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Thema: Grafisches Display für Arduino/AtTiny/AtMega

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Grafisches Display für Arduino/AtTiny/AtMega

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    Hallo beisammen,

    nachdem ich inzwischen Erfahrungen mit einem HD44780 sammeln konnte, überlege ich grade, wie ich am besten den Einstieg in die Welt der grafischen Displays schaffe.
    Mich würde interessieren eigene Formen auf einem Display auszugeben, dennoch sollte es einfach realisierbar sein und mit nem AtTine/Mega oder Arduino ansprechbar sein.

    Bisher bin ich auf Displays mit einem KS108B-Chip gestoßen, wie z.B. in diesem Tutorial: http://www.instructables.com/id/Ardu...-at-/?ALLSTEPS
    Bevor ich nun allerdings unwissend irgend nen Quatsch bestelle, freu ich mich auf euer Feedback.

    Welche Displays und Tutorials könnt ihr empfehlen?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Ebay ist voller freundlicher Chinesen, die z.B. die 1.8" TFT-Displays mit SPI-Schnittstelle anbieten, für 12€ ungefähr. Meist ist als kleines Extra auch noch hinten ein Micro-SD-Slot drauf.
    Die Dinger sind natürlich nicht besser als man es für den Preis erwarten könnte, haben aber ne brauchbare Auflösung (128x160 glaub ich, habs grad nicht im Kopf), können HighColor-also schon nicht übel. Damit kann man eine ganze Menge anstellen und: nen UNO packt das auch noch (die Einsteigerideen, wie nem Uno mal eben ein 7"TFT, am besten mit Touchscreen zu spendieren, lösen bei mir gewöhnlich nur mitleidiges Grinsen aus)- aber diese kleineren Teile sind zu gebrauchen.
    Man lernt recht fix, wie man mit den (für sowas generell ja nie gedachten) Ressorcen der Rechner umzugehen, und kann trotzdem so richtig was rausholen.
    Auch seeehr schön: die kleinen OLED-Displays- Crius z.B. hat da einige im Angebot, teils nicht grösser als ne Briefmarke, für I2C-Bus (echt toll, weils dann praktisch keine einzige Leitung blockiert), schon ab nem Fünfer (monchrom) zu haben, sehr schnell (das empfohlene TFT ist deutlich langsamer), und dazu noch ein Kontrastverhältnis jenseits gut und böse. Inzwischen auch in RGB zu bekommen-gar nicht viel teurer.
    Auch das, für nen Uno, kein Problem.
    Grüssle, Sly
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    An ein Farbdisplay hatte ich bis jetzt um ehrlich zu sein gar nicht gedacht
    Was für FPS kann man damit denn grob anstreben? Und gibt es dafür dann fertige Libarys, die man nutzen kann? Hast du vielleicht nen Link zu nem guten Tutorial parat?

    Wär es denn sinnvoller erstmal wie im von mir verlinkten Tutorial mit einem KS108B herumzuspielen oder gleich ein Farb-LCD per SPI?

    //Edit: Auf Anhieb hab ich dieses hier gefunden: http://www.ebay.co.uk/itm/1-8-Serial...item4ad2b90b60

    Für ~3,70€ recht günstig, mich kribbelts im Finger, das zum Rumspielen direkt zu bestellen. Spricht da was dagegen?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Bildschirmfüllende Animationen kannst du vergessen-und zwar generell. Das geht nur mit Displays, die nen eigenen Speicher haben-und die gibts in _der_ Preisklasse (unter nem 50er) nicht.
    Das TFT aus dem zweiten Link ist sowas, wie ich meinte.
    Die Dinger brauchen allerdings schon ne Sekunde, um den Bildschirm komplett zu füllen (nagel mich nicht auf die Zeit fest, die ist geschätzt, aber so in etwa wirds schon sein), schneller wirds auch nicht. Aber: so tragisch ist das nun nicht, denn wer guckt schon Filme auf nem Mikrocontroller.
    Und um beispielsweise diverse Daten auszugeben, reicht es-das geht auch ruckelfrei. Meine Schreibtischuhr hier vor mir hat so ein Ding drin, da werden Uhrzeit und Temperaturen flüssig gezeichnet.
    Bibliotheken dafür gibt es natürlich: viele benutzen die UTFT-Library, ich persönlich nehm die von Adafruit, die haben auch nen feines Tutorial: https://learn.adafruit.com/1-8-tft-display
    Da wird auch der SD-Slot (den die nicht alle haben) gleich mit behandelt.
    Ich hab mal kurz ein irgendwo mitgeliefertes (glaub, das steckt in der Arduino-Ide schon drin, unter TFT oder wo) Beispielprogramm für ein Pingpong-Spiel probiert: ruckelfrei wird das nix- hab es aber echt nur angesehen, nicht nachgeguckt, ob das nicht auch schneller gehn könnte (sowas trau ich dem Ding nämlich grad noch zu), aber beispielsweise ne grafische Zeigeruhr, das kriegt man hin, wenn man sich bisschen Gedanken macht.

    Zu deinem monochromen kann ich nix sagen-aufgrund der Preise für die farbigen hab ich mich damit nie abgegeben. Könnte etwas schneller sein- weiss ich aber wirklich nicht, auch was es da an Bibliotheken gibt, nicht.

    Ebenfalls begeistert bin ich davon: http://www.ebay.de/itm/CRIUS-CO-16-O...item3a8035ed89
    Gibts noch billiger, aber bei dem sind Screenshots dabei. Das Ding kann man schon für ne Armbanduhr benutzen, so klein ist es, dennoch gestochen scharf, sehr schnell (z.B. Text scrollen kann das wirklich flüssig), sitzt gemütlich am I2C-Bus (weniger Leitungen), ist winzigklein, sehr dünn und: auch im Freien ganz problemlos ablesbar. Das kriegen die oben besprochenen TFT nicht hin-in der Sonne siehste nix mehr.
    Hab ich auf dem Modell-Segway als "Armaturenbrett" z.B.
    Selbst (monochrome, farbig kann _das_ da nicht, gibts aber die Teile auch, zweifarbig und auch in RGB) kleine Bitmaps kann das flüssig animieren.
    Bibliothek für ist auch da- weiss ich aber grad nicht, wo- zumindest die MultiWII-Leute haben eine (ich glaub aber, die von Adafruit ausm obigen Link unterstützt es auch).
    Grüssle, Sly
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ich bin schon ziemlich beeindruckt, was mit den kleinen Displays so alles möglich ist. Ich denke, damit werd ich auf jeden Fall den ein oder anderen Tag verbringen
    https://www.youtube.com/watch?v=eTLw_l2vT1Y
    https://www.youtube.com/watch?v=izq06aEPjVU
    https://www.youtube.com/watch?v=146ue-w1w24

    Grade beim letzten Video hab ich den Eindruck, dass nur die Daten, die aktualisiert werden, übertragen werden müssen. Denn sonst wärs vermutlich unmöglich, nen so schnellen Refresh zu bekommen. Ist das richtig? Falls ja, ist man doch relativ uneingeschränkt, was z.B. die Erzeugung eines virtuellen Potis anbelangt mit Hilfe eines Drehencoders

  6. #6
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    Ja klar- was auf dem Ding mal drauf steht, braucht keineswegs dauernd aktualisiert werden. Darum kann man damit ja ne Menge anfangen-man muss nur wissen, wie.
    Mit nen paar Tricks kann man da schon erstaunliches zaubern.
    Grüssle, Sly
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Da kommt Bastelfreude auf Viiiiiel mehr Möglichkeiten als ich mir eigentlich erhofft hatte. Und das sogar in Farbe!
    Bin ja mal gespannt, ob ichs in den Griff bekomme. Danke für all die Infos!

  8. #8
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    Ist nicht so schwer, wie man meint. Ich war auch erstaunt, wie einfach das Ding anzuschliessen war.

    Irgendwann mal setze ich mich an die UTFT-Bibliothek, aber die von Ada reichte bisher eigentlich aus.
    Grad die kleinen Dinger finde ich gut in den Einstieg "Mikrocontroller und Grafik", da sie nich viel kosten (eins davon hab ich schon geschrottet, lag aber an mir, nich am Display), und dennoch auch von nem UNO mühelos zu bewältigen sind. Grössere wird irgendwann hirnrissig, da ab nem gewissen Punkt der Controller nur noch mit dem Display beschäftigt ist, und nicht mehr viel anderes nebenbei erledigen kann. Ich belächle immer die ambitionierten Anfänger, die für die Aquariumsteuerung unbedingt ein 5" TFT mit Touch-Funktion brauchen, wobei die einem eigentlich leid tun sollten.

    Lass uns doch mal wissen, was du aus dem Ding dann so rausholst. Der Winter kommt bald und könnte lang werden, vielleicht kriegen wir ja mal ne Mini-Spielkonsole hin oder so.
    Bisschen Soundausgabe ist ja auch kein Problem.
    Grüssle, Sly
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