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Thema: Gemeinsame Masse 5V 12V

  1. #1
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    Gemeinsame Masse 5V 12V

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    Hallo zusammen, ich sitze vor einem kleinen Problem in meiner Schaltung.

    Ich habe je ein 5V und 12V Netzteil, die eine gemeinsame Masse brauchen.
    Das 5V-Netzteil stellt über einen einen LM317 3V für einen ATXMega zur Verfügung.
    Die 12V werden für einen Verbraucher benötigt.

    Nun möchte ich über ein Powermosfet (IRLZ34N) den 12V-Verbraucher schalten.

    D.h. Das Gate des Mosfet ist mit dem ATXMega verbunden. Source und Drain sind entsprechend an 12V angeschlossen.

    Jetzt brauche ich natürlich eine gemeinsame Masse, damit ich mit den 3V die 12V schalten kann.
    Sobald ich die 2 Netzteile per Minus-Pol verbinde, liefert das 12V-Netzteil nur noch 3V und es entsteht eine Art Kurzschluss.

    Was mache ich hier also falsch, bzw wie muss ich Vorgehen?

    Es sind folgende 2 Netzteile:
    http://www.reichelt.de/Schaltnetztei...SNT+MW-MDR10-5

    http://www.reichelt.de/Schaltnetztei...SNT+MW-DR75-12

    Grober Schaltplan:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Schematic.jpg
Hits:	37
Größe:	24,9 KB
ID:	26214

    Vielen Dank !

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    wenn Du das Gate über einen kleinen Vorwiderstand (vielleicht 200 Ohm oder so) am Controller hast und Drain an +12V und Source an GND von beiden Netzteilen, darf eigentlich nichts passieren. Es scheint aber so zu sein, dass Deine beiden Netzteile gar kein GND haben, sondern V- und da können sie sich im Spannungspotential durchaus unterscheiden. Ein 5V Netzteil kann z.B. an einem Anschluss 0V haben und am anderen 5V und liefert dann 5V, wenn es aber an einem Anschluss 3V hat und am anderen Anschluss 8V, dann liefert es auch 5V. Wenn Du jetzt Deine beiden vermeintlichen GNDs verbindest, fließt ein Strom - schlecht! Um zu testen, ob es an Deiner Schaltung liegt oder an den Netzteilen, kannst Du Deine Schaltung mal über zwei Steckernetzteile betreiben (beide ohne Erdungsanschluss). Wenn Sie dann funktioniert, liegt es an den Netzteilen. Dann müsstest Du zumindest eine Deiner beiden Schaltungsteile galvanisch vom Netzteil trennen, etwa per Trenntrafo oder DC-DC-Wandler.
    Hoffe, das stimmt alles und mein Erklärungsversuch hilft Dir weiter!
    Gruß,
    Ralf
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  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Viele dank für die ausführliche Erklärung!

    Nagut, die Netzteile sind in der Tat mit V+ und V- angeschrieben.
    Wenn ich -5V gegen -12V Messe, zeigt er mich auch 12V an.

    Dann würde ich einen solche DC-DC wandler für 5V nehmen, welcher zwischen Netzteil und Controller hängt
    http://de.farnell.com/tracopower/tma...-2a/dp/1007511

    Der Servo kann ja weiterhin direkt mit dem Netzteil verbunden bleiben, oder?

    Drain/Source/Gate habe ich angeschlossen, wie von dir beschrieben.
    Dazu 100k zwischen Gate und GND.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Vielleicht solltest Du, ehe Du Dich in Unkosten stürzt, mal ein Voltmeter - falls Dir eins zur Verfügung steht - zwischen die beiden Minuspole der beiden Netzteile halten. Wenn da keine Spannung zu messen ist, ist irgendwo in Deiner Schaltung der Fehler. Wenn Du da eine Spannung misst, dann ist der DC-DC-Wandler einen Versuch wert. Die Spannung scheint ja zu stimmen, aber ich kann nicht beurteilen, ob die 200mA für den 5V-Zweig Deiner Schaltung ausreichend ist - je nach Servo kann das knapp werden. Wie Du daraus schon ablesen kannst, ich würde auf jeden Fall den kompletten 5V-Zweig (also incl. Servo) über den Wandler laufen lassen - also so, das kein GND-Anschluss mehr direkt mit dem Netzteil verbunden ist und auch keine Spannungszuführung.
    Ach so, und mein Rat von oben gilt weiter: Wenn Du ein 5V-Steckernetzteil hast, versorge einfach mal den 5V-Zweig der Schaltung damit und schau, ob dann alles funktioniert.
    Gruß,
    Ralf
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Schachmann Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest Du, ehe Du Dich in Unkosten stürzt, mal ein Voltmeter - falls Dir eins zur Verfügung steht - zwischen die beiden Minuspole der beiden Netzteile halten. Wenn da keine Spannung zu messen ist, ist irgendwo in Deiner Schaltung der Fehler. Wenn Du da eine Spannung misst, .....
    Sehr richtig! Aber heutzutage sind die Messgeräte häufig so hochohmig, daß sie eine Spannung auch bei offenen Eingängen anzeigen, obwohl keine da ist. Bei manchen gibt es eine Einstellung, die das Messgerät für solche Messungen niederohmiger macht.

    Zwischen den Netzteilen wird es keine wirkliche Spannung geben. Es könnte nämlich nur die Netzspannung sein. Dann wäre bei deinen bisherigen Versuchen längst die Haussicherung gekommen. Den DC-DC Wandler brauchst du auf keinen Fall. Du brauchst einen Schaltplan! Eine Skitze wie oben, die nur du selbst verstehst (bei der ein FET z.B. 4 unbekante Anschlüsse hat), hilft da nicht. Dann kann dein Schaltungsfehler auch gefunden werden.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied
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    Nun, ich habe mir das nochmal angeschaut und einen Fehler gefunden.
    Durch die Klinkenbuchsen an den FETs kommt +12V auf das Alugehäuse, während sonst GND am Gehäuse anliegt.
    Dadurch kommt wohl alles durcheinander. Nun muss ich mir mal alles anschauen, was genau Kontakt mit dem Alu hat.
    Aber ich denke dieses Problem kann ich selbst lösen

    ------
    Vollständigkeitshalber:
    Also, wenn ich zwischen -5V und -12V Messe zeigt mir das Voltmeter 12V an.

    Der gesamte 5V-Zweig mit 2 Servos kommt auf etwa 500-700mA.

    Im Anhang die Schaltpläne als PDF & Eagle (V6.4).

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Prima, dann hat sich ja alles geklärt Aber könntest Du vielleicht nochmal Masse 5V gegen Masse 12V messen?
    Gruß,
    Ralf
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von BurY Beitrag anzeigen
    Durch die Klinkenbuchsen an den FETs...
    FETs mit Klinkenbuchsen, was sind das denn für Teile?

    Irgendwie sehe ich kein PDF

    MfG Klebwax
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