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Thema: Erster Roboter zum Programmieren???

  1. #1
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    Frage Erster Roboter zum Programmieren???

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    Hi Leute, also ich bin neu hier und hatte noch nie Erfahrung gemacht mit Roboter Programmieren oder ähnlichem. Nun möchte ich mir aber einen Roboter bestellen damit ich da so ein bisschen lernen kann und spaß haben kann. Könnt ihr mir welche empfehlen??? Und schreibt bitte dazu was ich noch dazu kaufen müsste und was mir der Roboter bitten kann??? Danke schonmal im vorraus

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von robo_tom_24
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    Hallo und Willkommen im Forum!
    Für den Anfang sind ein RP6 oder Asuro sicher nicht schlecht, sonst ist halt noch ein wenig handwerkliches Geschick und viel Geduld von Vorteil. Für einen Bausatz ist eine Bastelecke mit Lötstation und Feinwerkzeug nötig, bei fertigen Robotern reicht oftmals ein kleines Schraubenzieherset und eine Zange

    grüße

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Danke sind die genannten Roboter Bausätze oder schon fertige Roboter??

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Was suchst du den genau? Einen fertigen Roboter oder was zum selber bauen?
    Den Asuro kann ich dir nicht empfehlen. Ist in seiner Bauart einer von vorgestern. Sobald du was neues damit machen willst, musst du anders abbauen oder verändern. Keine Möglichkeit der Erweuterung. Im ori kein Display.
    Schau dir mal den Nibobee an, ist was für einsteiger. Allerdings alles auf einer Platine und der Preis ist deutlich zu erkennen. Der grössere Bruder dazu ist der Nibo 2. Solide Metallkonstruktion. Preis ist höher und brauchst ein Display dazu. Viele Erweiterungen auf Hardware möglich und als Bauanleitung vorhanden. Reichlich Beispiele an Programmen. Hat aber einen Nachteil, man muss was tun um die Programme zu begreiffen, Von allein geht nichts.
    achim

  5. #5
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Den Asuro kann ich dir nicht empfehlen. Ist in seiner Bauart einer von vorgestern. ... Im ori kein Display.
    Der asuro braucht auch kein Display, weil er schon im Lieferzustand (drahtlos!) mit einem Terminal kommunizieren kann. Und weder probot noch bee zeigen auf so minimalistische Art was man aus einem Mikrokontroller rauskitzeln kann. Schwächen haben die Bausätze in der 50€-Liga alle: http://www.roboternetz.de/community/...l=1#post435817

    Als "Fertigroboter" hat wohl der RP6 immer noch die Nase vorn. Gute, robuste und umfangreiche Hardware (beim V2 ist auch das leidige Potiproblem der Odometry behoben), beste Software, große und sehr aktive Community, vorbildlicher Support durch den Hersteller und durch den Programmierer. Und nicht zuletzt sehr fairer Preis, außer den Akkus und dem Ladegerät ist alles im Lieferumfang enthalten. Allerdings, bedingt durch die vielen Funktionen, für Einsteiger etwas unübersichtlich. Aber das gilt wohl für alle Kandidaten.

    Gruß

    mic

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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Radbruch
    könntest du mir kurz erläutern, wie er das macht " im Lieferzustand (drahtlos!) mit einem Terminal kommunizieren kann." Das können doch auch andere z.B über IR oder über FB. Wie soll den die Darstellung auf dem PC erfolgen? HTerm oder so? Bei der Hardware und Software beim RP6 gebe ich dir vollkommen recht. Da müssen sich einige Leute noch dicke Anstrengen. Auch der der Hinweis auf "offen" bringt da nicht viel.
    achim

  7. #7
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Da der asuro schon mit seinem IR-Transceiver (über den er auch programmiert wird) ausgeliefert wird, kann man ohne weiteres Zubehör Daten per IR vom und zum asuro senden. Als Software eignet sich natürlich ein Terminalprogramm (HTerm, ZOC, Putty...) oder jedes andere Programm das über die USB-Schnittstelle kommunizieren kann. Grundsätzlich können über diese Schnittstelle auch mehrere asuro miteinander kommunizieren.

    Die Biene kann ähnliches erst jetzt mit dem zusätzlichen BT-Modul und beim probot geht es nur per Kabel (und auch das muss man gesondert bestellen und bezahlen obwohl man es auch zum Programmieren braucht). Ohne zusätzliches LCD kann sich die bee nur mit Blink- oder Klopfzeichen mitteilen.

    Wirklich toll ist das WLan auf dem m256 für den RP6. Darauf kann man sogar einen einfachen Webserver umsetzen so dass jeder Browser mit dem Board kommunuzieren kann. Ähnliches kann vermutlich auch der neue Arduino-asuro mit einem passenden WLan-Shield, aber das habe ich bisher noch nirgends gelesen. Möglicherweise ist dieser Fertigroboter nicht pinkompatibel zu den Shields, bei den asuro-Erweiterungen ist er es (trotz der Aussage in der Werbung) schon mal definitiv nicht.

    Die fehlende Ausgabemöglichkeit der bee ist der Grund, warum ich sie eher eingeschränkt empfehlen kann. Zum Debuggen sind gerade für Anfänger ein paar LED einfach zu wenig. Durch das inzwischen angebotene Display (recht teuer, weil grafikfähig und mit eigenem Mikrokontroller ausgestattet) kann man nun zwar auch die bee nachrüsten, aber dann kommt man schon in eine Preisklasse in der das zickige Getriebe und ihre gruselige Library zu Abwertungen führen werden. Wenn nicai, neben den schon jetzt angebotenen Erweiterungssätze, nun noch ein preiswertes I2C-LCD und die passende Erweiterung der Lib anbieten würde, dann könnte man sie echt empfehlen.

    Gruß

    mic

    P.S.: Jetzt hab' ich mir mal den aktuellen Preis des probot angeschaut:

    Bausatz 45€, CCPro128 25€ und Programmierkabel 15€ (mit 100mA Stromaufnahme?)

    Zusammen mit der CControl-Programmiersprache, den nicht herausgeführten ca. 50! nicht belegten Kontrollerpins des Mega128 und dem immer noch nicht geänderten Motortreiber, disqualifiziert sich der probot allein schon durch den hohen Preis. Schade eigentlich, denn die Hardware ist dem asuro sehr ähnlich, aber einfacher aufzubauen und der L293D als Motortreiber ist weniger störanfällig und deshalb anfängerfreundlicher als die diskreten H-Brücken beim asuro.
    Geändert von radbruch (07.04.2013 um 16:22 Uhr) Grund: Preise probot

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  8. #8
    Wenns nur um den Einstieg ums Programmieren geht sind der NXT oder RCX auch nett.
    Das ganze ist als eine Art programmierbares LegoTechnik zu beschreiben:
    Der Roboter nach dem Baukastenprinzip mit Motoren, Sensoren und NXT/RCX aufbauen und dann entweder über die von Lego mitgelieferte graphische Programmiersprache oder mit BrixCC in passenden C-Dialekt mit passender Bibliothek programmieren.
    Nachteil: Als offizielles Lego Produkt geht das natürlich auf den Geldbeutel
    vg Malte

  9. #9
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    Hi !

    Mich hat der Pro Bot 128 damals überzeugt, ich habe den mit dem Asuro und den RP6 verglichen und fand den Preis Leistung am besten. Dazu kam das ich nicht Programmieren kann und das wollte ich lernen. Und da der Pro Bot auch in Basic zu programmieren geht habe ich mich halt für den entschieden. Im nachhinein bin ich zufrieden damit, was für den Pro Bot schpricht ist halt die erweiterbarkeit mit von hause aus viele Sensoren viele demo Programme dokumente in Deutsch, zwei Bücher, Pro Bot 128 Selbst bauen und erfolgrech einsetzen und was ich besser fand C-Control-Pro selbst programmieren und in der Praxis einsetzen. Nachteil ist von dem Roboter ist halt dass wenige Leute findest die dir helfen können wenn du fragen hast hier im Forum oder überhaupt im Internet. Du musst dich mit der Materie auseinander setzen und immer wieder quellcode lesen, Buch lesen Quellcode manipulieren, wieder Buch lesen usw. wenn du hier aus dem Forum hilfe benötigst ist denke ich mal nibobee oder RP6 das richtige wobei du dann warscheinlich mit C# in die Welt des Programmierens einsteigen musst.

    @radbruch, Conrad bietet einen komplettpaket Bausatz, kabel und Prozessor für Pro Bot128 meine ich 62 euro an . das habe ich damals auch bestellt.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von oderlachs
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    Der Asuro , der hat es schon in sich, man braucht schon etwas handwerkliches Geschick, genauer gesagt man sollte gut Löten können. Auch wer sich als Programmierer gern fordern lassen möchte, dem ist damit auch gut bedient. Es fordert schon einiges programmiertechnisches Fingerspitzengefühl und Gedankengut, um dem orginal 8k-Asuro, so manches an Funktionen noch abzugewinnen. Ich denke immer, es ist wie beim C-64, trotz seinem beengtem Speicher 64k wurde doch vieles durch Programmierer Geschicklichkeit noch herraus gekitzelt, was kaum wer für möglich hielt. So sehe ich es auch beim Asuro.
    Da ich aber andere Gedanken bei meinem Roboterhobby hege steht der Asuro nur inn der Vitrine noch bei mir , mit musealem Status..

    OL
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