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Thema: Frage zu MAX232

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Frage zu MAX232

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    Hallo

    Hat jemand Erfahrungen mit diesem IC?
    http://www.reichelt.de/index.html?&A...252Fmax232.pdf

    Es geht um die Beschaltung. Das Datenblatt sieht Elkos mit 1,0µF vor. Diese hab ich jedoch leider grad nicht da.
    Hat jemand schonmal 2,2µF oder gar 10µF probiert? Würde das funktionieren oder würde das eher zu Problemen führen?

    Ich hätte jetzt mal darauf getippt dass es klappen würde. Allerdings befürchte ich, das eine zu große Kapazität möglicherweise den IC überlasten könnte. Weiß jemand mehr?

  2. #2
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    Hallo,

    Die Werte sind nicht kritisch!

    Früher waren die Kapazitätswerte noch höher, weil die Frequenz der Ladungspumpe noch niedrige war.

    Bei den ersten MAX232 lagen die üblichen Werte noch um 4.7µ.
    Ich habe aber auch noch nie Probleme erlebt, wenn man in einer alten Schaltung den MAX gegen einen modernen ausgetauscht ha, ohne die Kapazitäten anzupassen.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Danke. Dann probiere ich es mal mit 10µF.

  4. #4
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    Hallo,

    wenn Du 2,2 µF hast dann nimm lieber die. Bekommst einen höheren Pegel ca.+/- 10 Volt.

    MfG
    Fred

  5. #5
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    Naja...die 2,2µF sind für 250V und etwas groß, ganz soviel Platz habe ich leider nicht.

    Ich werd das wohl erstmal auf einem Steckbrett ausprobieren.

  6. #6
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    Hallo White_Fox,

    der Idealfall ist immer die V24 Norm.
    10µF könnten noch funktionieren aber immer die Baudrate beachten.
    Bis zu 2400 Baud könnte alles noch okay sein.
    Nehme aber an >2400 Baud könnte es Probleme geben. Kenne dein IC- Typ nicht.
    Der ACPE –Typ ist zwar mein Favorit (Spannungsbereich) machen auch locker 56000 Baud aber nur mit C <= 4,7 µF.

    MfG
    Fred

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Meiner ist genau der ACPE.

    Mist...dann werd ich wohl doch noch Kondensatoren besorgen müssen. Würde den kleinen Käfer schon gern ein wenig auf Trab bringen, bzw. schauen ob das Ding in Punkto Baudrate hält was das Datenblatt verspricht.

    Und vor allem wieviel der ATMega nebenher noch kann wenn er dauernd Daten durch die UART bläst...

  8. #8
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    Hallo Fred,
    Zitat Zitat von fredred Beitrag anzeigen
    der Idealfall ist immer die V24 Norm.
    10µF könnten noch funktionieren aber immer die Baudrate beachten.
    Bis zu 2400 Baud könnte alles noch okay sein.
    Nehme aber an >2400 Baud könnte es Probleme geben. Kenne dein IC- Typ nicht.
    Der ACPE –Typ ist zwar mein Favorit (Spannungsbereich) machen auch locker 56000 Baud aber nur mit C <= 4,7 µF.
    Was haben die Kondensatoren der Stromversorgung mit der Datenrate zu tun?

    Die Elkos befinden sich Inder Ladungspumpe, des MAX232 und nicht an den Datenleitungen.
    Und zur Ladungspumpe steht in der V.24-Norm auch gar nichts.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
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    Hallo Peter(TOO),

    Die Ladungspumpe hat die Aufgabe die +/-12Volt für die genante V.24-Norm zu erzeugen.
    Je näher der Wert je besser.
    Wenn ich mich nicht täusche, reichen zwar – 3 Volt für H und +3 Volt für L Erkennung.
    Dann darf das Com- Kabel nur sehr kurz sein.
    Daraus folgt je höher die Datenrate je kürzer muss die Leitung sein(ist bei jedem Bussystem so)

    Nun zur Kondensatorgröße.
    Die verschiedenen IC haben verschiedene interne Widerstände zum erzeugen und noch wichtiger das halten der Pegel. Sind die Kondensatoren zu groß benötigen sie auch mehr Spitzenstrom zum laden und mehr Zeit zum entladen(Strom wird aber durch Widerstand begrenzt) Diese Zeit beeinflusst stark die Zuverlässigkeit der Datenpegel. Deshalb werden auch in den Datenblättern die optimalen Größen angegeben.
    Somit ist deine Bemerkung „Die Werte sind nicht kritisch!“ Nicht ganz falsch Speziell bei den MAX232. Beeinflussen aber schon sehr stark die Zuverlässigkeit der Datenübertragung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fred

  10. #10
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    Danke für die ausführlichen Erklärungen an euch beide.

    @fredred:
    Wenn ich deine Ausführungen richtig verstehe, dann wäre doch aber ein größerer Kondensator besser. Denn je größer die Kapazität, desto langsamer fällt die Spannung bei gleichem Strom ab. Vorrausgesetzt natürlich, der MAX232 wird durch den höheren Ladestrom nicht überlastet.
    Die Ladungspumpe läd den Kondensator doch sicher nicht für jeden High-Pegel wieder neu...oder? So wie ich das verstanden habe, hält der Kondensator die Spannung zwar vor, wird doch aber nicht für jedes einzelne Highsignal voll geladen.

    Oder etwa doch?

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