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Thema: Drossel neben Kompass

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Drossel neben Kompass

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    Hi,

    ich hab auf einer Platine einen HMC5883L (3-Achs Kompass) neben einer Drossel platziert. Verglichen mit meinem Smartphone Kompass gibt der HMC5883L immer einen Wert aus, der um ca. 5° verschoben ist. Der Sensor ist kalibriert und die Werte sehen sehr gut aus, bis auf diese Abweichung.
    Kann es sein, dass die Drossel daran Schuld ist?

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    Vielen Dank & Gruß
    Chris

  2. #2
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    Ja, das kann sein. Wie ist die Drossel denn beschaltet? Wenn sie geladen wird und ihre Energie mehr oder weniger hält, hat sie ein statisches Magnetfeld, was du rausrechnen kannst. Wenn sie z.B. in einer Wechselstromschaltung liegt, kannst du es vergessen und bekommst totals Chaos.
    Die beste Lösung wäre, wenn du die Drossel mit Klarlack isolierst und dann mit Eisen-Band abschirmst.
    mfg Verata

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,

    die Drossel gehört zu einem LC-Filter vor dem AVCC Eingang eines ATXMega32A4. Die Spannung sollte bis auf einen kleinen Ripple absolut stabil sein. Der Strom sollte 5mA nicht überschreiten (hochgeschätzt).
    Wie genau kann man den das rausrechnen?

    Gruß
    Chris

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hat die Drossel einen Ferritkern?
    Ich hab mal gehört, dass Ferromagnetika in der Nähe eines Kompasses nichts zu suchen haben (wenn man just in diesem Moment was Sinnvolles messen will); wobei als "Nähe" je nach Genauigkeitsanforderung auch ein noch ein Mehrfaches der Eigengröße des Störkörpers gelten kann.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Kannst du den kompass evtl durch "unter"löten von kupfer etwas entfernen von der drossel ?
    Magnetfelder nehmen exterm mit der Entfernung ab.
    Eisenplatten verbiegen die Magnetfeldlinien etwas, aber evtl auch das Erdfeld.

    Kannst du die Drossel auf die andere Platinenseite setzen?

    Andere Frage:
    Hast du mal nen normalen Kompass danebengelegt oder dein Smartphone geprüft ?

    Wenn die Abweichung immer identisch ist, kannst du's ja rausrechnen.

    -Kannst du die Drossel auslagern, z.B. in die Messzuleitung? Oder weglassen? R-C statt L-C ?
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,

    ja, es ist eine Ferritdrossel. Ich dachte nicht, dass so kleine Ferrite eine so große Auswirkung haben.
    Was meinst du mit "unter"löten? Den Kompass höher setzen?
    Ich möchte, soweit es geht, auf mechanische Abschottung verzichten. Auf die andere Seite kann ich sie nicht setzen, da befindet sich ein Luftdrucksensor.
    Einen anderen Kompass hab ich momentan leider nicht, deswegen kann ichs nicht ausprobieren. Aber ich bin der Meinung, die Daten vom Smartphone sollten Stimmen. Wenn ich die Daten auf der Karte ansehe, stimmt alles.
    Ob die Abweichung immer so groß / klein ist, kann ich nicht sagen. Aber es würde mich trotzdem irritieren, wenns so wäre.
    Die Drossel sitzt vor dem AVCC-Eingang eines ATXMega32A4. Ob ich auch einen RC verwenden kann, weiß ich nicht, bin nicht so bewandert in E-Technik. Es geht darum, kleine Spannungsschwankungen aus der Versorgung zu filtern, damit der ADC korrekt funktioniert.
    Könnte ich den einen RC TP verwenden?

    Gruß
    Chris

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Das zum Strom proportionales statisches Magnetfeld ist gleich egal durch was der Strom fliesst. Die EMV Störungen von Wechselstrom sind dagegen beim RC TP sicher kleiner als beim LC.
    Geändert von PICture (19.06.2013 um 11:20 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,

    ich dachte, das Magnetfeld hängt von der Länge des Leiters ab!?
    Dann werde ich heute mal die Drossel durch einen Wiederstand ersetzen, mal schaun, ob sich dadurch eine Besserung einstellt.
    Danke erstmal für die Hilfe, ich melde mich notfalls nochmal.

    Gruß
    Chris

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von Che Guevara Beitrag anzeigen
    ich dachte, das Magnetfeld hängt von der Länge des Leiters ab!?
    Das stimmt undirekt, deshalb ist RC TP besser als LC. Bei L multiplizieren sich eben die erzeugte Magnetfelder durch alle Windungen (quasi längerer Leiter).

    Ausserdem könten Stromimpulse (I) grössere Spannungen (U) an L verursachen, die durch vorhandene Montagekapazitäten sich verbreiten könnten, weil U proportional zu di/dt ist (vereinfacht ist d = delta, also Änderung).
    Geändert von PICture (19.06.2013 um 11:39 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja, mit unterlöten meinte ich dass du z.B. 1mm Kupferdraht unterlegst an die Anschlusspins um einfach mehr Raum zu gewinnen,
    aber wenns mitm R statt L klappt dürfte das Problem gelöst sein.

    Denk halt daran, dass der R-C mit dem Eingangswiderstand am µC Pin evtl einen Spannungsteiler bildet wenn beim Messen Strom fließt.
    Also keinen 100K vorbauen wenn der Eingangspin nur 50k hat..
    (Hatte das Problem mal beim Analogeingang an einer Siemens Logo, da war der Eingangswiderstand so niedrig (glaub 60k rum),
    dass er massiv den stromarm geplanten Spannungsteiler verfälscht hat.)
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

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