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Thema: Kann mir jemand M6-Muttern abdrehen?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Kann mir jemand M6-Muttern abdrehen?

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    Hi,

    um die M6-Gewindespindeln meiner CNC-Fräse an den 8mm-Lagern fest zu kriegen möchte ich auf M6er Muttern einen Absatz als Lagersitz abdrehen (lassen). Mit 2en dieser Muttern klemme ich dann den Innenring des Lagers an der Gewindestange fest.

    Gefordert wäre also ein 1-2mm tiefer Absatz mit 8mm Durchmesser (so, dass der Sitz zu einem 608er Kugellager mit 8mm Innendurchmesser spielfrei passt).

    M6.PNG

    Ist das eine gute Idee oder wird das zu Problemen führen? (evtl wegen nem Winkelfehler der Muttern)
    Eine (einfachere) Alternative wäre, anstelle eines Absatzes einfach eine Fase abzudrehen und den Lagerinnenring dann zwischen den beiden Kegelsitzen zu verspannen.

    Was meint ihr? Kann das jemand gegen Gegenleistung erledigen?

    lg Paul

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo!
    Der Winkelfehler ist bei einem Gewinde enorm, vor allem ist auch das Verhältnis von Länge zu Ø hier ungünstig. Ob das zu Problemen führt, weiss ich nicht, da ich Deinen Aufbau nicht kenne.
    Wenn Du solche Teile brauchst, dann kannst Du Einpressmuttern (z.B. von KVT) nehmen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Paul,

    Ein Konus wäre einfacher herzustellen und besser (selbstzentrierend).
    Um eine längere Mutter zu erhalten, falls du Platz hast, kann man entsprechende M6 Distanzbolzen verwenden.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hi,
    ich könnte Dir die Muttern machen, insbesondere wenn Messing reicht wäre das schnell gemacht. Wie viele bräuchtest Du denn? Wenn's wenige sind schick ich die Dir einfach. Müsstest Dich halt per PM wegen der Adresse melden.

    Grüße
    Flo

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Ostermann
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    Wenn du ohnehin schon was drehen lassen musst, warum nimmst du dann nicht direkt eine Spindel mit einem für Bewegung geeigneten Gewinde, also z.B. Trapezgewinde? Die (geringen) Mehrkosten für die Spindel sparst du dank des besseren Wirkungsgrades bei Motor und Elektronik locker wieder ein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thorsten Ostermann
    --
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Guter Einwand.. theoretisch wär das sogar möglich aber Trapezgewindespindeln sind schwieriger zu bearbeiten. Hab natürlich nicht daran, gedacht dass der ein oder andere Hobbydreher hier auch ne große Drehe rumstehen hat. Allerdings würd ichs wirklich gerne mal mit M6er Spindeln probieren (jetzt wo ich schon alles darauf ausgelegt hab). Kann ja später noch umrüsten bzw. die nächste CNC wird dann eh bald kommen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Hatte auch mal dieses Video gesehen, wo jemand zeigt wie sich gehärtete Spindeln in der Drehmaschine zumindest grob bearbeiten lassen. Nicht gerade die hübscheste Methode, aber scheint zu funktionieren. Wobei, ich glaube nicht, dass Trapezspindeln gehärtet sind, oder? Jedenfalls gabs bei meinen keine Probleme beim Abdrehen, allerdings wurde das vom Freund eines Bekannten gemacht, daher keine Ahnung, unter welchen Vorraussetzungen das geschah. Die Lagerung der Spindeln ist glaub ich eins der am meisten unterschätzten Probleme beim Bau einer CNC, zumindest ging es mir so.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Geistesblitz Beitrag anzeigen
    Hatte auch mal dieses Video gesehen, wo jemand zeigt wie sich gehärtete Spindeln in der Drehmaschine zumindest grob bearbeiten lassen. Nicht gerade die hübscheste Methode, aber scheint zu funktionieren.
    Da muss man halt mit viel Gefühl, bzw. öfters nachmessen arbeiten, weil die Flex-Scheibe immer kleiner wird.

    Das andere Problem ist, dass man die Wangen der Drehbank abdecken und am Ende alles sehr gut putzen muss.
    Der Abrieb der Flex mach sonst aller kaputt. Ist dann überall "Sand im Getriebe".

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Da hast du natürlich recht, darauf sollte man achten, wenn man noch lange was von seiner Maschine haben will.
    Aber Trapezgewinde abdrehen scheint auf jeden Fall auch so zu gehen. Man sollte nur drauf achten, keine zu dünne Spindel zu nehmen, bei meinen TR10-Spindeln kamen ja Lagersitze, Befestigungsgewinde und Stutzen für die Kupplung (in kleinerwerdender Reihenfolge) rauf und das wurde schon äußerst knapp. Jedenfalls würde ich sowas jeder Bastellösung mit metrischen Gewindestangen aus dem Baumarkt vorziehen, mit den richtigen Muttern lässt sich das Spiel auch auf ein Minimum reduzieren und das ist sogar noch recht bezahlbar.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    So. Die Muttern von frist sind angekommen, sehen auch echt hübsch aus, leider 8,03mm und nicht 7,99 oder 8,00 :S, da hat sich wohl ein Messschieber geirrt. Mit etwas Überzeugungskraft kriegt man sie aber trotzdem ins Lager gespannt. Die allseitig 0,015mm Überstand werden dabei einfach abgespant.

    Eigentlich hätte ich erwartet, dass die Gewindestange bei diesen gedrehten Muttern, die ja ein absolut gerade ausgerichtetes Gewinde eingeschnitten bekommen haben, auch perfekt orthogonal zum Lager stehen. Wenn ich aber das Lager mit eingespannter Gewindestange in die Hand nehme und drehe eiert es immer noch um ein paar Grad rum, zwar wesentlich geringer als mit standard-Muttern aber dennoch spürbar. Wenn ich das so einbaue blockiert es wohl nur. Ergo ist diese Lösung wohl unbrauchbar

    Hat jemand eine Idee was da schief gelaufen ist? Die Gewindeflanken der Mutter müssten sich doch mit voller Auflagefläche gegen die der Gewindestange pressen und somit für eine orthogonale Ausrichtung sorgen?!

    Und darüber hinaus: was mach ich nun?
    Geändert von PoWl (15.04.2014 um 11:19 Uhr)

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