System zur passiven Kraftübertragung veröffentlich:



    Hier die Seite dazu: http://www.disneyresearch.com/public...soft-actuator/

    und hier die Veröffentlichung: http://www.disneyresearch.com/wp-con...OS14_paper.pdf

    Gruß
    Malte

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    ich wüsste jetzt nicht, warum das nicht auch mit Lego- oder Fischertechnik Pneumatik möglich sein soll...?
    Gerade von Fischertechnik (Knobloch) gibt es elektromagnetische 3/2 Wege-Ventile, aber sowohl die Zylinder und Mechanik sowohl von ft als auch von Lego lassen sich damit verbinden (selber schon gemacht).

    Es gibt (schwache) fertige Kompressoren von ft, aber mit Lego lassen sich sehr einfach sehr viel stärkere Kompressoren selber bauen.
    Geändert von HaWe (16.10.2014 um 21:39 Uhr)

  4. #4
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    Das ist richtig gut, leider sind die Module nicht klein genug, zumindest die im Katalog.

    - - - Aktualisiert - - -

    ich wüsste jetzt nicht, warum das nicht auch mit Lego- oder Fischertechnik Pneumatik möglich sein soll...?
    Die arbeiten da glaube ich mit O-ringen, die sind zu träge. Das dauert relativ ewig bis eine Pumpaktion auf der einen Seite oben an der Geige ankommt.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    15mm Raster bei ft - Lego ähnlich. Dumm ntl, wenn das zu groß ist :-/

  6. #6
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    Ja, es müssen sowieso Membranzylinder her, oder Diaphragmazylinder wie im Video, weil die schnell reagieren. Wie ist es möglich die selbst herzustellen? Die von den Firmen angebotenen sind zu groß. Perfekt wären 0.8 cm Durchmesser. Da es sich um wenige Millimeter Hubweg handelt (3mm Abstand, und 3 mm reindrücken = 6 mm), sind Diaphragmen nicht unbedingt notwendig, die haben schon einige cm Hubweg. Sind Membranzylinder die Lösung?

    - - - Aktualisiert - - -

    Das wird jetzt auch etwas durcheinander, aber könnte man im allgemeinen bei den Zylindern (wenn man die selbst baut) Neodymmagnete anstatt Rückholfedern verwenden? Oder andere etwas schwächere Dauermagnete?
    Vorteil: FALLS das Feld homogen ist, dann ist die Rückstellkraft konstant. Aber wahrscheinlich ist das schwer anzubringen, weil das Zentrum schon besetzt ist durch die Kolbenstange.

    - - - Aktualisiert - - -

    Denkt ihr es klappt wenn man einen ganz stupiden Membranzylinder bastelt, der einem eingeklemmten Luftballon besteht, der eine Stange reindrückt, mit Rückholfeder etc... Wenn allerdings der durchmesser des zylinders nur 8 mm beträgt, wird der Hubweg der Ballonmembran 3mm nicht überschreiten. Das ist jetzt grob geschätzt, ich kenne nicht die Oberflächenspannung und den Betriebsdruck. Vielleicht wäre es sinnvoller Kondome zu verwenden, also Schnipsel von Kondomgummi. Wenn die keine Löcher kriegen, sollte es klappen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Noch eine Idee wäre ein kleiner Faltenbalg etwa so breit wie ein Bleistift, der sich aufbläht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Habe gerade die Antwort auf eine Anfrage bei ControlAir erhalten (die typen, die die Diaphragmenzylinder aus dem Video von Disney hergestellt haben): Die kleinsten Durchmesser sind 2,4 cm. viel zu groß.
    Geändert von amrosik (16.10.2014 um 23:30 Uhr)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Ich habe auch mal nach Rollmembranen geguckt und dabei noch diese italiensiche Firma gefunden: http://www.tumedei.it/de/produkte/me...rollmembranen/ hast ja aber vielleicht auch schon gesehen ...

  8. #8
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    Danke für den link, ich werde mal eine Anfrage senden.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Hmm, muss ein weiterer Thread zu diesem Thema sein? So wirds wirklich unübersichtlich...

    Das mit dem Lego ist keine schlechte Idee, da gibts auch kleine Zylinder mit 8mm Durchmesser, wenn man die Ein- und Auslasslöcher etwas aufbohrt bekommen die ungeheuerliche Frequenzen hin. Leider sind die recht teuer als Einzelteile.
    AI - Artificial Idiocy

  10. #10
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    Die haben kein Rückstellmechanismus.

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