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Thema: Problem mit Kondensatornetzteil

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Problem mit Kondensatornetzteil

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    Hallo Community,
    ich baue gerade eine Schaltung, die von einem Kondensatotnetzteil versorgt wird. Die Schaltung funktioniert (habe es mit einem normalen Labornetzteil versorgt). Strom wird keiner angezeigt (Strom beträgt nur einige mA).

    Das Netzteil habe ich bereits in LTSpice simuliert und funktioniert dort. Im Anhang habe ich die ein Bild vom Schaltplan.
    Statt den 5 Stk 6,2V Zenerdioden verwende ich 4Stk 7,5V Zenerdioden (Typ habe ich dazugeschrieben).

    Wenn ich nur das Netzteil mit Zenerdioden verwende habe ich die benötigten Spannungen (Gesamtspannung ca. 30V).

    Sobald ich den Low Dropspannungsregler (LM2931) an die Zenerdiode anschließe (wie im Bild mit dem SPG-Regler) bricht an dieser Zenerdiode die Spannung auf ca. 1,4V zusammen, habe bereits den Spannungsregler getauscht da ich vermutet habe das dieser defekt ist, dieser ist jedoch nicht defekt.

    Jetzt habe ich die restliche Schaltung an die 30V gegeben. Zum Testen mit dem Labornetzteil habe ich den LM2931 direkt an die 30V gegeben (Schaltung funktioniert). Sobald ich diese Schaltung mit dem C-Netzteil teste bricht hier ebenfalls die Spannung zusammen (ebenfalls ca. 1,4V).

    Hat jemand schon ein C-Netzteil gebaut und kann mir helfen?

    PS: Die restliche Schaltung besteht aus einem Attiny45 der die Spannung im 30V Kreis misst (nach der 1N4148 Diode) und einen Fet ansteuert. Die Schaltung sollte eine Blitzlampe werden.

    MfG Hannes
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Kondensatornetzteil.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo,
    diese Schaltung habe ich selbst schon nachgebaut und hat funktioniert.
    Vom Prinzip das gleiche wie die von dir gezeigte Schaltung.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken C_NT.jpg  

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    Zitat Zitat von 021aet04 Beitrag anzeigen
    Strom wird keiner angezeigt (Strom beträgt nur einige mA).
    Die s.g. Kondensatornetzteile (KN) eignen sich grundsätzlich für Schaltungen mit fast permanenten Stromverbrauch, der sicher messbar ist und können nicht mehr als nur bestimmten Strom ohne Spannungeinbrüche liefern. Angeblich ist dein KN für deine Anwendung "zu schwach".

    Übrigens, dein C1 wird als Blindwiderstand (um 6,8 kOhm) für AC betrachtet, also dein KN kann max. um 34 mA liefern.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Danke euch beiden.

    @ Picture

    Das der Blindwiderstand ca.6k8 beträgt weiß ich.
    Ich bin nach dieser Seite vorgegangen http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/cpowsup.htm

    Meine
    Berechnung war/ist:
    R1 = (U*sqrt(2))/Izmax = 325V / 2A = 162R => Aus E24 Reihe 180 Ohm (bzw 2 x 91R)
    P(R1) = I² x R1 = 0,03²A x 180R = 162mW
    X(C1) = (U - 10%) / I = 207V / 0,03A = 6900R
    C1 = 1 / (2 x PI x f x Xc) = 461,3nF => 470nF

    Ich hoffe ich habe mich nirgends verrechnet (oder falsche Werte eingesetzt).

    Sollte ich versuchen den Lastwiderstand zu erhöhen (Widerstand paralell schalten)?

    MfG Hannes
    Geändert von 021aet04 (13.07.2012 um 15:03 Uhr)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Die Schaltung funktioniert sicher, hab sie gerade auf dem Steckbrett getestet.
    Entweder hat dein Kondensator keine 470n oder es ist an deiner Schaltung was falsch.
    Grüsse Hubert
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    @ 021aet04

    Der R1 begrenzt nur den Aufladestrom für leeren C1 und den Stromimpuls bis er voll / leer ist, aber über Ausgangstrom des KN entscheidet der Blindwiderstand von C1. Möglicherweise dort steckt dein Denkfehler. Für den max. Ausgangstrom deines KN muss der C1 vergrössert werden.

    Die Grundlagen von KN sind dort: http://www.elektronik-kompendium.de/...er/cpowsup.htm .

    Für 2 A Ausgangstrom wird ein KN (fast) sicher uneffizienter als mit einem Netztrafo sein.
    Geändert von PICture (13.07.2012 um 15:52 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Könnte es sein das das Problem mit dem Trenntrafo zu tu hat? Ich habe die Schaltung in der Firma mit einem Stelltrafo (langsam hochgeregelt auf 230V) getestet (ohne Trennung). Jetzt (zuhause) verwende ich einen Trenntrafo (220V Pri und Sec/250VA). Das Netzteil habe ich auf einer Streifenrasterplatine aufgebaut. Die restliche Schaltung befindet sich auf dem Steckbrett.

    Im Anhang habe ich 2 Bilder der Platine (Ober- und Unterseite). Der große Elko ist im Plan C2. Die kleineren habe ich zum Testen eingelötet. Den LM2931 habe ich zurzeit entfernt. Die beiden Adern (gelb und orange) gehen zum Steckbrett (restliche Schaltung).

    Auf der Platinenunterseite sieht man auf der linken Seite die 2 510k Widerstände zum Entladen von C1. Im Bild auf der linken unteren Ecke sieht man ebenfalls 2 Widerstände, das sind 2 91R Widerstände für die Strombegrenzung beim Einschalten. Die 4 kleinen Rechtecke sind die Zenerdioden.

    MfG Hannes
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken DSCN4385.jpg   DSCN4386.jpg  

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Ich arbeite auch mit Trenntrafo, bei mir kommen Sekundär nur 210V heraus. Bei 20mA sind vor dem Regler nur mehr 5,5V.
    Bei deinem Lochraster komme ich nicht klar, ich würde es noch mal neu aufbauen.
    Grüsse Hubert
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  9. #9
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    Einen Fehler habe ich schon gefunden. Ich habe statt den beiden 91R Widerständen 91k Widerstände erwischt. Im Anhang habe ich das Bild von vorhin hochgeladen (Lötseite) und habe die Bauteile eingezeichnet. Bei den 4 Zenerdioden ist in der Mitte die Kathode, die beiden äußeren Anschlüsse sind Anode. Die roten Flächen sind Trennung der Leiterbahn. In der linken oberen Ecke sind eine grüne und eine grün/gelbe Leitung zu sehen, das sind L und N (ich weiß das gn/gb eigentlich PE ist). Die gelbe Ader ist wie schon oben geschrieben die +30V Leitung zur restlichen Schaltung, die orange Ader ist GND.

    Es funktioniert noch nicht.

    Ich habe es gerade noch einige Male probiert. Sehr oft funktioniert es nicht. Dann brauche ich nur einige Male den Trenntrafo abschalten und irgendwann funktioniert es wieder. Der Strom bleibt eigentlich immer relativ konstant, egal ob es funktioniert oder nicht. Wenn es nicht funktioniert habe ich eine Spannung von ca. 2,4V (dort wo 30V sein sollten). Ich werde noch weiter testen.

    MfG Hannes
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken DSCN4385_eingezeichnet.jpg  
    Geändert von 021aet04 (13.07.2012 um 18:07 Uhr)

  10. #10
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    Hallo Hannes,

    nach meiner Erfahrung machen Zenerdioden Probleme, wenn man sie ausserhalb der Spezifikation betreibt. Ich habe den Verdacht, dass der Spannungsteiler aus 5 Zenerdioden (falls das moch aktuell ist), dazu führt, dass 2 Stück zeitweise mit viel zu niedrigem Strom betrieben werden. Dann kann dort die Spannung in die Knie gehen. Ich würde die Zenerdioden konventionell mit Vorwiderstand betreiben. Für eine Zenerdiode 2 Stück in Serie als Ersatz zu nehmen, macht keine Probleme.

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