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Thema: Mehr über Zahnräder

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Mehr über Zahnräder

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    Hallo,

    in Sachen Mechanik habe ich noch recht wenig Ahnung. Ich möchte mich gerne mit Zahnrädern auseinandersetzen.
    Habe wikis gelesen, aber so schlau werd ich nicht.

    Es gibt die Bezeichnung der "Modul" welches im Verhältnis Durchmesser des Rades zu Anzahl der Zähne steht.
    Das heisst dass: Zahnräder unterschiedlicher Module nicht zusammen passen?

    Wenn ein Zahnrad 10 Zähne hat und das andere 20 Zähne dann müsste logischerweise die Übersetzung 1:2 sein. Eine volle Umdrehung ist für das andere Rad nur die Halbe.

    Wo bezieht ihr euch kostengünstige Zahnräder und aus welchem Werkstoff für starke Bots ?
    Zuerst wollte ich mir kleinere Bots bauen bis zu 20 Kg
    und später starke Bots mit Rollstuhlmotoren. Können Module und Werkstoffe davon abhängen?

    Zahnräder steckt man in Gestänge rein indem man sie vorher erhitzt, richtig?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Geändert von i_make_it (02.02.2015 um 07:30 Uhr)

  3. #3
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    Hattest du als Kind keine Legos?

  4. #4
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    Wahrscheinlich lohnt sich auch mal ein Blick in ein Buch über Maschinenelemente, da werden auch viele Berechnungsgrundlagen und eine große Zahl an Welle-Nabe-Verbindungen aufgeführt. Gibt es denn schon eine spezielle Anwendung oder geht es dir eher um allgemeines Wissen über Zahnradgetriebe?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Doch ich habe noch Legos allerdings an der Mechanik aus Eisen kann ich nicht soviel rumspielen wie bei Legos. Hohe Kosten, einmalige Anfertigung - für immer verbaut...

    je mehr ich darüber weiss, desto besser eigentlich. Spezielle Anwendung wird es nicht sein aber möglichst professionell möchte ich den Bot schon bauen. Etwas so komplexes mathematisch berechnen zu lassen ist glaube ich schwachsinnig. (wie breit soll ein Bot sein, wie lang, wieviel Gewicht, welches Material wenn alle Eigenschaften wiederrum vom Kosten abhängt...) Ich werde erst einmal mehr mit Gefühl arbeiten. Wenn ich einmal den Motor habe und weiss welche Leistung er hat, dann will ich dementsprechend die richtigen Zahnräder aussuchen. Hier ist doch etwas Mathematik erforderlich. Wenn ich merke dass auch die richtige Übersetzung nicht bringt, dann hol ich mir eben einen anderen Motor... Ein Buch über Maschinenelemente wäre eigentlich nicht schlecht, jedoch hätt ich lieber in Lernsoftware. Bücher brauchen Stauraum

    unter kleiner Bot verstehe ich bis 20kg und großer Bot bis 100kg mit Rollstuhlmotoren

    ps: ich habe hier schon ein Akkuschraubermotor. Ich weiss die sind nicht für Dauerlast gedacht. Aber zum experimentieren ganz gut. Es ist vom Bosch 12V VE-2. Den Motor kann ich ganz leicht herausnehmen, da ist ein Zahnrad, ich glaube Modul 0.7. Und das Getriebe hat Planetengetriebe, möchte eigentlich gleich diesen nehmen doch ich krieg den Bohrfutter nicht raus.
    Geändert von forgoden (12.04.2013 um 04:04 Uhr)

  6. #6
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  7. #7
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    Hier gibts Zahnräder in allen Formen, Farben und Größen:
    http://www.maedler.de/product/1643/1...erade-verzahnt
    Und fertige Getriebe, auch mit Motoren:
    http://www.maedler.de/product/1643/g...etriebemotoren

    Ich würde aber auch dazu raten, erstmal etwas kleines zu bauen, du könntest ja deinen geplanten Roboter erstmal im Maßstab 1:5 bauen, dann kommst du mit billigen Kleinmotoren aus.
    Und wenns groß werden soll, besorg dir aus der Stadtbücherei ein Buch über Maschinenelemente, da überfliegst du dann die Kapitel über Getriebekonstruktion (NICHT Zahnradkonstruktion, das ist ein Thema für sich, du solltest nur wissen wie man fertige Zahnräder aus dem Katalog auswählt), Welle-Nabe-Verbindungen, Wälzlager und vielleicht noch Schraubverbindungen.

    Ich habe fast den Eindruck, du möchtest zwar gerne etwas wissen, aber nichts lernen

    Viel Erfolg!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Warum soll ich mit kleinem üben? Programmiererfahrungen habe ich schon. Ein haufen Akkuschraubermotoren habe ich eingesammelt. Mehrere 50A bzw 30A Motorentreibermodule habe ich bereits. Ich hoffe dass diese Elektronik für die Motoren überdimensioniert sind? Ansteuern per Mikroprozessor mit Störerkennung für mein uralt-27MHz Band Funksystem ist mir bereits gelungen. Was soll ich da groß falsch machen können?
    Eigentlich nur Getriebe. Das Problem ist, ich weiss nicht welche Leistung der Motor vom Bosch hat. Da steht nur 12V Gleichstrommotor drauf. Gibt es ein Messverfahren dafür?
    Zweitens, schaue ich mir "Motorkraft berechnen" von RN-Wissen an, allerdings für mich sehr kryptisch. Liegt auch daran dass ich nie Abitur gemacht habe. Gibt es kein Software-Kalkulator zu Motorkraft berechnen oder übersichtlichere Beschreibungen zu den Formeln? Ein Buch über Mechanik aus der Bibliothek wäre eine gute Idee, allerdings habe ich die Befürchtung dass dort sehr viele Fremdwörter benützt wird. Nicht so nach der Art Tutorials für Dummy

    Die Größe, das Fahrgestell, die Komponenten und die Geschwindigkeit sollen vom 12V Bosch Motor abhängen. Geht das nicht?

    Die Zahnräder die von Mädler angeboten werden, sind auf jedenfall wichtig. Nicht so teuer.

    Ich schraub jetzt die Motoren mit dazugehörigem Getriebe auf ein Test-Fahrgestell. Dann sprechen wir weiter, ob das Fahrverhalten so taugt.
    Geändert von forgoden (13.04.2013 um 18:17 Uhr)

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Da du ja schon jede Menge Teile hast und kein Fan von Theorie bist, ist ausprobieren der beste Weg. Solange du das mit vorhandenen Teilen machst kostet es ja auch nichts. Viel Erfolg!

    Hier noch was einfaches: http://www.roboternetz.de/phpBB2/motordrehmoment.php

    Und wenn man will, kann man mit einem Akkuschrauber schon einiges bewegen: http://akkuschrauberrennen.de/

    Im RC-Modelltruck-Bereich werden auch gerne Akkuschraubermotoren samt Getriebe als Antrieb verwendet, vielleicht kannst du ja da mal etwas googlen und rausfinden, wie man das Bohrfutter abkriegt und ein Zahnrad oder Rad auf das Wellenende baut. Wenn du vom Getriebeausgang deiner Motoren noch weiter untersetzen willst, überlege auch mal einen Kettenantrieb, die nötige Hardware gibts auch bei Mädler. Kettentriebe sind sehr robust und stellen weniger Ansprüche an die Präzision beim Bau als Zahnradgetriebe.
    Geändert von hbquax (13.04.2013 um 22:40 Uhr)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Vielen vielen Dank! Das hilft auf jedenfall.

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