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Thema: Alternative RP6 Stromversorgung

  1. #1
    RN-Premium User Roboter-Spezialist
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    Alternative RP6 Stromversorgung

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    Hallo,
    ich wollte euch mal meine alternative Stromversorgung für den RP6 zeigen.
    Hauptproblem war bei mir, dass das Ladegerät alle meine Akkus zerstört hat. (Haben drastisch an Kapazität verloren und erholen sich leider auch nicht mehr)
    Da das Auseinandernehmen des RP6 für einen Akkuwechsel aufgrund der Größe des Aufbaus nicht in Frage kam, musste ich mir etwas anderes überlegen.

    Dank der abnehmbaren Seitenklappen, hatte ich eine perfekte Idee:
    Weitere Akkupacks an den Seiten befestigen. Diese dann parallel mit dem ursprünglichen Akku schalten (Diode nicht vergessen) und über eine ganz lange Laufzeit freuen
    Im Endeffekt lasse ich sogar den originalen Akkuhalter komplett unbestückt und benutze nur meine eigenen.

    Die Halter sind von Conrad und wurden von mir an die Seitenklappen genietet. Ich habe es erst mit Kleber versucht, das hielt aber leider nicht wirklich.

    Auf den folgenden Bilder seht ihr meinen RP6 mit M32, M128, zwei Displays, zwei Exp.-Platinen, zwei SRF02 USS, einem SRF08 USS und einem CMPS10 Kompass. Achja, und mein BCA8-BTM-A Bluetooth Modul am Heck noch.
    Der SRF08 soll eigentlich noch drehbar auf einem Servo montiert werden, um ein ziemlich grobes US-Radar zu realisieren. (Warum müssen Laserscanner bloß so teuer sein....?)
    Die Exp.-Platinen werden nur als I2C und Servoadapter genutzt.

    Hier nun die Bilder: RP6 Bilder

    Kleine Vorschau:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC02757.jpg
Hits:	90
Größe:	146,3 KB
ID:	22808

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,
    und über eine ganz lange Laufzeit freuen
    sieht gut aus, welche "Kapazitäten" haben die Akkus und wie genau sieht es mit der Laufzeit aus?
    Allerdings sieht der Roboter ziemlich schwer aus, wie viel wiegt er insgesamt?

    Grüße,

    Max

  3. #3
    RN-Premium User Roboter-Spezialist
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    Im Moment wiegt der RP6 1,4kg. Wird aber wohl noch mehr werden mit Servos etc.
    Ich hatte ursprünglich 2700mAh Akkus drin, die wurden dann leider zerbraten und jetzt benutze ich 2000er Eneloop Akkus.
    Die Teile haben wirklich quasi Null Selbstentladung

    Ich habe noch keine großen "Tests" für die Laufzeit gemacht, aber ist definitiv deutlich besser als vorher Wenn du 2700er Akkus reinsteckst wirds natürlich noch besser.
    Hauptvorteil ist und bleibt allerdings der sehr einfache Zugriff auf die Akkus.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von SlyD
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    Hallo,

    hübscher Aufbau!
    Es gibt übrigens auch 2500mAh Eneloops.
    Mit denen hab ich hier sehr gute Erfahrungen gemacht und ein normal ausgestatteter RP6 hält mit
    6 Zellen ewig. Sind natürlich etwas teurer als andere Zellen...

    Übrigens, normale NiMH Akkus sollte man ab und zu "balancen" d.h. mal alle einzeln voll laden.
    Insbesondere natürlich VOR dem ersten Einbau!
    Wenn man mehrere in unterschiedlichem Ladezustand in Serie schaltet, kann die schwächste Zelle
    beim Laden und Entladen geschädigt werden... bei den Eneloops ist das nicht ganz so kritisch da die
    Zellen sich meist sehr ähnlich verhalten und eben auch nicht so stark unterschiedlich schnell selbst entladen.

    MfG,
    SlyD

  5. #5
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    Ja, die besseren Eneloops halten aber deutlich kürzer Und da die mesiten "guten" Akkus mit 2500+ mAh sowieso nicht immer das halten, was drauf steht ist 2000 mAh eigentlich vollkommen ausreichend
    Normalerweise sollte man ja davon ausgehen, dass das teure Ladegerät von Conrad alles richtig macht, wenn man vorher auf "entladen" drückt. Aber Pustekuchen
    Naja, jetzt wird alles einzeln per Hand geladen, ich bin wieder etwas schlauer und mein RP6 sieht ziemlich futuristisch aus
    Aber diese Eneloop Akkus kann man nur jedem empfehlen

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von SlyD
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    > Ja, die besseren Eneloops halten aber deutlich kürzer

    Die Eneloop XX (diese schwarzen Zellen) halten hier jedenfalls schön lange, allerdings hab ich nicht
    explizit einen Laufzeitvergleich mit den 2Ah Typen gemacht, kann mich also auch täuschen.

  7. #7
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    Nene, nicht von der Laufzeit sondern von den möglichen Ladevorgängen. Die höhere Kapazität ist mit weniger Ladezyklen erkauft
    Sie entladen sich auch minimal schneller (wenn man der Eneloop website glaubt)

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von SlyD
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    Ach das meinst Du, OK.

    Die 500 Zyklen reichen aber eigentlich auch aus.
    3x pro Woche laden --> 3 Jahre bis 500 Zyklen erreicht sind.
    Die gehen ja auch nicht sofort kaputt sondern verlieren Kapazität.

  9. #9
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    Ich kann jedem nur die Umrüstung auf einen LiPo Akku empfehlen.
    Einfach 4 sechskant -abstandsbolzen (ich glaube m3, meine sind 8mm hoch) in die ursprünglichen Lörcher drehen- habe noch Gewinde gemacht, aber es geht auch ohne.
    Damit ist die Platine etwas höher und z.B dieser Lipo passt rein (Standartakku aus dem Modellbau) :
    http://www.modellhobby-shop.de/Akkus...&c=3261&p=3261
    Es ist der billigste, wer mehr Kapazität will, kann natürlich auch ein 5000er nehmen
    Ich denke jedem sind die Vorteile von LiPos bekannt und ich habe trotz intensiver Testung in den letzten 2 Wochen nicht mehr laden müssen!

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von Filou89
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    Hallo Fabian, ich wollte noch fragen, wie du das mit den beiden Akkupacks regelst. Wenn du sie ja einfach paralell schaltest kann es sein, dass das eine Pack das andere aufzuladen versucht. Verwendest du so eine Doppelschottky-Diode?

    Ich habe jetzt gerade ein ähnliches Radar-System gebaut. einfach mit einem IR-Distanzsensor. Ich erhoffe mir, damit ein einfaches 3D Bild erstellen zu können. Fotos folgen!
    Was wird deine Anwendung sein?
    Grüsse
    Filou
    @Checker: Ich verwende auch LiPos, jedoch nur für die Servos, da ich sie zum Laden aus sicherheitgründen ausbaue! Lässt du sie im Robby?

    [Edit] Ein erstes Foto ist jetzt in meinem Album.
    Geändert von Filou89 (23.08.2012 um 12:06 Uhr)

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