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Thema: Lötkolben aber keine Ahnung...

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Lötkolben aber keine Ahnung...

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    Hallo alle zusammen,

    also ich möchte gerne nach einer Anleitung eine Pfostenleiste auf ein ADXL Breakout-Board löten.
    Mein Onkel hat mir eine Kiste gegeben mit diversen Lötkolben, Lötdraht etc. Leider habe ich davon nicht so viel Ahnung was (ob überhaupt) ich davon verwenden kann. In meiner Anleitung steht 25-30 Watt Leistung + Bleistiftspitze. Ich habe mal den "feinsten" rausgekramt und wollte euch mal fragen ob ich den für dieses Vorhaben verwenden kann.

    Auf dem Lötkolben steht am Griff: ERSA Tip 260
    Oben am Spitzenhalter steht: ERSA 261 220V 16W (52 W)


    Dann habe ich hier noch 2 Arten Lödraht.

    60 5n 1 mm Stannol Kolo / Resw Cored Golder / Soudure Colophane



    Lötdraht "RA" DIN 8516 F-SW 26 1mm



    Kann man das gebrauchen für dieses Vorhaben - oder eher nicht?

    Lg

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Theoretisch sollte es gehen.
    Je nachdem wie groß die Fläche auf der Platine ist die du erwärmen musst, brauchst du vielleicht etwas mehr Leistung. Aber das musst du im Endeffekt selber testen ob du damit klar kommst.
    Wenn du damit gut arbeiten kannst und es, für dich, gut genug aussieht sollte nichts dagegen sprechen das du den Kolben benutzt
    Schaut ruhig mal auf meiner Homepage vorbei :
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    Gruß
    Daniel

  3. #3
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    Okey super. Danke

    Wie sieht es mit dem Lötdraht aus? Taugt einer der beiden was - oder sollte ich besser etwas anderes benutzen? In der Anleitung steht was von Lötzinn mit "Flussmittelkern" ?...

    Lg

  4. #4
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Wenn ich das Foto richtig deute hat das Zinn auf der braunen Rolle einen Flussmittelkern. Aber das siehst du spätestens beim Löten. Wenn aus dem Zinn eine Flüssigkeit herausläuft dann ist da welches drin.
    Und Zinn mit Flussmittel drin lässt sich leicht löten
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  5. #5
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    Wie Kampi schon geschrieben hat müsste auf der braunen Rolle Lötdraht mit Flussmittelkern sein, ist etwas schlecht zu lesen. Die Angabe DIN6516 auf der anderen Rolle sagt nur etwas über die Zusammensetzung des Lötdrahtes aus, macht aber keine Angabe über ein Flussmittel.
    Zur Not kann man sich auch Flussmittel aus Kolophonium und Spiritus selbst herstellen und auf die Lötstelle geben. Muss man aber nach dem löten die Reste mit Spiritus entfernen.

  6. #6
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    Die andere Rolle kannst du auch verwenden.
    Auszug aus dem I - Net:
    Der bleifreie flussmittelgefüllte Lötdraht "RA" von Felder ist ideal für Handlötungen in der Elektrotechnik. Der Halogenanteil dieses Standardlötdrahts beträgt weniger als 1 %. Bei der Herstellung werden nur hochreine Zinnsorten und Legierungsmetallen aus genau festgelegten Erzeugerländern verwendet. Das bei dem Lötdraht "RA" - nach DIN EN 29454.1, 1.1.2.B bzw. DIN EN 61190-1-3 - verwendete Flussmittel zeichnet sich besonders durch seine hohe Temperaturbeständigleit aus. Weiterhin spritzt es nicht während des Aufschmelzens. Die hellen, festen Flussmittelrückstände rufen bei Nichteisenmetallen keine Korrosion hervor. Sie können deshalb auf der Lötstelle verbleiben. Eine optimale Benetzung sowie normübertreffende Ausbreitungswerte machen den bleifreien Lötdraht "RA" zu einem Spitzenprodukt unter den Röhrenlötdrähten.

    Legierung: Sn95,5Ag3,8Cu0,7
    Flussmittelgehalt: 2,5 %
    Schmelzbereich: 217 °C
    Durchmesser: 0,5 mm
    Gewicht: 250 g
    Auf dem Bild ist zwar kein bleifreier Lötdraht, aber ich nehme an das auch beim bleihaltigen "RA" - Draht der Flussmittelkern vorhanden ist.
    Geändert von joar50 (19.02.2012 um 14:35 Uhr)

  7. #7
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    Habe fast den "richtigen" Lötdraht gefunden. 2% Cu fehlen.
    Der flussmittelgefüllte Lötdraht "RA" von Felder ist ideal für Handlötungen in der Elektrotechnik. Der Halogenanteil dieses Standardlötdrahts beträgt weniger als 1 %. Bei der Herstellung werden nur hochreine Zinnsorten und Legierungsmetallen aus genau festgelegten Erzeugerländern verwendet. Das bei dem Lötdraht "RA" - nach DIN EN 29454.1, 1.1.2.B bzw. DIN EN 61190-1-3 - verwendete Flussmittel zeichnet sich besonders durch seine hohe Temperaturbeständigleit aus. Weiterhin spritzt es nicht während des Aufschmelzens. Die hellen, festen Flussmittelrückstände rufen bei Nichteisenmetallen keine Korrosion hervor. Sie können deshalb auf der Lötstelle verbleiben.

    Legierung: S-Sn60Pb40
    Flussmittelgehalt: 2,5 %
    Schmelzbereich: 183 - 190 °C
    Durchmesser: 0,75 mm
    Gewicht: 250 g

  8. #8
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    Wenn man das Lötzinn mit einem scharfen Cuttermesser (vorsichtig) schräg anschneidet, dann kann man wunderbar sehen, was drin ist
    Wenn sich im Kern so eine weiße masse befindet, dann gut

    Mfg Thegon

  9. #9
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    Vielen Dank für die vielen Tipps. Das mit den anschneiden werde ich dann mal gleich machen !

    Ich hätte noch eine Frage zum Lötkolben.
    Da steht ja 16W (52 W). Ich gehe mal davon aus das der 16W Leistung hat. Aber warum steht da in Klammern direkt dahinter 52W ? Hat das einen tieferen Sinn?

    Lg

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von Thegon
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    Ich würde sagen, dass der Lötkolben, solange er noch nicht auf Betriebstemperatur ist, mit bis zu 52W heizt (der Widerstand eines kalten Lötkolbens ist ja auch kleiner), wenn er dann die Betriebstemperatur erreicht hat, dann heizt er auch wirlich mit den 16W.

    Oder habe ich das falsch Interpretiert?

    Mfg Thegon

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