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Thema: Strombegrenzung beim Netzteil

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied Avatar von colindrovin
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    Strombegrenzung beim Netzteil

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    Hallo,
    ich möchte mir ein Netzteil bauen, mit dem ich die Spannung und den Strom regeln kann. Die Spannung wird über PWM geregelt. Die Leistung wird mit 0,5 Ohm Widerständen (Spannungsabfall) gemessen und das ganze auf einem LCD ausgegeben. Meine Fragen sind also:
    1.Wie kann ich den Strom begrenzen?
    2.Wie hoch muss die Kapazität des Kondensators sein um eine Restwelligkeit von max. 10% zu bekommen (2200 µf oder 6800 µf) ?
    Beste Grüße
    Colindrovin

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Stell dir mal ehrlich die Frage:

    willst du ein Netzteil bauen oder willst du ein Netzteil haben?

    Wenn du eins brauchst, um andere Projekte zu realisieren, kauf dir eins.

    http://www.reichelt.de/Labornetzgera...0653b1195d5bc0

    Wenn du wirklich eins bauen willst, mußt du schon mal deine Schaltung zeigen und genauere Fragen stellen. Was soll Restwelligkeit hier heißen? 10% ist Schrott für ein Netzteil. Da du aber von Kondensator in der Größe von 2200µF sprichst, klingt das wie die Eingangsspannung vor der Reglung, dann kann das schon ok sein. Was ist wirklich gemeint?

    Oder willst du gar kein Netzteil sondern irgendwas spezielles steuern? Dann sag was du wirklich willst.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von Thegon
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    Hallo!

    Man müsste etwas genauer wissen wie das Netzteil dimensioniert ist. Wie groß ein Glättungskondensator sein muss hängt grundsätzlich vom Strom ab, den man ziehen möchte (ich nehme an, dieser Kondensator dient zur Glättung der gleichgerichteten Trafospannung).

    Mfg Thegon

  4. #4
    Benutzer Stammmitglied Avatar von colindrovin
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    Als Trafo nehme ich einen Halogentrafo mit 5 A Ausgangsstrom. Der Kondensator soll die Spannung vom PWM glätten. Man kann ja auch die Spannung in Wärme umwandeln, das möchte ich aber nicht. Ich habe leider auch keine 150 €, da ich noch ein Schüler bin. Einen Schaltplan habe ich noch nicht aber der Aufbau ist folgender:
    Trafo mit Gleichrichter und Elko, Spannungsstabilisierung für Mikrocontroller, Attiny2313, 2-Zeiliges LCD, mehrere A/D Wandler um Spannung und Leistung zu messen. Der Leistungstransistor der für die PWM zuständig ist, ist ein 2N3055. Am Ausgang wird die Spannung mit einem 6800 µf und einem 100 nf Kondensator geglättet. Sollte das später nicht ausreichen, dann lass ich auf der Platine Platz mit passenden Bohrlöchern frei um noch einen Kondensator rauf zu löten.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Du sagst immer noch nicht, was du willst. Du redest immer nur von der Lösung, die du dir ausgedacht hast. Und da zwischen packst du noch irgendwelche Vorgaben rein
    Man kann ja auch die Spannung in Wärme umwandeln, das möchte ich aber nicht.
    die mit deinem Ziel nichts zu tun haben.

    Ich glaube zwischen den Zeilen gelesen zu haben, du hättest gern ein Labornetzteil mit digitaler Anzeige. Und du willst (kannst) nicht viel Geld ausgeben. Aus deinem ersten Post habe ich angenommen, es soll von extern steuerbar sein, daher mein Vorschlag für ein steuerbares Labornetzteil. Sowas kommt vor, wenn man nicht sagt, was man wirklich will. Such dir in der Bucht was preiswertes, alles andere wird teurer und ist traurig für die gehimmelten Transistoren.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Der Versuch Energie sparen zu wollen, und nicht die überschüssige Spannung in Wärme umzuwandeln ist ehrenhaft, aber für den Anfang zu aufwendig, und für ein Labornetzteil eher schlecht geeignet. Das würde nämlich auf einen Schaltregler hinauslaufen.

    Schon ein Linearregler mit Strombegrenzung / Regelung ist nicht so trivial, aber immerhin noch realistisch. Was günstiges gebrauchtes und ggf. sogar billiges neues ist da keine so schlechte Alternative, aber natürlich ohne den Lerneffekt.

    Ohne ein paar mehr Details zu den Anforderungen wird es schwer was passendes vorzuschalgen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von Besserwessi Beitrag anzeigen
    Das würde nämlich auf einen Schaltregler hinauslaufen.
    Andere Möglichkeit für analogen Spannungsregler, wäre ein steuerbarer Gleichrichter mit Thyristoren, was auch nicht simpel ist. Einfachere, aber nicht so energieeffiziente Version wäre Netztrafo mit Abzweigungen.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von Thegon
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    Ich kenne zwar die genaueren Anforderungen nicht, aber wenn es einfach darum geht, ein kleines Labornetzteil für Versuche usw. zu haben dann könnte sich der LM317 ganz gut dafür eignen. Man kann mit wirklich extrem wenigen Bauteilen ein zuverlässiges Netzteil bauen, und dann noch entweder ein Panelmeter oder wenn man möchte auch AVR mit LCD oder 7 - Segmentanzeigen zur Spannungsanzeige Verwenden. Der Ausgangsstrom ist zwar maximal "nur" 1,5A, aber das reicht für eine Menge Schaltugen aus. Auch ist der LM317 ein Linearregler (er verheizt eben die überschüssige Spannung), aber da der Strom nicht allzugroß ist, könnte da auch ein Kühlkörper aus dem PC - Bereich oder so etwas reichen.

    Wie gesagt ich kenne die Anforderungen nicht aber es wäre halt ein Weg ein Netzteil einfach und robust selbst bauen zu können. Ich verwende mein kleines LM317 - Netzteil sehr gerne und ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft es zu zerstören

    Mfg Thegon

  9. #9
    Benutzer Stammmitglied Avatar von colindrovin
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    Das reicht für meine Experimente. Danke für eure Antworten. Ich baue zum LM317 noch einen 2N3055 um auch 5 Ampere zu stabilisieren. Der 2N3055 wird mit einem Kühlkörper von einem alten 486er mit Lüfter gekühlt (ist ein leiser Papst Lüfter).
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	netzteil2.jpg
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Größe:	15,8 KB
ID:	22909
    Habe ich einen Gedankenfehler gemacht?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Die Ausgangsspannung auf dem Emitter wird um ca. 0,7 V niedriger als auf Basis (ausgerechnet) und bei variabler Last nicht gut stabilisiert, weil der Transistor in Kollektorschaltung arbeitet.

    Besser dafür wäre Spannungsregler LM723: http://www.roboternetz.de/community/...il-0-30V-0-10A .

    Schaltpläne für diverse Anwendungen siehe in: http://www.datasheetcatalog.org/data...5rxzgh6c3y.pdf .
    Geändert von PICture (28.07.2012 um 02:09 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

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