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Thema: Gleich- oder Wechselstrom?

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Gleich- oder Wechselstrom?

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    Ich hab nochmal eine ganz Grundlegende Frage:
    Wenn ich eine Elektrospule habe und mit einem Magneten darüber fahre, wird ja Strom induziert... Aber ist das dann Wechsel- oder Gleichstrom?
    Ich würde sagen das es Gleichstrom ist, ich bin mir aber nicht sicher...

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von masasibe
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    Wenn du den Magneten in die eine Richtung bewegst ist der schlägt die induzierte Spannung in die eine Richtung aus (geht aber sofort wieder zurück sobald der Magnet sich nicht mehr bewegt). Bewegst du den Magneten in die andere Richtung schlägt die Spannung genau umgekehrt aus und geht auch hier sofort wieder zurück, sobald der Magnet sich nicht mehr bewegt. Wenn sich der Magnet nur in eine Richtung bewegt und dann stehenbleibt entsteht also ein einzelner Gleichspannungsimpuls an der Spule. Bewegst du den Magneten hin und her dann entsteht natürlich eine Wechselspannung (genauso wie bei der Rotationsbewegung bei einem Generator!)

    Nachdem aufhörst den Magneten zu bewegen bricht die Spannung bzw. der Stromfluss in der Spule und somit auch das Magnetfeld der Spule zusammen. Das zusammenbrechende Magnetfeld stellt eben wieder eine Änderung dar und daher wird noch eine genau entgegengesetze Spannung induziert. Dieses Phänomen nennt man Selbstinduktivität.

    Ich hoffe das war noch halbwegs verständlich

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    heißt das jetzt, dass es auch eine negative Spannung gibt?
    Und wenn ja, was ist der Unterschied zu einer positiven Spannung?

  4. #4
    Moderator Robotik Einstein Avatar von Kampi
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    Der Unterschied ist einfach nur das die Spannung anders gemessen wird. Da die selbst induzierte Spannung genau entgegengesetzt anliegt wie die induzierte Spannung misst du natürlich eine negative Spannung.
    Angenommen du nimmst eine Spule. Das eine Ende der Spule ist Rot und das andere Blau. Das rote Ende wird an Plus beim Multimeter angeschlossen und das blaue Ende bei Minus am Multimeter. Wenn du nun einen Magnet durch die Spule schiebst siehst du am Multimeter eine Spannung. Entfernst du den Magnet wieder siehst du eine negative Spannung. Diese entsteht, weil durch die Selbstinduktion der Spule die "Pole" vertauschst werden. Das heißt der rote Pol wird Blau und der blaue Pol wird Rot. Und die Anschlüsse am Multimeter bleiben natürlich gleich. Deswegen misst du eine negative Spannung, weil sich das Multimeter verhält als ob es falsch rum angeschlossen ist (wie z.B. wenn du die Spannung einer Batterie messen willst und die Plusleitung an den Minuspol hältst).
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von masasibe
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    Natürlich gibt es negative Spannungen!
    Jede Wechselspannung hat einen negativen und einen positiven Teil.

    Stell dir das bei der Spule so vor:
    Nimm die linke Seite der Spule als Bezugspotenzial also als Masse. Wenn nun diese Masse der negative Pol der Spule ist (bei der Bewegung des Magneten in die eine Richtung) dann hast du eine normale positive Spannung. Ist das Bezugspotenzial nun aber die positive Seite der Spule ist die ander Seite negativer als dein Bezugspotenzial und so hast du eine negative Spannung!

    Edit: Ich sehe gerade da war schon jemand schneller mit der Antwort.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    ok, es gibt also eine negative Spannung. Aber wie verhällt sich diese dann? Genau so wie die Positive?

  7. #7
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    Was genau meinst du mit verhalten?
    Der Strom fließt natürlich in die andere Richtung bzw. nachdem die Spannung bei der Spule ja wechselt schwingen die Elektronen eigentlich nur hin und her.
    Aber du kannst die Wechselspannung ja einfach mit 4 Dioden gleichrichten dann hast du eine Gleichspannung bzw. eine pulsierende Gleichspannung, je nachdem ob du noch einen Kondensatir zur Glättung dahinterschaltest.

  8. #8
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    mit Verhalten meinte ich, wie oder ob sich das überhaubt auf einen Verbraucher/ Bauteil auswirkt...
    Und eine Frage hätte ich dann noch.^^ Warum grade 4 Dioden und nicht mehr oder weniger?

  9. #9
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    Ja wirkt sich auf Bauteile aus. Da der Strom bei negativen Spannungen natürlich in die andere Richtung fließt mögen z.B. sehr viele Halbleiterbauteile keine negative Spannungen. Und du nimmst 4 Dioden, weil ein normaler Brückengleichrichter aus 4 Dioden besteht

    Schau dir das hier mal an:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichrichter
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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von masasibe
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    Der Gleichrichter mit den 4 Dioden heißt Brückengleichrichter.
    siehe hier ganz unten unter Brückengleichrichter die Schaltung: http://www.elektronik-kompendium.de/...t/0201071.html
    (Im Elko stehen übrigens noch allerhand andere gute Artikel zu Grundlagen in der Elektronik)
    Bei Ue schließt du die Wechsekspannung an und bei Ua kommt die pulsierende Gleichspannung raus.
    In den allermeisten Fällen schaltet man noch einen Kondensator bei Ua hinein, um eine schöne geglättete Gleichspannung zu bekommen, due kaum mehr pulsiert.

    Edit: @Kampi: Jetzt warst du schon wieder kurz vor mir dran!

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