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Thema: Zweites Bohrfutter für Tischbohrmaschine sinnvoll?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zweites Bohrfutter für Tischbohrmaschine sinnvoll?

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    Hallo,

    ich hab mir nun endlich ne kleine, gebrauchte Tischbohrmaschine zugelegt (Quantum B16F, 450 Watt, 660-2500U/min.). Mit dabei war ein zweiter Aufnahmekegel MK2 für Bohrfutter.
    Das Bohrfutter, das dabei war, ist ein Röhm 1-13mm, also nicht ganz so verkehrt

    Jetzt steh ich vor der Überlegung, was ich mit der zweiten Bohrfutteraufnahme machen könnte. Oder soll ich die lieber verscherbeln?

    Früher oder später werde ich sicherlich Bohrer verwenden müssen, die kleiner als 1mm sind. Jedoch hab ich gesehen, dass es hierfür z.B. von Wohlcraft (Wolfcraft 2625000 bei Amazon - 0,5-6,5mm) ein Bohrfutter gibt, das ich wiederum in das Röhm-Bohrfutter einspannen könnte.
    Oder ist das quatsch und ich sollte mir noch ein zweites Bohrfutter für größere oder kleinere Bohrer zulegen?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Vermutlich wird der Rundlauf dieser mittelgroßen Tischbohrmaschine zu ungenau sein, um sinnvoll mit derart kleinen Bohrern (< 1mm) zu arbeiten, zumal die eine deutlich höhere Drehzahl verlangen, damit eine günstige Schnittgeschwindigkeit (Umfangsgeschwindigkeit der gedachten Mantelfläche) erreicht wird.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das vermute ich auch. Aber momentan hab ich noch keine Messuhr, womit ich die Rundlaufgenauigkeit messen könnte. Steht noch auf der Einkaufsliste
    Also würdest du eher dazu tendieren, die zweite Bohrfutteraufnahme MK2 zu verkaufen oder ein Bohrfutter zu besorden, was z.B. den Bereich 6-20mm abdeckt?
    Ich hoffe, dass ich zumindest 0,8mm-Löcher damit bohren kann, denn das ist mein Plan zur Platinenfertigung

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Also würdest du eher dazu tendieren, die zweite Bohrfutteraufnahme MK2 zu verkaufen oder ein Bohrfutter zu besorden, was z.B. den Bereich 6-20mm abdeckt?
    Ich würde den Konus auf alle Fälle behalten!
    Es gibt auch noch andere Verwendungen dafür als nur ein Bohrfutter zu Montieren.
    z.B. kann man mit einer Schraube ein Brettchen aufspannen und sich eine Seilscheibe drechseln.

    Welchen Durchmesser hat denn das Gewinde im Konus?


    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass ich zumindest 0,8mm-Löcher damit bohren kann, denn das ist mein Plan zur Platinenfertigung
    Vor allem die Hartmetallbohrer haben eine Schaft, mit 2-3mm Durchmesser. Allerdings bricht Hartmetall sehr schnell. Es gibt aber auch HSS-Bohrer mit Schaft.
    Beispiel: http://www.donau-elektronik.de/shop/...oducts_id=2960

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Er hat gar kein Gewinde. Aber das lässt sich bei Bedarf ja mit ner Drehbank ändern

    Allerdings könnte ich mir für den Zweck auch einfach eine Welle mit Innengewinde drehen, wo ich ne Schraube befestige. Das sind dann Materialkosten von 1-2€ und 10 Mi uten Aufwand.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Die 2500 U/min sind recht wenig für 1 mm und kleinere Löcher. Bevor man sich da ein Bohrfutter für kauft, sollte man es mal mit dem kleinsten möglichen Bohrer (1 mm ?) im jetzigen Bohrfutter probieren, ob der Rundlauf und das Spiel gut genug sind. Solange das Futter noch ganz neu ist, gehen ggf. auch noch die 0,8 mm rein für einen Test.

    Sonst ist für die kleinen Löcher eher eine kleine schnelle Bohrmaschine angesagt.

    Der 2. Kegel ist eher etwas für ein 16 mm Zahnkranzbohrfutter, falls man mal was größeres braucht. So wirklich viel wird man für den Kegel auch nicht bekommen, dass sich das verkaufen wirklich lohnt.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich hab mir jetzt mal in Asien für nen Euro irgendwas n paar Bohrerchen bestellt. Sobald die da sind, werd ich mal mit 0,5mm 0,8mm und 1mm Versuche machen. Die wenigen Umdrehungen bedeuten eigentlich nur, dass man weniger Vorschub nehmen muss. Beim langsam en Bohren sollte das kein Problem sein hoffe ich Aber auf jeden Fall besser als mit nem Akkubohrer...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Für kleine Bohrungen macht sich eigentlich ein Dremel mit Bohrständer und Bohrfutter ganz gut. Musst mal gucken, da gibts eigentlich meist allerhand Zubehör für.
    AI - Artificial Idiocy

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich hab heute mal nen 1mm-Bohrer rausgekramt, damit konnte ich problemlos saubere Löscher bohren. Was dünneres habe ich leider grade noch nicht da.

    Was ich allerdings noch gerne hätte, wäre ein Kreuztisch zum Platinenbohren, also Verfahrweg mindestens 160*100mm. Lieber n bisschen mehr.
    Hast du da vielleicht nen Rat?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    So, grade sind o,8mm und 0,5mm Bohrer aus Asien angekommen. Ich kann damit ganz ohne Probleme Löcher in Platinen bohren
    Die 2500 Umdrehungen pro Minute scheinen dafür zu genügen. Und auch was das Rumgeeier anbelangt, hält sich das sehr in grenzen. Ich denke, das Spiel bewegt sich im Bereich von ca 0,06-0,08mm (hab ich jetzt mal mit ner günstigen Messuhr gemessen). Da ich ermutlich niemals kleinere Löcher als 0,8mm benötige, komm ich also nach unten mit dem Bohrfutter ganz gut hin.

    Vielleicht erwende ich den MK2-Kegeldorn einfach für meine baldige Drehmaschine. Wenn mich nicht alles irrt, hat die nämlich ne MK2 Reitstockaufnahme.
    Geändert von Cysign (14.10.2014 um 13:35 Uhr)

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