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Thema: Stromerzeuger will nicht, wie er soll

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Stromerzeuger will nicht, wie er soll

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    Hallo zusammen,

    ich habe von einem Bekannten einen Einhell Stromerzeuger mit 650W Dauerleistung (850W Peak) zum reparieren bekommen, da der Motor nicht mehr lief.
    Nachdem ich den Vergaser gereinigt und die Zündkerze erneuert hatte lief der Motor wieder, aber der Generator gab nur Spannungen bis ca. 110V ab. Nach ein wenig Googeln hatte ich dann herausgefunden, dass der Kondensator vermutlich defekt ist (Asynchrongenerator).
    Letzte Woche habe ich dann bei Pollin einen Passenden (12uF) bestellt und heute eingebaut. Nun konnte ich bei einem 150W Scheinwerfer auch etwa 230V messen.
    Als ich dann aber den 150W Scheinwerfer durch einen mit 500W ersetz habe brach die Spannung auf wenige Volt (1-8V) zusammen.
    Nachdem ich, wie in einer Anleitung im Internet stand, die Steckdose des Generator kurz mit einer 12V Batterie verband, konnte ich jetzt wieder wie ganz am Anfang zwischen etwa 60V und 100V messen.

    Ich wäre über jeden Tipp dankbar, sonst kommt bald aus Frust mein Lieblingswerkzeug, ein 5kg Vorschlaghammer, zum Einsatz


    Vielen Dank im Voraus!
    Viele Grüße
    Josef

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Nachdem ich, wie in einer Anleitung im Internet stand, die Steckdose des Generator kurz mit einer 12V Batterie verband, konnte ich jetzt wieder wie ganz am Anfang zwischen etwa 60V und 100V messen.
    Versteh ich nicht...was sollte dass denn bezwecken?

    Kannst du mal Fotos reinstellen? Oder sonstirgendwelche näheren Informationen zum Aufbau?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ crazy-josef

    Ich vermute, dass es verlorengegangene Reminenz vom Stator wiederherstellen sollte (bin kein Experte) ?

    Weil die Position der Magnetpolen für behandelte Spule jetzt verkehrt seien könnte, müsste man angeblich das ganze noch mal min. doppelt mit verdrehter Stromrichtung vom Akku machen und danach beurteilen. Am besten wäre alle Polen (Spulen) in gleicher Stromrichtung neu magnetisieren.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Vielen Dank für eure Antworten.

    Hier habe ich eine Anleitung zu einem fast baugleichen Modell gefunden:
    http://www.rotek.at/produkte/pdf-akt...otek_de-en.pdf

    Auf Seite 28 gibt es auch einen Schaltplan.Spulen hatte ich schon einmal durchgemessen, die Widerstände passen in etwa.
    @PICture: Ja genau, das hatte Ich vor. Ich denke, ich werde die 2. Spule auch mal unter Strom setzen, mal schauen was dann passiert.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Ich habe vor ca. 40-zig Jahren permanente Magneten von unseren großen und teuren 25 W Bass-Lautschprecher mit per strombegrenzenden seriellen Widerstand und Gleichrichterdiode auf Netzspannung (um 300V DC) aufgeladenen größen Elko erfolgreich neumagnetisiert.

    Jemand hat als Scherz unser Box in die Netzsteckdose (220 V AC) eingesteckt. Dann habe ich auf den "entmagnetisierten" Magneten ein paar Windungen mit dickem isoliertem Kupferdraht gewickelt und dadurch den Elko entladen. Geschätzter Spitzenstromimpuls war um ein paar kA.

    Aber Vorsicht, da bei direkter Behrührung mit zwei Händen kann solche Spannung zum tödlichen Herzstillstand (Kammerfliemmern) führen.
    Geändert von PICture (31.07.2013 um 15:48 Uhr)
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Heute habe ich auch die 2. Spule (die mit dem Kondensator) kurz unter Strom Gesetzt und siehe da mein 150W Scheinwerfer leuchtete, Spannung einstellen und fertig - wäre ja auch zu einfach
    Als ich versucht hatte zum Scheinwerfer noch eine kleine Flex mit 520W anzuschliessen (In Summe 670W - also fast Dauerleistung) brach die Spannnung ein und erreichte keine 130V mehr. Also Scheinwerfer raus, Flex allein rein - siehe da, sie läuft (nach etwas zögerlichem hochdrehen), aber die Spannung passt.
    Nach knapp 2 Minuten Test, brach auf einmal die Spannung auf etwa 90V ein (Flex lief im Leerlauf, also ohne Last) also Generator aus, nächster Versuch. Flex läuft an, Spannung steigt sehr gemächlich auf knapp 100V, Spannung bricht ein - 0V

    Wenn ich die nächsten Tage dazukomme, werde ich den Generator mal aufschrauben, im Internet habe ich irgendwas von Dioden an den Wicklungen der 2. Spule gelesen, vielleicht hat "mein" Stromerzeuger die ja auch....

    Gruß
    Josef

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von crazy-josef Beitrag anzeigen
    Wenn ich die nächsten Tage dazukomme, werde ich den Generator mal aufschrauben, im Internet habe ich irgendwas von Dioden an den Wicklungen der 2. Spule gelesen, vielleicht hat "mein" Stromerzeuger die ja auch....
    Ich würde zuerst den Widerstand beiden Spulen in beiden Richtungen vorm Starten und nach Stoppen beim Spannungseinbruch des Generators sehr genau messen und vergleichen. Vielleicht könnte man auf diesem Grund mehr über Fehlfunktion feststellen. Ich vermute eben eine Beschädigung der Isolation bei min. einer Spule, die bei höherer Belastung und somit Temperatur zum (fast) Kurzschluß zwischen benachbarten Windungen führt.
    Geändert von PICture (01.08.2013 um 00:32 Uhr)
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