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Thema: Hilfe!Schulprojekt-Geschäftsidee

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von milow Beitrag anzeigen
    ... eine Art Antimüdigkeitsgerät ... nicht nur Autofahrer, sondern alle Menschen ...
    naja. dieses gesetz... ich denke, ich über dies einfach hinwegsehen ... juroren nicht ... in der elektrobranche ...
    Es ist ein paar Jahre her, da hatte ich erheblich protestiert in einem Hochschulinstitut - weil dort in einer Übungsarbeit wesentliche Dinge unbeachtet bleiben durften. So lernt sichs einfacher (wurde mir gesagt) - ist klar. Und ziemlich dumm. Wie sollen die Absolventen später wissen, was Stand der Technik und der Gesetzgebung ist, wenn sie so ne Pipifaxübung abziehen?

    Das "Maschinenschutzgesetz" (klick hier für eine kleine Übersicht) gilt immer - auch wenns keine Maschine, sondern "blos" ne Vorrichtung ist. Und ich lach mir noch immer eins, wenn ich an die dümmlichen Gesichter denke, die etliche Hersteller vor vielen Jahren reihenweise auf ner Messe gemacht hatten, als dort reihenweise neueste Exponate von den Ständen geräumt werden mussten, weil genau dieses Gesetz nicht beachtet worden war. Mussten - alternativ stand das kostenpflichtige Abräumen durch die Exekutive im Angebot. Wichtig: das Maschinenschutzgesetz dient nicht zum Schutz der Maschinen (Vorrichtungen, Apparate etc) sondern zum Schutz der Umgebung.

    Dann gäbs noch das CE-Zeichen. Trägt heut fast jeder Radiergummi. Und meist sind die auch richtig verantwortungsvoll begründet. Für das hier angedachte Teilchen scheint mir ein guter Strauß EU-Richtlinien von Bedeutung zu sein. Bei einem angedachten Export nach US ist das CE-Zeichen nicht verkehrt für die dortigen, diversen und ziemlich rigiden Zulassungsvorschriftgen . . .

    ... brauche Hilfe ... Wirtschaftsprojekts ... Geschäftsidee ,,theoretisch'' ... umsetzen ...
    Ich will jetzt nicht überlegen (und nicht polemisieren), ob das eine Aufgabe für zukünftige Wirtschaftfachleute ist. Da lägen Bemerkungen wie "darüber denken wir später nach" in zu dichter Nähe. Und die Floskel über Mädchen und Technik habe ich sowieso überlesen.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  2. #12
    oberallgeier Wie ich bereits sagte: Ich bin kein Genie in diesen der Wirtschaft und in der Elektronik. Ich studiere die Gebiete nicht. Wirtschaft ist nicht einmel mein Leistungskurs, sondern Kunst und Englisch, also was ganz anderes.
    Der Lehrer hat uns gezwungen, das zu machen und jeder im Kurs leidet sehr darunter. Und ... Ich denke einfach, wenn man uns diese Last
    noch auferlegt hätte, die Kosten zu berechnen, die durch Prüfstellen und Gesetze anfallen, wäre es einfach uns gegenüber unfair, da es Teams
    gibt, die eine simple Geschäftsidee haben wie einen Plastikclip, den man an die Schnürsenkel anbringen kann, damit Schnürsenkel halten.
    Naja ich bedanke mich für den Link.
    Du weißt aber hoffentlich, dass es nicht nötig ist, bestimmte Systeme und Strukturen, die nun einmal vorherrschen zu kritisieren hier , zumal das
    nicht Thema des Threads ist. Und das mit Mädchen und Technik war offensichtlich ein Scherz, für den ich mich nicht entschuldigen muss.

    Was auch immer...
    Ich hoffe, ihr könnt mir sagen, wie man so einen Produzenten nennt? ,,Electronics manufacturer ''?
    Geändert von milow (19.04.2012 um 15:36 Uhr)

  3. #13
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    Hey milow!

    "I'm really very sorry, that I can't help you"

    Ich glaube aber, das es zumindest bei mir möglich wäre, wenn uns hier die ganze unnötige Diskussion, vielleicht ins Chatten umwandeln gelingt (am schnellsten ist ein Gespräch per Skype). Am liebsten für mich sind eben konkrete Fragen, auf die nur zwei Antworten erwartet werden: ja bzw. nein. Die Antworten kann ich danach, falls möglich, breiter erklären versuchen.

    Übrigens, meine reine Übersetzung wäre z.B.: "Electronics manufackturer" = "Elektronikhersteller".

    Ausserdem meine für mich beste Lehrerin während Studieren war eine Dozentin, die mir "Regelungstechnik" beibringen versucht hat. Für mich waren (fast) immer Frauen und Männer gleich.
    Geändert von PICture (19.04.2012 um 22:45 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer... (Rabenauge) Machs - und berichte. (oberallgeier) Man weißt nur wie es ist, aber nie warum. Reales ist unsimulierbar, weil 1/∞=0. Bastler helfen ist Fragen nur kurz beantworten, nicht stellen, damit weiter gebastelt werden könnte.

  4. #14
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    Zitat Zitat von oberallgeier
    Es ist ein paar Jahre her, da hatte ich erheblich protestiert in einem Hochschulinstitut - weil dort in einer Übungsarbeit wesentliche Dinge unbeachtet bleiben durften. So lernt sichs einfacher (wurde mir gesagt) - ist klar. Und ziemlich dumm. Wie sollen die Absolventen später wissen, was Stand der Technik und der Gesetzgebung ist, wenn sie so ne Pipifaxübung abziehen?
    Wie Recht Du hast! Aber leider ist es heute so und da kann man nichts machen, dass alles sehr theoretisch und vereinfacht rüber gebracht wird, ohne dabei zu erwähnen dass es in der Praxis so nicht geht!
    Wir hatten sehr oft Situationen in der Berufsschule (Ausbildung E-Technik) wo Lehrer uns was erklärt haben, und als wir dann nach mehr Infos verlangt haben, lautete die Aussage des Lehrers "das braucht ihr für eure Prüfung gar nicht!" Dabei ging es noch nicht mal um Prüfungsvorbereitung o.Ä. Ein Lehrer hat uns mal mehrere Transistor-OP Schaltungen aufgemalt und wir sollten beurteilen, welche funktioniert und welche nicht. Ich war als einziger der eine "richtige" Schaltung zu viel hatte. Also habe ich sie mit Multisim simuliert und auch dort lief sie. Ich bin zum Lehrer gegangen nur um zu fragen, ob das Programm irgendeinen Bug drin hat. Darauf hat er mir gesagt, nein die Schaltung würde so funktionieren. Warum? Naja ich habe zufälligerweise Beurteile vom feinsten genommen: Rail-to-Rail OPs, Schnellschalttransistor, Shottky-Dioden etc... Aber er meinte ich solls für mich behalten, wir wollen ja das ganze nicht komplizierter machen sonst würden wir pro Thema das zwei-dreifache an Zeit brauchen. Und dann noch dieses "Selbstorganisiertes Lernen" Programm (SOL). Drei Jahre lang habe ich da protestiert wie blöder und es hat absolut nichts gebracht.

    Wenn ich mir Leute anschaue, die ihre Ausbildung in Elektrotechnik vor sagen wir mal 10 Jahren abgeschlossen haben, werde ich richtig neidisch. Wenn die anfangen zu erzählen, was sie damals alles gelernt haben und wie das Unterricht verlaufen ist, wird heute einem peinlich.

    @Milow
    Also mein erster Goolge-Treffer war www.raum-lang.de

    Sie bauen Geräte zusammen, vom Prototyp bis zur Serienfertigung und prüfen diese auch. Sie halten alle relevanten Vorschriften und Gesetze ein. Ob sie die Geräte auch einpacken, kann ich leider nicht sagen. Evtl. eine Verpackungsfirma beauftragen.

    Die Schuh-Clips kann man natürlich nicht mit einem Elektrogerät vergleichen Wenn das so einfach wäre, wären wir schon wohl mit PICture nebenberuflich selbstständig

    NACHTRAG: der Dienstleister oben übernimmt auch die Entwicklung deines Gerätes. Kümmert sich aber auch ums Gehäuse, Bedrückung etc. sie brauchen nur deine Idee

  5. #15
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    Zitat Zitat von 021aet04 Beitrag anzeigen
    Eine normale Batterie gibt es nicht. Eine normale Batterie ist auch eine PKW Batterie.
    Nö, eigentlich überhaupt nicht: es handelt sich um einen AKKUMULATOR
    Für mich wäre eine "normale Batterie" am ehesten noch eine Alkali Mangan oder Zink-Kohle -Zelle, also irgendwas typisches mit 1,5V Nennspannung und zylindrischer Form. Wenn es natürlich auch noch jede Menge anderer Ausführungen von "Batterien" gibt.

    Aber eigentlich ist das alles ja auch ziemlich wurscht

  6. #16
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    Mal Hand auf's Herz. Schule ist nicht zum "Lernen für's Leben" da, sondern um den Balg beschäftigt zu halten :-D

    Das Leben lernen die danach...

  7. #17
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Wirtschaftsprojekt, Geschäftsidee, Anfangskapital, ... dazu gehören dann schon Ausführungen wie Marktpotential, Stückzahl, Preis, Entwicklungskosten gegen Herstellkosten und Materialkosen, Produktzyklus, Produktgeneration.

    Über den Preis von "vergleichbaren" Produkt sollte man den Markt abschätzen und als "Profi" dann Evolutionspläne aufstellen in die Bereiche wachsender Märkte mit Förderpotenzial wie nachhaltige Energieversorgung, Gesundheit und alternde Gesellschaft und konsequnt Nachforderungen beim Anfangskapital stellen.

    Die Formulierung dann noch einmal unter Marketing Gesichtspunkten checken. http://bsbingo.de/?phrase=Wusel&size=5

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    @Abnormal
    Stimmt das eine PKW Batterie keine Batterie ist sondern ein Akku(mulator).


    Zur Info: Batterien=> Primärzellen => einmal verwendbar
    Akku(mulator) => Sekundärzelle => Aufladbar (für eine bestimmte Anzahl von Zyklen)

    MfG Hannes

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von 021aet04 Beitrag anzeigen
    ... Zur Info: Batterien=> Primärzellen => einmal verwendbar ...
    Zitat Zitat von Wikipedia (und andere Quellen)
    ... In letzter Zeit schließlich hat sich die Verwendung des Begriffs „Batterie“ fälschlicherweise auch auf einzelne Primär- oder Sekundärzellen ausgedehnt ...
    Ok, ist OT - aber als Info eben . . .
    Ciao sagt der JoeamBerg

  10. #20
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    Also Pulsmessuhren mit Vibrationsalarm gibt es schon.


    Oregon Herzfrequenzmesser SE 233

    Es geht also nur darum eine Softwareanpassung durchzuführen und beim Hersteller entsprechende Konditionen und ein Markenbranding für das Produkt auszuhandeln.
    Damit fallen schon mal sämtliche Entwicklungskosten weg und es kann auf eine schon bestehende Produktion zurückgegriffen werden.
    Bei einer technisch wirtschaftlichen Bewertung dürfte die Variante gegen eine Neukonstruktion einen klaren Vorsprung haben.

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