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Thema: Spannungsreferenz generieren.

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Spannungsreferenz generieren.

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    Hallo,
    Ich arbeite schon länger mit xmega, probiere allerdings diesmal zum ersten mal den ADC aus.
    Hardware wird ein Xmega32A4.
    Nun stehe ich vor dem Problem, dass man bei den Xmegas anders als bei den "normalen" avr's Vcc nicht als Referenz für den ADC nutzen kann.
    Daher brauche ich eine stabile Spannung, mit der ich meine Potis verbinden kann.
    Mein xmega läuft mit 3.3V.
    Für die die sich damit noch nicht beschäftigt haben, ich habe folgende Referenzen als möglichkeit:
    - Interne 1V
    - Interne Vcc/1.6
    - Externe maximal Vcc-0.6
    Heist die Referenz darf alles sein zwischen 0V (ziehmlich sinnlos....) und 2.7V (Vcc-0.6), wobei mir 1V oder Vcc/1.6 (ca. 2V) am liebsten währen, da ich ansonsten einen Pin für die Refernz opfern müste und ich eh schon pin mangel habe.
    Ein zusätzliche Spannungsregler ist meiner Meinung nach oversized, nur um den ADC zu versorgen, weshalb ich nach einer einfacheren Lösung suche.
    zur Zeit nutze ich zwei Dioden hintereinander, was eine Spannung von 2.3 V ergiebt, wirklich zufrieden bin ich mit der Lösung allerdings nicht (auch wenn ich ziehmlich sicher denke, dass sie funktionieren würde). Auf genauigkeit kommt es nicht an, notfalls kann ich 0,1 oder mehr volt rausrechnen.

    MFG Thalhammer

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Na, sehr viel einfacher als ein Spannungsregler, notfalls mit 2 C's, geht es fast nicht mehr.
    Mir fallen höchstens noch Referenzdioden ein, also bessere Zenerdioden, die ebenfalls gegen einen externen Widerstand arbeiten; sind zusätzlich trimmbar, aber das treibt schon wieder die Bauteilanzahl nach oben.

    Und was steht jetzt eigentlich gegen die Variante "Vcc/1.6", wenn du doch Pins sparen willst? Die Genauigkeit? Oder muss der ADC Versorgung UND Referenz < Vcc kriegen?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Nein, die Vcc/1.6 kann er intern generieren, aber wie soll ich die extern generieren ?
    Brauch ich auch nen Spannungsregler.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich hab jetzt hier ein ur-langen post geschrieben, aber ich muss erstmal nachfragen: was stört dich an den beiden internen Lösungen (1V, Vcc/1.6)? Scheint dir doch eh ganz gut ins Konzept zu passen?

    edit: oder müsstest das raus und bei einem zweiten pin wieder reinführen.

    Für eine rein externe Lösung fallen mir ein paar Dinge ein:

    *Spannungsreferenz wie LM385 + Widerstand
    *Festspannungsregler
    *Zenerdiode + Widerstand
    *normale Dioden + Widerstand
    *Widerstands-Spannungsteiler

    Problem der Dioden ist vor allem die starke Temperaturabhängigkeit. Ich würd einen Festspannungsregler nehmen, wenn ichs genau brauch und sonst einen Widerstandspannungsteiler.
    Geändert von ichbinsisyphos (28.04.2013 um 13:23 Uhr)

  6. #6
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    Um ein halbwegs genaues Ergebnis zu bekommen wirst du nicht drumherkommen mindestens zwei bis drei Bauteile zu brauchen.
    Mein Vorschlag:
    Widerstand in Reihe zu Z-Diode (natürlich in Sperrrichtung) und antiparallel zur Diode einen kleinen Elko.
    Fertig.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Zitat Zitat von ichbinsisyphos Beitrag anzeigen
    was stört dich an den beiden internen Lösungen (1V, Vcc/1.6)? Scheint dir doch eh ganz gut ins Konzept zu passen?
    edit: oder müsstest das raus und bei einem zweiten pin wieder reinführen.
    Grundsätzlich nichts, aber anders als bei den Mega's kann man bei den Xmega's soweit ich weis die interne Referenz nicht auf einen Pin legen, was zur folge hätte, das ich die auch extern zusätzlich nochmal generieren müsste.
    Aber ich glaube ich werden eh einen anderen Prozessor nehmen, dann hat sich das Problem erledigt.
    Denn mir ist grade die geniale Idee gekommen noch einen SDKarte und evtl. ein Display zu integrieren, und dann ist der xmega32a4 viel zu klein, weshalb ich gleich einen 128a1 verbaue, dann hab ich mehr ausbaumöglichkeiten.
    Da kann ich dann auch einen Pin für AREF opfern, da ich ja doppelt soviele hab
    Trotzdem danke für die Hilfe
    Problem der Dioden ist vor allem die starke Temperaturabhängigkeit.
    Spielt keine Rolle, da es nicht drauf ankommt wie hoch die Spannung genau ist, solange Referenz und Versorgung der Potis gleich sind.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    hallo,
    wenn Du extern noch mal eine Referenz brauchst, nutze doch einfach einen DAC-Kanal des XMEGA, stell ihn auf interne Referenz (Bandgap)
    und lass ihn die benötigte Referenz erzeugen. Falls Du die Referenz nur für den XMEGA-ADC brauchst, musst Du garnichts aussen verbinden.
    mfg
    Achim

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