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Thema: Welcher Microcontroller für mobilen Roboter?

  1. #1
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    Welcher Microcontroller für mobilen Roboter?

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    Hallo,

    für einen Mobilen Roboter auf Rädern möchte ich einen Microcontroller kaufen, habe bis jetzt erst mit einigen wenigen zu tun gehabt. Der Roboter soll später über fernsteuerbar sein und auch über WLan/Internet kommunizieren können. Sensoren, wie Abstandssensoren, und ein Kamerasystem sollen ebenfalls eingebaut werden. Daher sollte er über viele IOs verfügen und vermutlich auch einen dementsprechend schnellen Prozessor haben. Ich möcht auch möglichst offen bleiben um das Ganze später noch erweitern zu können.
    Welcher Microcontroller eignet sich dafür am besten?

    Meine Favoriten sind bis jetzt der Arduino Mega 2560 und das Beagleboneboard. Wobei das Beagleboneboard momentan mein Favorit ist weil:
    + 700MHz eignen sich besser für meine Aufgaben
    + USB-Anschluss könnte man mit USB-Hub erweitern und daran WLan-/Bluetooth-Stick/USB-Kamera oder ähnliches hängen, was es vergleichbar billiger macht wenn ich einberechne dass ich mehrere
    + kleines Linux ist draufspielbar
    Muss man ein Linux draufspielen oder kann man auch so wie beim Arduino einfachen C-Programmcode benutzen?
    Kann man die IOs am Beagleboneboard auch für I²C verwenden?
    Gibts irrgendwelche Nachteile gegenüber dem Arduino?
    Was haltet ihr davon, andere Vorschläge?

    MfG Virtuelx

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von robo_tom_24
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    Hallo

    Schönes Projekt haste dir da ausgesucht
    Ich bau grad so was ähnliches, ein RP6 Fahrgestell dass per BT steuerbar ist, vl mal mit Kamera

    Und da sind wir schon, eine qualitativ brauchbare Bildübertragung fordert extrem viele Resourcen, die normalerweise ein µC nicht hat
    Wenn du das Ganze sowieso per WLAN steuern willst, kannst ja den Bot direkt über WLAN ansprechen und einfach eine "0815" WLAN Kamera dran schnallen, kommst wahrscheinlich einfacher davon und es bleibt genug Rechenleistung für Sensoren, Servos etc. noch am µC übrig
    Und vom PC aus gesehn ist das sowieso dann eins. Anstatt eines Fensters für die Steurung und Bild, hast halt zwei getrennte, aber mit ein wenig Programmiergeschick ist das sicher auch in ein Fenster zu bringen

    mfg thomas

  3. #3
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    Hi

    also ich verstehe in letzter Zeit echt nicht, wieso alle so scharf darauf sind, einen quasi PC in ihren Roboter zu stecken, um damit Handvoll Funktionen zu verwalten. Nur weil das schneller ist, heißt es nicht, dass es besser ist

    Was bedeutet für dich "Favorit"? Du sagst BeagleBone ist dein Favorit aber es scheint so, als hättest Du keine Ahnung davon. Ich auch nicht, deswegen halb so schlimm Nimm Dir für den Anfang den Arduino. Damit kannst Du Dein System auch beliebig erweitern (I2C, SPI, UART). Wenns zu eng wird, machst du noch einen µC dazu als Slave.

    Bei dem BB sehe ich zwar den Vorteil dass es schnell ist und viel Speicher bietet, aber da Steckt ziemlich viel Aufwand dahinter, das Ding zum laufen zu bringen.
    Dann lieber doch alles mir Arduino machen (oder auch Bascom oder was auch immer) und den Rest der Zeit in eine schöne GUI in VB oder Visual Studio reinstecken. Dann hast Du alles in einem Fenster.

    Das BB ist meiner Meinung nach für den Umfang solcher Projekte, ziemlich oversized.

  4. #4
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    Hallo,
    zuerst mal ganz allgemein. Du fragst nach einem Mikrocontroller aber schlägst im gleichen Moment zwei Dev-Boards vor.
    Das soll hier keine Klugsch....ei sein, aber zwischen MC und Board besteht ein himmelweiter Unterschied.
    Ansonsten stimme ich mit 5Volt-Junkie voll überein. Das BB ist auch meiner Meinung nach völlig übertrieben.
    Nimm zu Anfang das Arduino-Board. Ist meine Meinung.
    Nur du allein kannst wissen mit welchem Board du am besten klar kommen wirst. (Schnittstellen, Programmierung usw.)

  5. #5
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    @robo_tom_24: Die WLan-Kamera ist eine gute Idee, allerdings sind die vergleichsweise doch relativ teuer (+60€). Eigentlich hatte ich vor die Kamera von einem alten Handy zu nehmen.

    @5Volt-Junkie: Leider stimmt das, dass ich von Beaglebone kaum Ahnung hab, deswegen frage ich ja auch hier nach. Ich beziehe mich auf das was ich davon gelesen habe, deswegen mein Favorit. Dass das Beagleboneboard für dieses Projekt oversized ist kann ich nicht ganz zustimmen. Ich vermute dass der Arduino zu schwach für eine Videoübertragung + Peripherie ist. Außerdem lege ich Wert darauf dass das ganze später noch erweiterbar ist. Ich möchte eigentlich nicht wieder neue Motoren/µC/Akkus/etc. kaufen sobald ich gröbere Änderungen vornehmen, deswegen greife ich auch lieber zur nächst größeren Variante.

    @joar50: Sorry, µC und Entwicklungsboards sind für mich Synonyme, du hast aber Recht dass da ein Unterschied ist! Was meinst du genau mit "am besten klar kommen" ? So wie ich das gesehen habe kann ich auf beiden Boards C-Code verwenden, der Unterschied beim Beaglebone ist dass ich über Linux programmieren muss(?).

  6. #6
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    was willst du?
    willst du ein 2x2cm Fenster mit undefinierbaren Punkten oder willst du auch was erkennen?

    Ich will jz keine Werbung machen aber schau mal da: Wireless Webcam

    mfg thomas

  7. #7
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    Danke, das wäre für mich eine Lösung.
    Mir geht es mehr um die Realisierung, es ist irrgendwie interessant wenn man alte Teile wiederverwerten kann, die Bildqualität ist für mich zweitranging. Der Weg ist das Ziel

  8. #8
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    Nichts jetzt gegen dich und deine Realisierung, nur wenn wir alle so denken würden, säßen wir heute mit Windows 7 auf nem Intel 8086 da
    Also, mal was neues schadet nicht, und weniger Arbeit ist es teilweise auch noch...

    mfg thomas

  9. #9
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    Ja gut, es ist zwar ein Argument, dass man einfach mal was realisieren möchte und nicht das Ziel sondern der Weg ist wichtig. Nur es ist eben wie ein Auto mit 400PS, kann aber nur 80km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen.

    Wie fit bist Du eigentlich mit Linux und C? Ich weiß, ist ne blöde Frage, aber nenn ein paar Beispiele, was Du schon alles mit C und Linux gemacht hast.

    Wieso willst Du bei Deinem Projekt Motoren/Akkus tauschen? Musst nur das Board austauschen und den alten nicht unbedingt wegwerfen. Ich werde mir für meinen Hexapod auch erst mal evtl. SD21-Controller kaufen und später eigene Hardware entwickeln.

    Ich weiß nicht genau, wie das mit BB-Board ist aber bei Raspberry-Pi haben sie bis jetzt auch nicht viel zum laufen gebracht.

    Kanns aber z.B. hier (http://www.surveyor.com/SRV_info.html) ein Paar Anregungen holen. Ich weiß nicht ob Du so ein Projekt von 0 an aufbauen willst, oder doch dazu bereit wärst einige Ideen zu übernehmen.

  10. #10
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    Hallo,
    Was meinst du genau mit "am besten klar kommen"
    Ich meine eigentlich das, was 5Volt-Junkie dir sehr ausführlich geschrieben hat. Speziell wie gut sind deine C- und LINUX-Kenntnisse? Kannst du hardwaremäßig deine Vorstellungen mit den Boards umsetzen? Wenn ja mit welchem besser?
    Ich persönlich würde nach wie vor noch zum Arduino raten.

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