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Thema: Motorabschaltung über Stromstärke

  1. #1

    Motorabschaltung über Stromstärke

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    Hallo Robo-Experten,

    ich bin ein blutiger Anfänger und dachte, dass ihr mir sicher weiterhelfen könnt.

    Ich habe einen 24V Motor der ca. 0,4Ampere zieht, der wird über meine SPS angesteuert.
    Nun meine Frage: Was brauch ich damit der Motor wenn er zuviel Ampere zieht ... also irgendwo aufläuft ... einfach abschaltet ?

    Ich weiß das es teure Grenzwert Relais gibt die die Stromstärke auslesen udgl..
    Ich bräuchte ca. so etwas http://www.schalk.de/motorsteuerunge...es/mur-u1.html
    nur ohne Umschlatrelais, denn die habe ich schon selbst eingebaut.

    Hätte jemand einen Tipp für mich ?

    LG ToM

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Wilkommen im Forum,
    was willst du genau machen? Sollte es eine profesionellere Version sein oder eher im Privatenumfeld (Hobbybereich) verwendet werden?

    Man kann einen einfachen Komparator verwenden. Eine Referenz einstellen/vorgeben (z.B. mit Poti) und als Kenngröße den Motorstrom (über Shunt). Ist der Strom über der Referenz schaltet der Komparator auf 1, darunter schaltet er auf 0. Du musst nur auf die richtige Spannung achten.

    MfG Hannes

  3. #3
    RN-Premium User Roboter Genie Avatar von 5Volt-Junkie
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    Dabei sollte noch bedacht werden, dass die Motoren beim Anlauf hohe Ströme ziehen. Diese Zeit sollte man dann evtl. im Programm überbrückt werden.

    Ansonsten ist die vorgeschlagene Lösung von Hannes so die am meisten verbreitete.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Man könnte auch das anstatt µC mit Schalter ausprobieren: http://www.rn-wissen.de/index.php/Se...rekte_Sensoren . Dabei den Anlaufstrom "schluckt" der Elko (C).
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Das mit den Anlaufströmen ist natürlich ein Problem. Es gibt 2 Möglichkeiten wie man eine Verzögerung realisiert. Entweder man baut eine bestimmte Zeit im Programm ein (z.B. wenn Motor ein für eine bestimmte Zeit den Eingang "Überstrom" ignorieren) oder man erzeugt Hardwaremäßig eine Verzögerung (mit einem Widerstand und einen Kondensator). Der Nachteil dieser Methode ist das man immer diese Verzögerung hat. Man könnte aber auch die Referenz erst beim einschalten des Motors aktivieren und diese mittels Kondensators verzögern.

    Die einfachste Variante wird allerdings sein das du es mit dem Programm verzögerst.

    PS: Was wird das oder sollte es werden?

    MfG Hannes

  6. #6
    Hi @alle

    danke für die raschen Antworten. Es sollte einfach nur ein Raffstore Antrieb sein. Die laufen schon, aber bei einer Fehlsteuerung würden die nicht abschalten oder zu lange auflaufen. Es ist also eher Hobbybereich. Das mit dem Komparator klingt ganz gut. Bei Reichelt gibt es eine große Auswahl jedoch keine 24V. Was würdest du ihr empfehlen ?

    LG ToM

  7. #7
    Hallo tompone

    schau dir das an http://www.elv.de/motorabschaltung-d...ttbausatz.html

    Gruß Martin

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Das mit der Spannung habe ich oben schon geschrieben. Du brauchst eine niedrigere Spannung (z.B. 12V), die du aber leicht mit einem kleinen Spannungsregler erzeugen kannst. Den Motor musst du dann mittels Relais/Transistor/Mosfet schalten.

    Eine weitere Lösung wäre natürlich einen µC zu verwenden, wie beim ELV Produkt von Martin (soweit ich gesehen habe ist dort ein Attiny25 verbaut). Ein µC hätte den Vorteil das du die Drehzahl steuern könntest (z.B. Sanftanlauf,...). Den µC musst du aber wieder Programmieren (das ELV Produkt ist programmiert) und brauchst dazu noch Hardware. Wobei man beim R8CTiny (ich habe 2) direkt über die UART Schnittstelle programmieren kann (ohne Bootloader). Bei einem µC brauchst du auch einen Spannungsregler, da die µC mit 3,3 oder 5V arbeiten.

    Wenn du bei der SPS einen freien Analogeingang hast kannst du den Strom auch damit überwachen. Du solltest die Spannung aber verstärken, damit du eine brauchbare Spannung hast die du mit der SPS auswerten kannst (z.B. 0mA = 0V, 1A = 10V). Du solltest die Verstärkung aber so wählen das du die 10V nicht bei 400mA hast sondern wie geschrieben bei 1A oder noch mehr (Anlaufstrom, Kurzschlussstrom,..)

    MfG Hannes

  9. #9
    Danke @Martin und @Hannes, der Bausatz von Martin ist mir sehr sympatisch, den werde ich mal testen ansonsten werde ich die Komparator Lösung verwenden. THX

  10. #10
    Benutzer Stammmitglied
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    30
    Hallo,

    da Ihr tompone so gut geholöfen habt wollte ich es auch mal versuchen.

    Ich habe ein vergleichbares Problem, nur schlimmer da mein E-Kentnisse noch schlechter sind.

    Ich möchte einen kleinen Getriebemotor ansteuern. Bei erreichen einer Endlage (Anschlag) soll über deen Motorstrom geschaltet werden.

    Einwenig habe ich selber geschaut (Mehrere Stunden /Abende) und ich habne herausbekommen das ein L293E für mich wohl das richtige sein müsste. Das "Signal" müsste von einem Komparator kommen. Nur kann ich leider nichts finden.
    Der Motor läuft auf 6V und unter 400mA.

    Als "übergeordnete" Steuerung wollte ich einen ATTiny verwenden.


    Gruß

    Jürgen

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