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Thema: AVR ATMEL Starterset

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von FuturamaFry
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    AVR ATMEL Starterset

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    Hallo,

    ich habe mich nach langem überlegen doch entschieden vom C-Control auf das AVR ATMEL umzusteigen.


    Kann mir jemand sagen was ich alles für den Einstieg brauche?

    Ich habe hier bei Pollin das gefunden:
    ATMEL_Evaluations_Board_V2_0_1_Fertigmodul

    Und was für eine Programmiersprache würdet ihr mir empfehlen?

    Gruß
    Geändert von FuturamaFry (27.08.2013 um 05:50 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    möglicher Weise geht meine Antwort an Deiner Frage vorbei, dann nichts für ungut, aber hast Du Dir schon mal den Arduino angesehen? Da gibt es verschiedene Versionen (bis zum Due, die haben teilweise schon ganz schön Power). Die Sprache der Wahl wäre in diesem Fall C++. Vorteil, es gibt jede Menge fertiger Erweiterungsboards und jede Menge fertiger Libraries, die Du einfach verwenden kannst. Weiterer Vorteil: Die Programmierung läuft über Bootloader, Du benötigst also kein Programmiergerät sondern lediglich ein USB-Port am Computer.

    Ach so, auch bei dem von Dir ausgesuchten Pollin-Board würde ich Dir C++ empfehlen. Da könntest Du dann das AVR-Studio als Umgebung benutzen.

    Allerdings ist die Lernkurve beim AVR-Studio wesentlich steiler als bei der Arduino-Software.

    Gruß,
    Ralf
    http://www.Elektronik-Bastelkeller.de - Elektronik und Mikrocontroller als Hobby

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Also ich würde dir auch C empfehlen.
    Als Board allerdings nicht das von Pollin sondern das etwas neuere hier:
    http://www.ehajo.de/Bausaetze/aTeVaL...=1&refertype=9
    Bei diesem Board ist der Programmer schon mit drauf.
    Grüsse Hubert
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    An deiner Stelle würde ich auf die Evaluationsboards verzichten.
    Ich habe auch mit dem Pollin-Board angefangen, das Ding hat drei zwei LEDs, drei Taster und einen Summer-und das wars dann leider auch schon. Für die allerersten Schritte ist es ok...aber dafür sind 20€ zuviel Geld, finde ich.
    An deiner Stelle würde ich mir was auf Lochraster zusammenlöten. Wenn man einigermaßen sauber arbeitet, ist das kein Problem.
    Und dann würde ich dir die Tutorials auf mikrocontroller.net empfehlen. Da geht es erstmal mit einem ATMega8 los, und wenn du den programmieren kannst, dann kannst du alle AVRs programmieren.

    Was du dir kaufen solltest, ist ein ISP-Programmer. Ich persönlich habe den Diamex All-AVR. Das Ding ist sehr brauchbar, läuft aber nur unter AVR-Studio 4. Mit AVR-Studio 5 hab ichs nicht hingekriegt, unter Version 6 soll es aber laufen-das hab ich allerdings nicht getestet.
    Was ich dir ansonsten noch empfehlen würde wären eben Lochrasterkarten, eine Handvoll Wiederstände, Quarze und MKT/Keramikkondensatoren, ein paar Taster, LEDs, vllt auch ein LCD.
    Wenn du dich entschliesst, mit Lochrastr zu arbeiten, würde ich dir noch raten 30€ in das Programm "Lochmaster" zu investieren.
    Lochraster auf Papier vorzuzeichnen ist nervig, und bei etwas größeren Sachen sind Fehler vorprogrammiert, wenn man einfach draufloslötet.
    Mehr braucht es meines Erachtens eigt nicht, um das Programmieren anzufangen.

    Mit welcher Sprache du beginnen willst...das ist immer eine schlechte Frage, weil du keine einzige, richtige Antwort bekommen wirst. Sondern du wirst imemr nur die Antworten bekommen, die für den jeweiligen User richtig waren. Ich persönlich finde Assembler zum Lernen am Besten. Es erweitert das Verständnis zum Programmieren ungemein. Und es stimmt ehrlich gesagt auch nicht, dass Assembler sooooooooo schwer zu erlernen sei. Im Gegenteil. Es macht das Erlernen einer weiteren Sprache sogar sehr viel einfacher.
    Meines Erachtens hat die meisten Vorteile der, der Assembler und C kann.


    EDIT:
    Wenn du Interesse hast, dann kann ich dir einen Bauplan für eine Software-Teststrecke auf Lochraster zukommen lassen. Diese Platine enthält ein paar Taster, einige LEDs, Potis und dieses 5-Euro-LCD von Pollin.
    Einfach mal ne PN schreiben...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    das mit dem Diamex-Programmer kann ich bestätigen. AVR-Studio IV geht, fünf geht nicht, sechs: keine Ahnung. Ich benutze AVR-Studio IV und das läuft. Lochmaster muss es nicht unbedingt sein, es gibt unter http://blackboard.serverpool.org ein Programm namens Blackboard, damit kann man auch Lochraster-Platinen planen und es ist kostenlos. Ach so, wenn Du erstmal einen Controller auf dem Breadboard aufbauen willst habe ich auf meiner Website ein paar Anleitungen dazu.

    Gruß,
    Ralf
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Interessant...Blackboard kannte ich noch nicht.
    Wenn das genauso funktioniert wie Lochmaster, dann kannst du dir die 30 Tacken dafür natürlich auch sparen.

    Und dann würde ich an deiner Stelle erst recht bei Lochraster bleiben.

    Ein Breadboard ist auch nicht verkehrt, birgt aber meines Wissens nach stärker die Gefahr des unerfindlichen Nicht-Funktionierens einer Schaltung als Lochraster.

  7. #7
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    @White_Fox: Klar, gelötet hält natürlich besser Da rutscht nicht mal eben unbemerkt ein Kabelchen raus... Aber - um schnell mal zu probieren, ob was geht oder nicht und vielleicht noch einzelne Änderungen vorzunehmen, ist ein Breadboard natürlich unschlagbar.

    Gruß,
    Ralf
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  8. #8
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    Hallo ,
    danke erst mal für die Antworten und Tipps.


    Ich zähl dann mal auf was ich so für den Anfang brauche:

    - Diamex Programmer 31,50 € Bei Rechelt
    - Blackboard (Schadet ja nicht)
    - AVR-Studio IV
    - Breadboard (ein grosses habe ich schon ich werde mir aber auch noch so ein kleines zulegen)

    Fehlt noch etwas?



    Bei dem Diamex Programmer ist doch an der eine Seite nur ein USB für den PC und an der anderen so ein Stecker. Wo kommt denn dann der IC dran? Braucht man da nicht noch ein Board? Oder geht das auch mir einem Breadboard?

    Das aTeVaL Evaluationboard von ehajo kostet nur 23,90 € und ist laut Beschreibung „Atmel AVR-ISP MkII Clon als Programmer, damit mit allen Atmel- und AVR-Studios kompatibel“ und “Sockel für alle Baugrößen der bedrahteten Atmel-Controller„ Ist das dann nicht die bessere Wahl?



    Gruß
    FuturamaFry

  9. #9
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    Hallo, guck doch erst mal hier: http://www.elektronik-bastelkeller.d...dschaltung.php. Da wird beschrieben wie der Controller und die restlichen Bauteile, die zur Beschaltung benötig werden, auf dem Breadboard aufgebaut werden. Dann wird beschrieben, wie der Controller programmiert werden kann. Die Programmierung hier betrifft zwar einen Bootloader, aber generell wird jedes andere Programm auch so in den Controller geschrieben.

    So, dann hast Du erst mal einen Überblick, wie das aufgebaut wird und wie man den Programmer anschließt. Wo der Stecker am Diamex-Programmer hingehört siehst Du da auch. Dann kannst Du wahrscheinlich schon selbst entscheiden, ob Du lieber den Diamex-Programmer nimmst oder das o.g. Eva-Board (die Beschreibung davon liest sich ganz gut, ich kenne es aber nicht aus eigener Erfahrung).

    Gruß,
    Ralf
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  10. #10
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    Ich halte das aTeVaL Evaluationboard für eine sehr gute Wahl. Ich habe zwar noch das Pollin-Board, verwende es aber regelmäßig um schnell mal ein kleines Programm zu testen. Mit einem IDE-Kabel dran und einem kleinen Board ( Pollin 810161 ) auf dem alle Pin auf Buchsen geführt sind, kann man auf ein Breadboard stecken und hat damit alle Möglichkeiten zum testen.
    Als Programmer kann man das Board auch verwenden.
    Grüsse Hubert
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