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Thema: Selbstfahrende Nutzfahrzeuge – das Ende des LKW-Fahrers?

  1. #1
    Elektronik & Technik Infos Robotik Einstein Avatar von Roboternetz-News
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    Idee Selbstfahrende Nutzfahrzeuge – das Ende des LKW-Fahrers?

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    Schon im nächsten Jahrzehnt soll vollautomatisiertes Fahren auch bei Nutzfahrzeugen auf Teilstrecken möglich sein. Auf der heute beginnenden IAA Nutzfahrzeuge demonstriert der Automotive-Zulieferer Continental mit Connected eHorizon Grundlagentechnik für die Konstruktion vollautomatisierter Nutzfahrzeuge. Der „vernetzte elektronische Horizont“ optimiert Daten von Navigationssystemen, indem diese durch topographische Karten sowie durch eine Art Crowdsourcing aus Daten von Sensoren anderer Verkehrsteilnehmer komplettiert werden.

    Diese technologischen Entwicklungen haben großes Potential und lassen das Ziel des vollautomatisierten Fahrens in greifbare Nähe. Eine große Hürde für den regulären Einsatz besteht darin, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen diesem Fortschritt noch nicht angepasst sind. Fahrerassistenzsysteme können heute schon legal diverse Fahraufgaben übernehmen, doch die Verantwortung liegt nach wie vor beim Fahrer. Laut Continental ist der Fahrer aber auch mittelfristig nicht obsolet – lediglich seine Aufgaben wandeln sich: Der Fahrer wird zum Transportmanager mit anspruchsvolleren Aufgaben und folglich besserer Bezahlung. Neben der technischen Basis müssen aber zuvor auch die rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend modifiziert sein. Sollte beides in den nächsten zehn Jahren akzeptabel gelöst werden, bieten Automobilzulieferer wie Continental umfassende Lösungen für die Automatisierung selbstfahrender Nutzfahrzeuge.

    Bild: Continental



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    News Quelle: Elektor
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  2. #2
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Könnte mir vorstellen das dies durchaus mal kommt.
    Allerdings über solche Sätze muss mann nur lachen

    Der Fahrer wird zum Transportmanager mit anspruchsvolleren Aufgaben und folglich besserer Bezahlung.
    Wenn sich sowas durchsetzt dann sicherlich um Geld zu sparen und nicht mehr auszugeben! Somit kann es zwar sein das später der "Transportmanager" mehr verdient, aber sicherlich wird es davon weniger als LKW-Fahrer geben. Somit stehen einige auf der Straße und verdienen gar nix!
    Mit bestem Gruß
    Frank

    Admin Roboternetz.de - RN-Wissen.de - Elektronik-Blog

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
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    richtig, Frank, so ist es überall, wo "automatisiert" wird.
    Ein paar echte Spezialisten bewachen ein beliebig austauschbares Heer von Hilfskräften.
    Unterm Strich ist es so billiger, mehr Automaten = weniger Hilfskräfte.

    In der Übergangszeit muss man sich wohl auch Gedanken machen über die neue Arbeitsposition des Fahrers



    Quelle: http://blog.daimler.de/2013/10/16/to...er-gut-faehrt/

    Gruß, Michael

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Schon im nächsten Jahrzehnt soll vollautomatisiertes Fahren ... Eine große Hürde .. die rechtlichen Rahmenbedingungen diesem Fortschritt ...
    Es ist viele Jahre her. Ich fahre auf der A3 bei Idar-Oberstein Richtung Köln, die weitgezogene Rechtskurve die bergab ins Tal und danach wieder bergauf geht. Drei Fahrspuren und eine Standspur. Die rechte Fahrspur ist voll von einer unabsehbaren Kolonne von LKWs die an dieser Stelle fast immer so dicht an dicht fahren, dass kaum was in die Lücke zwischen zwei hintereinander fahrenden Trucks geht. Alle PKWs etc fahren mittlere und dritte Fahrspur.

    Mein Fahrzeug fängt an zu schlingern und ich merke ziemlich schnell, dass ein Hinterreifen platt ist. Jetzt war mir klar, wenn ich hier am mittleren Fahrstreifen stehen bleibe bin ich in kürzester Zeit tot - oder es gibt sonstwie/sonstwo nen Riesencrash. Sehr unbehaglich ein letzter Blick nach rechts - und da ist die Fahrspur neben mir völlig frei, die LKW-Kolonne hat auf zig Fahrzeuge hinter mir auf die Mittelspur gewechselt und mir den Rettungsweg nach rechts raus frei gemacht. Profis, Trucker, merken schnell was los ist, haben Funk, reagieren blitzschnell. Ich nach rechts, auf den Pannenstreifen und - - alles praktisch stressfrei.

    Rechtlich mögen diese und ähnliche Situationen abzusichern sein, funktional glaube ich sind solche Störfälle auf sehr viele Jahre in die Zukunft automatisiert nicht zu bewälten. Und tot ist tot, egal wie die Rechtslage aussieht.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Eigentlich sind die Laderäume der LKW meistens wie Container auf planbaren Strecken wie auf Schienen unterwegs. Wenn es echte Schienen wären dann könnten sie in großer Zahl von effizienten Zugmaschinen angetrieben werden ohne individuell in realtime in Richtung und Geschwindigkeit von einer Person pro Wagen gesteuert zu werden. Man schafft es wohl eben nur nicht den Verkehr so als ganzes effizient zu organisieren.
    Dagegen ist es wohl noch einfacher, jeden Wagen mit einer individuellen Steuerung auszustatten, die sich über lange Strecken im internationalen Straßenverkehr zurechtfindet.

    Vielleicht gibt es auch noch ganz andere Ansätze einzelne Transporte zu vereinfachen. Wenn es beispielsweise Argarsubventionen für das Schlachten von Rindern in Portugal gibt und lange Transporte nötig sind um diese zu erringen, dann könnte doch auch mit einer Zusatzverordnung duch die Einrichtung eines Schlachtbetriebs auf dem Gelände der portugisischen Botschaft in Berlin, - (na gut das ist nur so eine Überlegung und die Subventionsbestimmungen ändern sich ja wohl auch laufend).

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