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Thema: Relais wie anschließen?

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Relais wie anschließen?

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    Hi Leute, hab mir jetz einige Bauteile bestellt und will erste Motorschaltungen bauen.

    Habe ein Reedrelais (DIP 7221-L 5V) und weiß leider nicht, wie ich es nun richtig anschließe

    Es gibt ja scheinbar eine standardisierte Pinbelegung (Ports 1, 7, 8, 14). Allerdings finde ich nirgends, wie genau diese Belegung standardisiert ist.
    Nur weiß ich nicht, wie ich erkenne, welcher Port welche Bezeichnung hat.
    Alle Versuche, das Relais irgendwie anzuschließen und zum Schalten zu bringen sind bisher leider gescheitert.

    Ich weiß auch nicht, woran ich die eindeutige Portbelegung erkennen kann (da das Relais spiegelsymmetrisch ist und ich die Seiten evtl. vertauschen könnte.) Mir ist nur aufgefallen, dass das Relais an einem Ende auf der Oberseite mittig eine kleine Senke hat - kann man sich daran irgendwie orientieren?


    Nach dem Schaltplan müssten ja die Ports 14 und 8 die Anschlüsse für das zu schaltende Signal sein, und die Ports 1 und 7 µC-Ausgang und GND (weiß nur nicht welcher von beiden was ist).

    Hier die Beschreibung: http://www.reichelt.de/Warenkorb/5/i...%207212-L%205V

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von HeXPloreR
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    Hallo,

    Deine Verwirrung könnte daher rühren das Du Dir ein anderes Schaltbild ansiehst als du wirklich als Bauteil hast: Du sagt du hast: DIP 7221-L 5V, verlinkst aber zu Reichelt DIP 7212-L 5V und benutzt auch das Bild dazu.

    Also welches Relais hast Du nun? Und hast Du Dir das Datenblatt bei Reichelt dazu schon angesehen....dort steht dann auch welcher Pin welcher ist und wie rum man drauf gucken soll.
    Bei IC ist es wohl generell so das diese Kerbe, wenn sie nach links zeigt und man von oben drauf guckt, dann ist der untere linke Pin der 1.

    Viele Grüße
    Jörg
    Geändert von HeXPloreR (17.05.2014 um 12:42 Uhr)
    "Es ist schwierig, jemanden dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn er sein Gehalt dafür bekommt, dass er es nicht versteht" [Upton Sinclair] gez-boykott

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    1/14 und 7/8 sind der Kontakt
    2/13 und 6 sind die Spule des Relais
    Eine Diode parallel zur Spule nicht vergessen.

    Das mit 7212 und 7221 habe ich übersehen, meine Beschreibung ist 7212
    Grüsse Hubert
    ____________

    Meine Projekte findet ihr auf schorsch.at

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Searcher
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    Zitat Zitat von derSpinner Beitrag anzeigen
    Habe ein Reedrelais (DIP 7221-L 5V) und weiß leider nicht, wie ich es nun richtig anschließe
    Nach Datenblatt ist die 21 in der Relaisbezeichnung die Belegung. Also ein Relais mit zwei Schließern - findet man unter Rasterbelegung. Es ist ein DIP Gehäuse und die Pins werden wie bei einem DIP IC gezählt - Ansicht von oben.

    In deinem geposteten Bild ist rechts von Pin 1 der Pin zwei. Nach dem Bild im Datenblatt (Nr. 21) ist die Spule an Pin 2 und Pin 6. Ein Kontakt an Pin 1 und 7, der andere Kontakt an Pin 8 und 14.

    Gruß
    Searcher
    Hoffentlich liegt das Ziel auch am Weg
    ..................................................................Der Weg zu einigen meiner Konstruktionen

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Oki danke! werde das nachher mal versuchen! bin jetz erst unterwegs.
    Habe allerdings iwo gelesen, dass das Relais auch ohne Z-Diode betreibbar ist und nun scheint mein angeschlossener µC-Port hinüber zu sein - naja so ist das eben mit learning by doing :-D Hab zum Glück noch einen zweiten baugleichen µC, falls ich wirklich mal alle Ports brauche. (Ärgerlich ist nur, dass das einer von 3 Ports mit PWM war...)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,

    DIL-Gehäuse:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dual_in...ge#Pinbelegung

    Die Markierung befindet sich immer an der Schmalseite an welcher auch Pin 1 liegt

    Typisch sieht das dann so aus:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...cuit_chips.JPG

    Manche Hersteller markieren aber auch Pin 1 mit einem Punkt:
    http://i1082.photobucket.com/albums/...rianten_01.jpg
    (das 8-polige Gehäuse oben links im Bild)

    Eine Variante ist noch, dass die Längsseite, an welcher Pin1 liegt markiert ist:
    http://www.conrad.de/medias/global/c...B.EPS_1000.jpg
    (Pin1 ist vorne links)
    Die Markierung kann auch in Form einer 45° Abschrägung sein.

    Dann kann auch noch die senkrechte Kante neben Pin mit einer 45°-Abschrägung markiert sein, das Gehäuse ist dann eigentlich 5-eckig.

    Bei diesem Relais ist die Markierung der Aufgedruckte weisse Strich:
    http://www.reichelt.de/?ACTION=3&ART...&psuma=LeGuide

    Am verbreitesten ist die Nocke an den Stirnseite.
    Gefolgt von der Markierung bei Pin 1

    Die Markierung der Längsseite bei ICs kenne ich eigentlich nur von den Japanern.
    Bei Relais, Filtern usw. im DIL-Gehäuse kann die Variante öfters vorkommen.

    Manche Hersteller kann man an der Art der Markierung erkennen, die Masse sind nicht wirklich genormt.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  7. #7
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    Habe das Relais jetzt richtig angeschlossen, parallel eine Freilaufdiode mit vorgeschaltetem R.

    Allerdings funktioniert es nicht so wie ich möchte. Ich möchte damit die Drehzahl eines kleinen Elektromotors (alter PC-Fan) steuern (später möchte ich daraus noch eine lastunabhängige Drehzahlregelung machen).

    Mein Problem:
    1.) nach meinem Verständnis müsste die PWM einen Wertebereich von 0 bis 1023 haben. Allerdings schaltet die PWM in diesem Bereich mehrmals nach Erreichen des Max-Wertes auf 0 zurück und steigt erneut an bis zum Maximum - kann es sein, dass die PWM meines µCs nur Werte von 0 - 255 unterstützt (habe Atmega8a)? Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären.
    2.) der zu schaltende Motor ist entweder "An" oder "Aus". Wenn er eingeschaltet ist, hat er immer die gleiche Drehzahl, unabhängig vom PWM-Signal, das ich an das Relais weitergebe. Die parallel geschaltete Z-Diode stellt dagegen ihre Helligkeit proportional zum PWM-Signal ein.
    Meine Vermutung: Kann es sein, dass die Schaltdauer des Relais länger ist als eine PWM-Periode (ich meine gelesen zu haben, die PWM-Periode liegt standardisiert 20ms)?

    //edit:
    Hier mein Bascom-Code, falls benötigt (aber der dürfte eigtl soweit okay sein):

    'Drehzahlregelung (lastlos) über Poti1

    $regfile = "m8def.dat"
    $crystal = 4000000

    Config Portc.1 = Input
    Poti1 Alias Pinc.1
    Config Portb.1 = Output
    Config Portb.2 = Output
    Config Timer1 = Pwm , Pwm = 8 , Compare A Pwm = Clear Up , Compare B Pwm = Clear Up , Prescale = 1
    Config Adc = Single , Prescaler = Auto , Reference = Avcc

    Dim Wert As Integer
    Dim Quotient_stufen As Integer
    Dim Teiler As Integer
    Quotient_stufen = 4

    Do
    Wert = Getadc(1)
    Wert = Wert / Quotient_stufen
    Pwm1a = Wert
    Pwm1b = Wert
    Loop

    End

    - - - Aktualisiert - - -

    Hat sich erledigt, jetz hab ichs!
    Direkt nach dem Post ist mir ein Licht aufgegangen^^
    Hab bei Config Timer1 die Einstellung "PWM=8" (2^8 = 256) auf "PWM=10" (2^10 =1024) gestellt.
    Wahrscheinlich war die Einteilung in 256 Stufen noch zu wenig, um einen Drehzahlunterschied zu erkennen, da der benutzte Motor erst ab einem PWM-Signal von ca. 70% überhaupt dreht. jetzt kann man die Drehzahl sehr gut einstellen bei eine Einteilung in 1024 Stufen.
    Geändert von derSpinner (18.05.2014 um 12:45 Uhr)

  8. #8
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    Hallo,

    Du wirst an deinem Aufbau wahrscheinlich nicht lange freude haben

    So ein Relais macht so um die 1'000'000 Schaltspiele mit, dann sind die Kontakte zerschlagen, dabei spielt es keine Rolle ob überhaupt Strom durch die Kontakte fliesst .....

    Jetzt rechne mal aus, nach welcher Betriebszeit dieser Wert von deinem Relais erreicht wird.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
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    Das wird ja so mal gar nichts. Was passiert ist folgendes:

    Wenn das Relais einmal angezogen hat, braucht es viel weniger Spannung, damit es auch "an" bleibt, also bleibt es bei 20% PWM oder so einfach auf Dauer-An. Und ja, die mögliche Schaltfrequenz von einem Relais ist einfach viel zu kleine für diese Anwendung, du musst bedenken, daß sich da drinen tatsächlich etwas mechanisch bewegen muss. Also schmeiss das Relais raus und bastel irgendwas mit Halbleitern.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ derSpinner

    Wenn der Lüfter einen BLDC Motor hat, dann lässt sich seine Drehzahl nur mit langperiodischem PWM regeln (z.B. für 50 % 0,5 s an und 0,5 s aus). Nur dann könnte Drehzahlregelung per PWM mit Reedrelais funktionieren, weil der interner BLCD Controler darf nicht per schnelle PWM gestört werden und muss immer ziemlich stabile Gleichspannung haben.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

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