Eine Kleinigkeit am Rande:

Beim Ausschalten von Induktionen entstehen bekanntlich hohe Spannungen, die Elektronik zerstören oder stören können.
Im Rahmen meines aktuellen Projektes wollte ich meine Betriebsspannung auf "Sauberkeit", also Freiheit von induktiven Spitzen überprüfen, da in der Schaltung mehrere Ventile und Relais geschaltet werden.
Die Schaltung ist nicht lupenrein und natürlich auch verbesserungswürdig, aber wenn es schnell gehen muss wird schonmal gerne auf Performance verzichtet.
Funktionieren tut sie aber wunderbar.
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Das Herzstück ist die Reihenschaltung von C1 und C2 und der Widerstand R1.
Die gegengerichtete Induktionsspannung, die beim Ausschalten von der Spule L1 entsteht (z.B. eine Erregerspule für ein Druckluftventil) ändert die Ladung der Kondensatoren C1 und C2, wodurch sich auch die Spannung am OPV ändert. Durch die Beschaltung des OPVs wird diese Spannung um das ca. 100-fache verstärkt und ist an der LED1 sichtbar. Natürlich ist die Spannungsspitze viel kürzer, als die LED1 leuchtet, aber dazu könnte man den Widerstand R1 verkleinern oder ein Poti einsetzen.

Gruß
Pete