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Thema: sternförmiges Massekonzept

  1. #1

    sternförmiges Massekonzept

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    Hallo
    Ich habe gelesen, dass man ein sternförmiges Massekonzept verwenden soll: http://www.rn-wissen.de/index.php/GND

    Ich verstehe nicht ganz was ein sternförmiges Massekonzept ist. Ist es so, dass jeder Masseanschluss eine eigene Leitung bekommt und diese dann auf einen einzigen Anschlusspin geführt wird?
    Ich möchte eine Lochrasterplatine löten. Soll ich das dann auch so machen?

    Gruß Marius

  2. #2
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    Hallo Marius,

    zuerst: Warum sternförmige Masse? Einfach gesagt: Entlang einer Leitung sammeln sich verschiedene Störeinflüsse. Die Leitung hat einen Widerstand, die Spannung fällt also leicht ab, verschiedene Signaltakte können übersprechen. Reiht man die einzelnen Komponenten der Schaltung wie an einer Perlenschnur auf, können sich diese so gegenseitig (negativ) beeinflussen.
    Wie sieht die Konsequenz aus? Es gibt einen zentralen Referenzpunkt, der durch nichts zu beeinflussen ist (oder es zumindest sein sollte). Für kritische Teilbereiche wird nun jeweils eine direkte Leitung zu diesem Massepunkt gelegt, um so jedem eine möglichst unbeeinflusste Masse zuzuführen.

    Aber: Auf kleinen Platinen, bei niedrigen Taktfrequenzen und wenn keine hochgenaue Analog-Signalverarbeitung erforderlich ist, muss man das nicht ganz so eng sehen. Gerade bei Lochraster.

    mfG
    Markus
    Tiny ASURO Library: Thread und sf.net Seite

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