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Thema: RGB-Leiste möglichst günstig dimmen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    RGB-Leiste möglichst günstig dimmen

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    Hallo beisammen,

    ich hab vor ner Weile mal n Reststück RGB-LED-Leiste geschenkt bekommen, das ich jetzt endlich mal verbastelt habe.
    Die leiste hat ne gemeinsame Spannungsversorgung, aber die Kathoden der 3 Farben werden getrennt angesteuert.

    Die Eckdaten sind:

    Alle LEDs an:
    maximale Helligkeit: 12V 0,46A = 5,52 Watt
    minimale Helligkeit: 7,5V 0,07A = 0,525Watt Watt

    Nut Rot:
    12V 0,18A = 2,16W
    7,5V 0,08A = 0,6W

    Nur Blau:
    12V 0,15A = 1,8W
    7,5V 0,08A = 0,6W

    Nur Grün:
    12V 0,17A = 2,04W
    7,5V 0,01A = 0,075W


    Ich möchte diese nun mit einem Netzteil versorgen, allerdings noch in den einzelnen Farben regelbar und in der Gesamthelligkeit regelbar machen.
    Ein Mikrokontroller (pwm) scheint mir hierfür etwas überfrachtet zu sein, weshalb ich nun überlege, ob ich einen LM317 pro Kanal nutze, oder einfach bei entsprechender Dimensionierung Potis. Was macht denn mehr Sinn? Ich vermute mal, dass Potis bei der Leistung schon einiges kosten werden... Allerdings müsste ich die LM317 ja vermutlich noch mit nem Kühlkörper verbinden, was sich dann alles derbe in die Länge zieht.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Dimmen über den Vorwidestand (Poti und im Prinzip auch LM317) kannst du knicken. Das ist ekelhaft nicht-linear und auch technisch gesehen eine absolute Krüppellösung.

    Frage: Haben die LEDs auf der Leiste schon einen Vorwiderstand? Dann ist eine PWM per µC eigentlich gar nicht so verkehrt, ein kleiner Tiny reicht dafür ja. Ansonsten kann ein NE555 das auch.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Es muss nicht Linear sein. Eigentlich möchte ich nur einmal die Helligkeit einstellen und bei Bedarf ggf. nachregeln können. Dass es nicht linear ist, seh ich ja schon Anhand meines Lebornetzteils. 12V = eher blaustich, 8V eher grünlich, 7,5V eher gelb. Mit Potis könnte ich halt schnell und unkompliziert nach dem Dimmen die Farbe nachjustieren
    Einen µC halte ich an der Stelle irgendwie für oversized. Ich möchte das im Idealfall nie wieder verstellen. Aber man weiß ja nie...ob man grade in ner roten, grünen oder blauen Phase steckt
    Prinzipiell hätte ich auch nen weißen LED-Streifen nehmen können, aber da ich keine andere Verwendung für nen simplen RGB-Streifen habe und den mal endlich verbauen wollte, hab ich halt den genommen

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Naja, als alleinige Beleuchtung kannst du RGB-Streifen eh vergessen. Du kriegst zwar allerhand tolle Farben hin-als Stimmungslicht super, aber ein dauerhaft erträgliches Weiß nie und nimmer.

    Und Dimmung über PWM ist schon nicht-linear genug, eine Steuerung über den Vorwiderstand verschlimmert das Ganze aber noch. Vor allem erzeugst du aber elendig viel Verlustwärme.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Soll ja auch keine richtige Beleuchtung sein. Dazu hab ich da ne Neonröhre. Aber wenn ich dann mal nen Film schaue oder am Rechner arbeite oder spiele, is mir das Licht der Röhre zu hell. Und ganz ohne Licht mag ichs dann halt auch nicht.
    Aber jetzt haste mich soweit, dass ich nen Arduino nehme
    Ich denke, ich soltle mal nen Drehencoder verbauen. Das hab ich schon länger vor. Dazu4 Transistoren (ja, ne weiße LED-Leiste hab ich jetzt auch noch dazu gebastelt) und vllt. ne Mikrokapsel oder n Piezoelement. Jetzt kribbelts mich in den Fingern, das ganze auch vom Sound steuern zu lassen
    Ich wusste genau, dass es, sobald ich nenµC anpeile, aufwändiger wird...

    Aus 'Punktrasterplatine, Hohlbuchse, Netzteil, 4 Potis' wird jetzt also 'Gehäuse, Drehencoder, 3 Transistoren, 4 LEDs, Hohlbuchse, Netzteil, Arduino'
    Mal schauen, wie viel Zeit dafür jetzt wieder drauf geht...

    Hast du denn ne Empfehlung für ne Libary bzgl. der PWM? Alternativ kann ich natürlich auch die PWM-Pins des Arduinos nutzen. Aber ich würde mich gerne mal an Software-PWM rantasten^^

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Ne...allzumal ich AVRs in ASM programmiere.

    Aber wenn du willst kann ich dir ne Anregung zukommen lassen, selbst in Assembler sind das insgesamt vielleicht 10 Zeilen Code. Also sehr überschaubar.

    In ASM könnte man das so machen:

    Code:
    Rrot - Vorgabewert für Rot
    Rgrün - Vorgabewert für Grün
    Rblau - Vorgabewert für Blau
    Rcnt - Zählregister für PWM
    
    Prot - Pin für rote LED
    Pgrün - Pin für grüne LED
    Pblau - Pin für blaue LED
    
    Programmstart:
    Rrot=0
    Rgrün=0
    Rblau=0
    
    Prot=0
    Pgrün=0
    Pblau=0
    
    Timer initialisieren und aktivieren
    Irgendwie einen Vorgabewert in die Zählregister Rrot, Rgrün und Rblau schreiben
    ...
    ...
    ...
    
    Timerinterrupt-Schleife:
        Rrot << Rcnt?
        Wenn nicht, Prot=1
    
        Rgrün << Rcnt?
        Wenn nicht, Pgrün=1
    
        Rblau << Rcnt?
        Wenn nicht, Pblau=1
    
        Rcnt ==0?
        Wenn ja, dann Prot=0, Pgrün=0 und Pblau=0
    Ende der Interrupt-Schleife
    Geändert von White_Fox (02.10.2014 um 16:30 Uhr)

  7. #7
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    Hmmm...ne, ich glaub, in Assembler wird mir das Ganze dann zu unübersichtlich
    Da bleib ich lieber bei C/C++

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Naja, ich denke in C kannst du das genauso programmieren.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ah, Code nachträglich reingeschmuggelt, soeiner bist du
    Durch die Idee mit dem Feature der Soundsteuerung könnte es aber etwas komplizierter werden. Ich schau mal, was drauß wird.

  10. #10
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    Da ich mir ja nun noch in den Kopf gesetzt habe, den RGB-Streifen vom Sound abhängig zu machen, bin ich grade bei der Recherche auf den MSGEQ7 gestoßen, ein IC, der ein Audiosignal in 7 Frequezbereiche splittet und als Multiplexersignal übermittelt. Alelrdings hab ich nur überteuerte, deutsche Lieferanten dafür gefunden, weshalb ich grade überlege, ob es Sinn macht, selbst ne kleine Schaltung zu basteln, bei der ich mit jeweils zwei Potis Frequenzbereich und Verstärkung einstellen kann von einem Signal, das ich per Mikrofonkapsel oder Piezoelement am Gehäuse des Arduinos aufnehme.

    Hat jemadn zufällig alternative Vorschläge zum MSGEQ7? Oder noch ne andere Idee, wie ich jegliches Audiosignal per Piezo/Mikro in RGBW umwandeln kann?

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