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Thema: Ätzbecken DIY oder kaufen?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ätzbecken DIY oder kaufen?

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    Hallo beisammen,

    so langsam denke ich, dass es an der Zeit ist, dass ich mich intensiver mit dem Ätzen von Platinen für mein Hobby befassen sollte.
    Aus diesem Grund frage ich mich grade, ob es einen Geheimtip gibt, um günstig an ein Entwickler- und Ätzbecken ranzukommen, oder ob ich um einen Selbstbau nicht herum komme.

    Falls es ein Selbstbau werden sollte, würde ich den gerne aus Glas statt Acrylpaltten herstellen.
    Allerdings bin ich mir nicht so sicher, was die Verklebung anbelangt. Ich habe gelesen, dass Aquariensilikon, das auch für Salzwasser geeignet ist, dafür am besten geeignet wäre. Gibts da nen Gehimtipp? Oder besser noch: Gibts da auch n Mittwl von Sika?
    Ich nutze gerne Industrietaugliche Materialien für Sachen, die lange halten sollen.

    Ich weiß noch nicht, ob ich mit Eisen-III-Chlorid oder Natriumhydroxid arbeiten möchte (Eisen-III-Chlorid hab ich schon hier...aber auf Dauer wirds das vermutlich nicht werden).

    Am liebsten wäre mir ne möglichst platzsparende Möglichkeit, da das so ziemlich das ist, woran mir am meißten mangelt

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Willst du ein Ätzgerät bauen oder nur mal ausprobiere?
    Zum Ausprobieren tut es jede Plastikbox, ob Tupperschale oder Käseverpackung, wobei die den Vorteil hat: kost nix und kann, wenn sie dreckig ist, weggeworfen werden. Früher hat man gerne Photoschalen genommen, nur wer entwickelt noch Photos, und damals wurde Käse in Papier gewickelt. Ich hab mal ein paar flache Käseboxen vor der gelben Tonne gerettet, die nehm ich für solche Experimente.

    MfG Klebwax

    P.S. Vorsicht: Eisen-III-Chlorid hinterläßt eklige Dreckränder, das kommt in Auflaufformen, Schüsseln und Bowlen gar nicht gut (obwohl die machmal gut passen würden)
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich nöchte schon was dauerhaftes, komfortables. Das geht in die Richtung, dass ich das ganze gerne so platzsparend und komfortabel wire möglich hätte. Also mit Ablassventilen an den Becken und ner kleinen Eieruhr, die mich die Platinen nicht vergessen lässt

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von schorsch_76
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    Ich hab auch überlegt, was selber zu machen, dann hab ich allerdings gesehen, das es beim R... ein schönes Atzgerät [1] für bischen über 100€ gibt das 235x170mm kann. Mehr als Euroformat hab ich eh nie ....

    [1] http://www.reichelt.de/Aetzgeraete-B...TZGER%C3%84T+1

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied Avatar von avr_racer
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    Hallo,

    wenn du den Selbstbau machen möchtest funktioniert es auch mit Plastikdosen für Kornflakes richtig gut. Die Flüssigkeiten kann man auch getrost über einen längeren Zeitraum im Behältniss lassen ohne das diese sich auflösen. Kostenpunkt für die Behälter, Belichter, Fotoplatte für Belichtung, Heizstab und Aquariumpumpe ca. 60€

    Habe selbst aber schon mit dem Gedanken gespielt diese zu holen dezent teurer (leider):
    http://www.reichelt.de/Aetzgeraete-B...ZGER%C3%84T+S1

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hmmm...ne, Kornflakesdosen sind mir zu unhandlich. Ich hab wirklich wenig Platz hier und muss den Aufbau daher so gestalten, dass ich ihn einfach packen und wegräumen kann. Da ist mir eine feste Konstruktion lieber als n paar wackelige Dosen, von denen jede umkippen und en Sauerei machen kann
    Außerdem will man ja uch dauerhaft was sehen beim arbeiten. Falls ich irgendwann mal günstigere Platinen finde, muss ich ja wieder Zeiten und Zustand rausfinden. Ich denke, da beweist sich Glas als vorteilhafter, weil man die Scheiben wieder sauberschaben kann
    Oder sind Glasscheiben nicht so dafür geeignet aus irgendeinem Grund?


    @Schorsch: Das sieht an sich ganz gut aus. Ist das dann nur ein reines Ätzbecken oder auch ein Bereich für ein Entwicklerbad dabei?
    Und gibt es Ventile zum Ablassen der Suppe? Dazu dann den ganzen Aufbau kippen und ne Sauerei machen möchte ich nämlich nicht. Alternativ könnte ich ja auch überlegen, mir da nachträglich mit nem Glasbohrer ein Ablassventil einzubauen...


    Bei einem Selbstbau könnte ich natürlich dann auch noch versuchen, neben dem Entwicklerbad und dem Ätzbad noch eine vertikale Belichtungseinheit dahinter zu bauen. Die Eierlegendewollmilchsau quasi

    - - - Aktualisiert - - -

    Auf diesem Foto hier sieht man auch sehr schön so Ablassventile. Wie nennt man die? Ich hab die bisher nicht auf ebay gefunden...
    http://www.reichelt.de/Aetzgeraete-Belichter/THERMOMETER-S1/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=50266&GROUPID=33 76&artnr=THERMOMETER+S1

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    ... Auf diesem Foto hier sieht man auch sehr schön so Ablassventile. Wie nennt man die ...
    Solche Ventile sind meist Hähne, etwa in der Art:

    Übersicht

    Mal ein Hahn

    Nochn Hahn

    Die heissen Durchgangsventile

    Dieser Hahn (~cock) ist eigentlich ein Nadelventil

    Sonst mal unter Laborbedarf schauen.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Wenn du wenig Platz hast würde ich bei Lochraster bleiben.

    Neben der Ätze brauchst du noch einen Belichter, und zumindest mir ist mehr Platz als nur die Grundfläche meiner Geräte auch sehr lieb zum arbeiten.
    Und vor einem Selbstbau wäre eine gekaufte Ätze auch nicht schlecht, einfach der Erfahrung die erst mit der Arbeit einer solchen einhergeht wegen.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von schorsch_76
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    Das ist das reine Ätzbecken mit Luftblasen und Temeratur. Man kann die "Suppe" über ein Plastikröhrchen relativ gut rauskippen. Ich hab dasfür 2 PVC Flaschen in denen ich die "Suppe" aufbewahre wenn ich sie nicht brauche. Wichtig ist, dass es nicht zu lange an der Luft bleibt, sonst wird die Flüssigkeit schlecht. (hab ich mal gelesen). Als Belichter hab ich mir den UV-Belichter I [1] besorgt (ebay Kleinanzeigen 130€). Das klappt echt gut und ist auch nicht so groß. Zum Entwickeln hab ich einfach 2 Plastikschalen. Ganz wichtig: Ätztemperatur/Entwicklertemperatur/Entwicklerkonzentration/Belichtungszeit. Ich bewahre das in der Werkstatt in einem ca. 50x50x50 Regal auf (Da ist auch noch anderes "Giftzeug" drin, Lacke, Verdünner...)

    Auch mit dieser Ausrüstung muss man erst seine Erfahrungen sammeln ... Ich weis aber von Anfang an, das diese Ausrüstung funktioniert

    Mit NaPS hab ich keine Probleme mit den Scheiben. Einfach abwischen und gut ist.

    Gruß
    Georg

    [1] http://www.reichelt.de/UV-BELICHTER-...ARCH=Belichter

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Crazy Harry
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    Ich hab auch das kleine Ätzbad von Reichelt, würde mir mein nächstes aber selber aus Acrylglas/Plexi bauen. Das Reicheltbad ist ok hat aber deutliches Verbesserungspotential (z.B. eine 2. Heizung). Als ersten habe ich mir einen passenden Deckel ausgeschnitten, so daß bei nicht Benutzung der Platinenhalter nicht im Bad bleiben muß. Das nächste war eine Trennwand zwischen der Öffnung und der Heizung (das spritzt auf den Heizstab). Dann hab ich mit eine eigene Halterung für den Luftverteiler gebaut: 2 Plexiplatten, wasserdicht verklebt und dazwischen 4x2 Magnete (5x1mm). Aussen am Bad ebenfalls Magnete. So bleibt das Teil wo es hin hin gehört. Senkrecht auf der Platte sind 4 kleine Plättchen mit entsprechenden Bohrungen, durch die der Luftverteiler geführt wird. Und zu guter letzt gabs noch ein digitales Thermometer: ein am Ende zu geschmolzenes Glassrohr mit einem mini-KTY-Fühler drin - Elektronik mit Mega8 und 4-stelliger 7-Segment-Anzeige selber gebaut.

    Gruss
    Harry
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken AEBT_1.jpg  
    Geändert von Crazy Harry (05.10.2014 um 01:10 Uhr)
    Ich programmiere mit AVRCo

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