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Thema: Arduino -wofür 16-Bit int?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Arduino -wofür 16-Bit int?

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    Hallo liebe Roboter
    Ich versuche mich gerade an einem "Arduino Uno smd"
    und habe einen Taster an "digital pin 8" (PB0) angeschlossen.
    Ich wundere mich etwas über den mit der Arduino IDE mitgelieferten Beispielcode
    zum Abfragen eines Portpins (Button.ino).
    Die globale Deklaration und Initialisierung sieht hier so aus:
    Code:
    const int buttonPin = 2;
    Danach wird noch eine Variable für einen einzelnen Portzustand
    wieder in 2Byte global deklariert und initialisiert:
    Code:
    int buttonState = 0;
    Werden hier wirklich 2 Byte, bzw. 16 Bit Variablenplatz im RAM
    einer 8 Bit MCU (Atmega328 ) für je ein einzelnes Bit genutzt?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Gute Frage. Es gibt eine boolean Datentyp, der nur 1 byte belegt. Oder gleich den Datentyp "Byte". Schonmal probiert?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von ichbinsisyphos Beitrag anzeigen
    Gute Frage. Es gibt eine boolean Datentyp, der nur 1 byte belegt. Oder gleich den Datentyp "Byte". Schonmal probiert?
    Das hilft bei einer fertigen Library wenig. Außerdem:

    6.2.5. Datentyp bool
    C sieht keinen eigenen Datentyp für logische Werte vor.
    Logische Ausdrücke und Vergleiche liefern stattdessen einen Wert vom Typ int:
    Solange das RAM nicht knapp wird, ist doch alles gut.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Aber beim Arduino gibts einen "boolean"-Typ der 1byte Länge hat, und den Typ "Byte". Ob die Bibliotheken das annehmen und womit sie intern arbeiten ist eine andere Frage, aber 16bit für einen 1bit-Wert das wär wirklich ziemlich schwachsinnig.

    edit: ja, laut "O'Reilly Arduino Cookbook" kann man zum Auslesen und Beschreiben der digitalen pins boolean-Werte nehmen.
    Geändert von ichbinsisyphos (06.03.2013 um 21:51 Uhr)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Das es das Format "Byte" gibt, ist mir bekannt.
    Eigentlich kenne ich das vom avr-gcc als "uint8_t".
    Das ist auch eindeutiger, da "Byte" nichts darüber aussagt,
    ob das Format vorzeichenbehaftet ist (was immer das ..._t bei uint8_t am Ende auch bedeuten mag.)
    Ich habe extra den Beispielcode zitiert und meine Frage ist eigentlich auch,
    ob es einen, mir nicht zugänglichen Sinn hat, hier 16 statt 8 Bit zu bemühen.
    Solange das RAM nicht knapp wird, ist doch alles gut.
    Ich hab noch keine Ahnung, wie knapp das werden wird,
    aber das Problem ist ja nicht nur der RAM Speicher.
    Der Mega328 ist doch nur ein 8-Bitter.
    Der muß doch ziemlich unnötige Verrenkungen machen um mit 16-Bit Variablen
    umzugehen, wenn es nicht nötig ist.
    Ich benutze ja keine RISC-MCU, um sie dann mit ungeschicktem
    Code zu kastrieren .

    Das habe ich mittlerweile in der Arduino Referenz gefunden:
    On the Arduino Uno (and other ATMega based boards) an int stores a 16-bit (2-byte) value.
    Ein paar Zeilen weiter:
    The Arduino takes care of dealing with negative numbers for you,
    so that arithmetic operations work transparently in the expected manner.
    There can be an unexpected complication in dealing with the bitshift right operator (>>) however.
    http://arduino.cc/en/Reference/Int
    Logisch, wenn ich das Vorzeichenflag mitschiebe, zudem wirds ja bei nem 8-Bitter
    vermutlich auch keinen Überlauf unter das LSBit des oberen Bytes eines int geben .
    Naja, das wird mir allerdings langsam suspekt.
    Bitoperationen sind ja nun mein Hobby .

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich glaub, dass bei der Arduino-Dokumentation vieles so ist, wie es ist, weil man die typische Zielgruppe möglichst nicht mit zu vielen unterschiedlichen Konzepten abschrecken will.

    Nur zum Zwischenspeichern von pin states spricht meiner Meinung nach garnichts gegen 8bit. Wie gesagt, der Herr O'Reilly schreibt da booleans rein und raus. Wenn du auf den Wert irgendwelche weiteren Operationen anwenden willst, musst du dir das halt im Detail ansehen.

    edit
    Zitat Zitat von Arduino.h
    ...
    typedef uint8_t boolean;
    typedef uint8_t byte;

    void init(void);

    void pinMode(uint8_t, uint8_t);
    void digitalWrite(uint8_t, uint8_t);
    int digitalRead(uint8_t);

    ...
    Button.h verwendet aus irgendwelchen Gründen das C++-eigene "bool", auch 1 byte.
    Geändert von ichbinsisyphos (06.03.2013 um 23:52 Uhr)

  7. #7
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    Ja, ich danke Dir.
    Mein "uint8_t" ist ja da, hatte ich noch garnicht probiert.
    Werd morgen mal gucken, ob ich auch direkt auf die Pinregister zugreifen kann,
    ala: DDRD = 0xf0;
    PORTD |= (1<<4);
    usw;
    Ich lese halt auch gerne mal im Datenblatt,
    aber das wird bestimmt ein schönes Durcheinander mit den Pinbezeichnungen.
    PB0 ist z.B. "digital pin 8".
    Na ja, wozu gibts "#define"?

    Wenn ich das Beste aus zwei Welten im Arduino unter einen Hut bringen kann,
    bin ich jedenfalls glücklich.
    Danke.
    Geändert von tholan (07.03.2013 um 00:57 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von tholan Beitrag anzeigen
    ......

    Der Mega328 ist doch nur ein 8-Bitter.
    Der muß doch ziemlich unnötige Verrenkungen machen um mit 16-Bit Variablen
    umzugehen, wenn es nicht nötig ist.
    Ich benutze ja keine RISC-MCU, um sie dann mit ungeschicktem
    Code zu kastrieren .

    ...
    ....war das nicht mit dem "8-Bitter" nur was in Sachen Befehlsbus...?? also max 255 Befehle...?? Das hat doch nix mit Variablenlängen usw. zu tun denke ich, aber Prozessortopologie ist schon ein paar Jahrzehte her bei mir.

    Gerhard
    Arduinos, STK-500(AVR), EasyPIC-40, PICKIT 3 & MPLABX-IDE , Linux Mint

  9. #9
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    Zitat Zitat von oderlachs Beitrag anzeigen
    ... "8-Bitter" nur was in Sachen Befehlsbus...?? also max 255 Befehle ...
    Nein. 8Bitter ist der m328 weil er ein Rechenwerk mit (nur) 8 Bit Breite hat. Daher kann er fast ausnahmslos nur jeweils ein Byte mit einem anderen zusammen verrechnen, addieren, multiplizieren etc. 1) Ein word wird dann eben mit den üblichen Tricks verrechnet wie Carry etc. Mit dem Befehlsbus hat das nix zu tun. Ausserdem könnte er 255 Befehle haben - hat aber nur rund die Hälfte, weil es ein RISC-Prozessor ist (Reduced Instruction Set Computer), also einer Designphilosophie folgt, bei der vorzugsweise die schnellsten verfügbaren Befehle benutzt werden. Übrigens ist der Befehlsbus bei seiner Harvardarchitektur nicht mehr das Nadelöhr, das er noch bei der Von-Neumann-Architektur gewesen ist.

    1) Leicht anders funktioniert der bei vielen megas integrierte Hardware-Muliplizierer.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  10. #10
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    Danke JoeamBerg , wieder was dazugelernt, bzw. Speicher im Kopf aufgefrischt....Refresh @ll

    Gerhard
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