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Thema: Problem mit Kamera Synchronisationssignalen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von avrrobot
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    Problem mit Kamera Synchronisationssignalen

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    Hallo,

    Ich habe vor kurzem eine S/W CMOS Kamera erstanden. Sie funktioniert auch einwandfrei,
    alles kein Problem. Das digitalisieren selber mit dem AVR funktioniert auch erstaunlich gut,
    aber irgendwie sind die Sync Signale so nah an schwarz dran, das ich entweder die Linie und die Sync Signale erkenne oder gar nichts.
    Hat da irgendjemand eine Idee, was ich machen könnte?
    Ich verwende keine Zusatzhardware, nur die Kamera und einen Mega32 auf 16 Mhz.
    Der ADC läuft im Moment auf 4 Mhz.

    MfG avrrobot

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Hast du an den 75 Ohm-Widerstand gedacht? Verwendest du die interne 2,56V-Referenz?

    Meine neuste Variante verwendet den analogen Komparator:

    http://www.roboternetz.de/community/...l=1#post520992

    Damit kann man den Sync-Pegel mit einem Poti einstellen.

    Gruß

    mic

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von avrrobot
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    Sieht ja auch ganz nett aus.
    Aber ich habe leider nicht den ganzen Thread gelesen, willst du mir vielleicht auch so verraten,w o da ein 75 Ohm Widerstand hinmuss?
    Und ja, ich verwende die interne 2,56 volt referenzspannung.
    Du hattest bloß beim Komperator jetzt hingeschrieben, dass du da nur 13 Messungen machen kannst, das würde mir nicht reichen.

  4. #4
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Der 75-Ohm Widerstand ist quasi die Grundbelastung für das Composite-Signal. Nur mit dieser Last hat das Signal ca. 1Vss. Häufig hat man das unbewußt durch den Kontrollmonitor. Such mal auf der Mitmachseite nach "75": http://www.rn-wissen.de/index.php/RP...itmach-Projekt

    Die 13 Messungen beziehen sich auf die Bascomvariante und gelten natürlich nur, wenn du alle Werte auf einen Rutsch einlesen willst. In C mit (mit bravem Warten auf das Ende der Wandlung) sind es etwa 15 Werte in einem Rutsch.

    Für höhere Auflösungen solltest du dir meinen Beitrag zu den HiRes-Bildern antun. Der "Trick" dabei ist immer nur einen Pixel pro Zeile und Halbbild einzulesen. Dadurch dauert das Ganze natürlich deutlich länger. Und das Motiv sollte in dieser Zeit natürlich möglichst nicht wackeln...

    Ich versuche das mal etwas bildlicher zu beschreiben: Das Einlesen einer Zeile auf einen Rutsch funktioniert etwa so wie ein großer Karton in den in einer Reihe und im Abstand einer ADC-Wandlung 15 Nadellöcher eingestochen wurden. Wenn man diese Lochreihe waagrecht vor den Bildschirm halten würde, dann könnte man durch die Löcher die Punkte sehen die der ADC wandelt.

    Bei der HiRes-Lösung sind die Punkte senkrecht untereinander angebracht und der Karton wird nach jeder Lesung eines Halbbilds um ein paar Pixel nach rechts geschoben.

    Welche Technik, oder Optimierungen/Kombination davon, du verwenden solltest hängt davon ab was du wie schnell erkennen willst.

    Gruß

    mic

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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von avrrobot
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    Na ja, ich will damit Linienfolgen, keine unmögliche Aufgabe denke ich , aber das muss natürlich schnell gehen, da ist das mit Spaltenweise einlesen nicht getan.
    Genauigkeit brauche ich auch keine, ich will das ganze nur als schwarz oder nicht schwarz abspeichern.
    Aber wenn ich jetzt einen Pulldown mit geringem Widerstand einschalte (zum testen jetzt mal 850 Ohm oder so), dann hab ich immer die Videospannung eines Pixels,
    aber danach geht das ganze wieder runter.
    Wenn ich jetzt messe,dann erwische ich doch eigentlich auch die Signale unten, oder nicht?
    Bisher hat mir 1 MOhm immer gereicht, damit konnte ich die Sync Signale und gleichzeitig (also nicht trennbar) die Linie gut sehen.

  6. #6
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Die Syncs sollten doch eindeutig sein, im oben verlinkten Bascombeispiel sind sie kleiner als 10! Und die Schwarzschulter liegt bei meiner Kamera und 2,56V-Referenz bei 35. Der schwarze Filsstiftsrich kommt nicht unter 50.

    Verwendest du, so wie ich auch, nur das Highbyte des linksbündigen ADC-Ergebnisses? Übrigens habe ich erst sehr spät bemerkt, dass meine Kamrera eine einstellbare Brennweite hat.

    http://www.youtube.com/watch?v=sr-7kZ68qDo
    http://www.youtube.com/watch?v=usS3a3Ud_vo

    Das funktioniert allerdings noch nicht, weil die Kamera durch den Schatten des Bots irritiert wird.

    Gruß

    mic

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  7. #7
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    Ja, ich verwende nur das Highbyte.
    Aber mit welchem Pulldown sind die ganzen Versuche gemacht?
    Ich meine, ich kann das mit 1 MOhm nicht so gut unterscheiden,
    ich hab grad keinen 75 Ohm widerstand da.
    Hat die Kamera von Conrad auch eine einstellbare Brennweite?
    Ich muss mir mal alle Ergebnisse über die serielle Schnittstelle ausgeben lassen, das kann etwas dauern mit dem umlöten.

  8. #8
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Meine Versuche wurden mit einem (jumperbarem) 120-Ohm Widerstand gemacht. Vielleicht kannst du ein paar deiner Widerstände parallel schalten um in diesen Bereich zu kommen.

    Ich hab's nochmals überprüft: Ja, meine Conrad-Kamera hat eine einstellbare Brennweite, ebenso wie meine Ausschlachtkamera mit der ich die ersten Versuche gemacht hatte. Die sitzt jetzt auf dem probot. Hier die C-Kamera mit 150 Ohm:
    http://www.roboternetz.de/community/...l=1#post494412

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  9. #9
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    Kann sich hier jemand einen Reim darauf machen, weshalb ich eine Zeilenlänge von exakt 20 ms habe?
    Sowohl das Oszi als auch der AVR sagen mir das, und ich finde das etwas seltsam.
    Kann mir da jemand helfen?

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