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Thema: Ein Audioausgang, zwei Geräte anschließen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ein Audioausgang, zwei Geräte anschließen

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    Hallo beisammen,

    da ich mal wieder in der Klausurphase stecke, versuche ich mit allen Mitteln zu prokrastinieren. Diesmal hab ich in ner Schublade nen alten FM-Transmitter gefunden. Und da hab ich mir doch auch gleich zum Vorsatz gemacht, das gute Teil wiederzubeleben.
    Also Akkus rein, Handy anschließen, Radio an: geht.
    Da ich aber vom Handy aus inzwischen auf digitale Übertragung umgestiegen bin und meine Anlage mit nem Logitech Bluetooth-Audioreceiver versorge, möchte ich da den FM-Transmitter noch dran klemmen. So kann ich meine Musik vom Handy an meine Anlage streamen, aber durch den zusätzlich angeschlossenen FM-Transmitter auch zum Duschen ins Bad, ohne etwas umstellen zu müssen.

    Wenn ich nun mit nem Y-Adapter Anlage + FM-Transmitter parallel an den Ausgang des Logitech-Emüfängers stecke, wird das Signal unschön extrem gedämpft.
    Also muss da was aktives her, das genau das verhindert und im Optimalfall noch ne Pegelanpassung für den FM-Transmitter liefert

    Wenn ich nach Mischer mit zwei Ausgängen suche, finde ich leider nur total überdimensionierte Gerätchen zu kaufen..also muss ne DIY-Lösung her, die so kompakt wie möglich ist.
    Aber da...bin ich mal wieder auf euer Know-How angewiesen.

    Genügt es, wenn ich zwei parallelgeschaltete Stereo-OP-Amps anschließe und den Pegel anhebe, das ganze dann zwischen den Bluetooth-Empfänger und Anlage/FM-Transmitter schalte oder brauchts da was mehr?
    Ich möchte wenn möglich keine/sehr geringe Qualitätseinbusen haben.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Genau, für jeden Kanal einen Op-Amp ist perfekt. Sollte eigentlich überhauipt keine Qualitätseinbußen haben, sofern die OP-Amps nicht übersteuert werden.

    Einfacher und vielleicht ausreichend könnte es sein, in jeden Kanal einen Widerstand zu legen, so Richtung 2 - 3 kOhm, das verhindert das gegenseitige Beeinflussen schon erheblich. Evtl. noch 1 Mikro-Farad Kondensatoren zur DC-Entkopplung, wären vermutlich auch bei Op-Amps sinnvoll.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Wie meinst du das mit dem Widerstand? Einfach nach dem Y-Adapter in das Signal hängen, ganz ohne OP-Amp?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Genau. Ich habe es auf diese Weise schon umgekehrt gemacht, um zwei Signalquellen auf einen Eingang zu legen, ohne daß die Signalausgänge sich gegenseitig stören. Ging wunderbar.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Jupp... wenn du unterschiedliche Lautstärken bei parallelen Abnehmern hast, bedeutet dass,
    die haben unterschiedliche Eingangswiderstände.
    Nun kannst du bei beiden z.B. 1K vorschalten (bei 2x Stereo = 4x 1k im Signalleiter) und sie identisch erhöhen und so aneinander angleichen, bzw den Unterschied verringern,
    oder entsprechend -nur- den niederohmigeren erhöhen bis er zum anderen passt (Stereopoti, oder mit 1K stapeln bis es passt)

    Cincheingang ist glaub was im Bereich von 10k. Ein 47nF Folienkondensator zum DC entkoppeln schadet auch nicht.
    Wenn du am FM Transmitter etwas lauter drehen kannst ists natürlich besser zum Abgleichen.
    Wenn das nichts hilft wirklich das mit den 4 Kanal Verstärker machen (ein kleiner TDA odersowas)
    wobei das dann extra Strom braucht usw usf, also nicht einfach und bequem ist.


    PS.: Nur die Masse mit 1K zu Ergänzen geht solange gut, bis der Widerstand über die Signalleitungen zueinander zu gering ist und ein Übersprechen stattfindet..
    Das kennt man von Kopfhörern wenn die Masse nen Wackelkontakt hat. Dann fehlts da meist am Bass.
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    So, ich hab mal quick'n'dirty nen Adapter mit 4*2K zusammengebastelt. Vom Bluetoothtransmitter zum Teufel-System wars kein Problem, etwas geringerer Pegel. Aber der FM-Transmitter ebsteht auf nen höheren Input, sonst kommt nur Brummen an.
    Also hab ich die 2K zu 1K geändert, was aber leider auch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Das Brummen war im Gegensatz zum Nutzsignal noch zu stark.
    Ich werd wohl nich drum rum kommen, 4 OPAmps zu basteln.
    Scheint irgendwie ein Netzbrummen zu sein...

    Was ich noch da habe ist der LM1458N. Der war mir mal in nem Kaufrausch in der Bucht übern Weg gelaufen, aber für das damalige Projekt hatte ich mich dann doch für nen OPA entschieden. Hab grade mal das Datenblatt durchwälzt, aber leider ist das nicht so schön wie das vom OPA. Letzterer hatte schöne Diagramme, was er bei welcher Input-Spannung so kann
    Aber da er scheinbar +/-12V als minimum Input Voltage braucht...würd ich lieber nen anderen nehmen.
    Schade, dass die OPA4134 so teuer sind. Ma schaun, was ich leckeres in der Bcuht finde
    Geändert von Cysign (02.07.2013 um 07:20 Uhr)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Ich würde einen Umschalter (z.B. http://www.pollin.de/shop/dt/ODM5OTc...GAT_ASE62.html ) anstatt Mixer anwenden, falls beide Quellen nicht gleichzeitig hörbar seien müssen.
    Geändert von PICture (02.07.2013 um 10:10 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  8. #8
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    Genau um diesen Komfort geht es mir ja, beide Empfänger gleichzeitig zu versorgen

  9. #9
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    Sorry, dann habe ich dein Problem falsch verstanden. Dann würde ich einen stereo Audioverstärker mit geringer Ausgangswiderstand als Impedanzwandler nehmen z.B. TDA2822.

    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    So kann ich meine Musik vom Handy an meine Anlage streamen, aber durch den zusätzlich angeschlossenen FM-Transmitter auch zum Duschen ins Bad, ohne etwas umstellen zu müssen.
    Das könnte aber mit "Musik streamen" nicht funktionieren, falls bisher unbekannte nötige Bandbreite zu groß wäre.
    Geändert von PICture (02.07.2013 um 11:15 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Wie meinst du das?
    Der digitale Weg wird schon perfekt bestritten mit meinem Smartphone ü http://www.amazon.de/Logitech-schnur...tech+bluetooth .
    Da gibts keine Probleme mit der Bandbreite etc. Lediglich möchte ich zu den lautsprechern an dem Empfänger noch den FM-Transmitter anschließen, damit ich meine Musik beim Duschen und Zähneputzen auch im Bad hören kann, wenn ich da das Radie einschalte

    //Edit: Oder meinst du die Bandbreite des TDA2822? Was gäbs denn sonst noch für Alternativen, die günstiger als zwei OPA2134 wären?
    Geändert von Cysign (02.07.2013 um 12:37 Uhr)

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