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Thema: Gitarren-Modelling-Amp Effektloop

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Gitarren-Modelling-Amp Effektloop

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    Nachdem ich bei dem Einbau meines Effektloops zunächst dachte, dass alles funktionieren würde (ich hatte ein Stimmgerät zwischengeklemmt und da ich über den Efx-Out meine Gitarre stimmen konnte, dachte ich, es sei alles wie geplant verlaufen...), habe ich nun den Efx-Loop mit nem Verzerrerpedal ausprobiert und bin ernüchtert worden.

    Mein Aufbau:
    Das Signal wird anch der Modelling-Vorstufe des Peavey Vypyr 30 über eine Schaltbuchse aus dem Amp rausgeführt (sobald ein Kabel eingesteckt ist) und selbes Spiel gilt für den Input. Ist also ein Kabel im Input oder im Output, so wird das Signal zwischen Vor- und Endstufe unterbrochen.

    Danach geht das Signal in den B20K (linearen) Mastervolume-Poti des Amps, den ich um einen (linearen, nachgeschalteten) 10K-Poti ergänzt habe.

    Wenn ich mit einem Verzerrer oder meinem Digitech Jamman (Looper, dafür ist mein Efx-Loop geplant!) in meine DIY-Efx-Send/-Return-Buchsen gehe, ist das Signal viel zu leise und zu dumpf.

    Könnte das nun an mienem Selbstbau-Volumepoti-Mod liegen? Oder ist das Signal zwischen Vorstufe und Endstufe von der Signalstärke so wehement unterschiedlich?

    Als Messgerät steht mir ein einfaches Multimeter zur Verfügung...wenn ihr irgendwelche Werte braucht, um mir zu helfen, sagt mir bitte was und wie ich es messen kann

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Haste das signal vorverstärkt ? je nach tonamnehmer brauchste da was anderes google solte da helfen 1W reicht als Vorverstärkung.

    ich hab dafür http://www.grautier.com/grautier/arc...hmer-2x1W.html benutzt hab nen Piezo Tonabnehmer ne simple Transistorschaltung solte aber auch reichen
    Legastheniker on Bord !

    http://www.Grautier.com - Projektseite
    http://www.grautier.com/wiki/doku.php?id=bt-index - BT-BUS

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das Signal kommt aus ner unmodifizierten LTD MH-50. Also Humbucker-Signal. Das durchläuft die Modelling-Sektion des Amps.
    Vor dem Volume-Poti hab ich einfach ne Schaltbuchse geklemmt, die das Signal rausleitet, wo ich es gerne durch nen Looper leiten würde.
    Dann kommts mit ner anderen Schaltbuchse wieder rein.

    An den Buchsen müsste ich also am Efx-Send dämpfen und am Efx-Return verstärken?
    Wie kann ich messen, welchen Wert ich brauche?
    Geändert von Cysign (21.12.2011 um 23:12 Uhr)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von robocat
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    Wahrscheinlich bringt die Vorstufe eine Leistung (kann zB einige 10mA liefern), die natürlich "durch das Effektpedal" auf der Strecke bleibt. Diese Leistung wird aber von der Endstufe verlangt. Vielleicht klingen die Effekte auch dumpf, weil sie ja als Gitarre-->Effekt->Amp vorgesehen sind, und das Signal hinter dem Vorverstärker andere Pegel hat, als das Effektgerät gerne sehen würde. Du könntest mal einen Widerstand in den Effektloop hängen, wenn es dann dumpfer wird, dann liegt es wohl an der mangelden Leistung der Ausgänge der Effektgeräte.
    Ansonsten hilft evtl wirklich nachverstärken, wie theborg vorschlägt. Um klanglich was rauszuholen wäre da ein OpAmp vielleicht was; wenn man die Spannungen dafür wo findet ist das auch von der Schaltung halbwegs einfach.

    Gruesse, miau

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Wie kann ich denn die Signalstärke am Efx-Send am besten ausmessen?
    Dann könnte ich mal bei meinem Röhrenamp am Efx-Send und an meinem DIY-Efx-Send messen und vergleichen.
    Somit wüsste ich dann, wie stark ich den Pegel senken und hinterher wieder anheben muss.

    Falls es daran liegt, würde ich auch nicht davor zurückscheuen, nen zusätzliches, kleines Netzteil in den Amp mit einzubauen, um die Versorgungsspannung für den Efx-Return zu bekommen. Oder hier hilft mir jemand, die passende Spannung im Amp selber zu finden, was ja auch möglich sein müsste... Ich würde dann versuchen, möglichst scharfe Bilder zu schießen und könnte mit meinem Multimeter bei Bedarf an vorgegebenen Stellen messen.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Okay, der aktuelle Wink mit dem Zaunpfahl sieht so aus:

    "Wahrscheinlich müssten umfangreiche Modifikationen wie zusätzliche Verstärker- und Impedanzwandlerstufen eingesetzt werden... Wir führen solche Arbeiten leider nicht durch und können Ihnen hier nicht weiterhelfen."Also liegt ihr, so wies aussieht, gar nicht so verkehrt. Das heißt, ich müsste vor dem Efx-Send die Leistung absenken und nach dem Efx-Return wieder verstärken. Dazu brauch ich aber erstmal ne andere Schaltbuchse am Ausgang, damit das überhaupt klappen kann... Ich bin weiterhin für Messvorschläge bzgl. der Ausgangs- / Eingangsleistung offen Dazu steht mir ein einfaches Multimeter zur Verfügung.

  7. #7
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Denke, du wirst da nicht viel messen müssen. Wie @robocat sagte, die Gitarre-Effekt-kisteln, die zwischen Instrument und Verstärker eingeschliffen werden, liefern natürlich einen Pegel wie eine Gitarre, also eher wenig, und sind vermutlich ebenso auf hochohmig ausgelegt.

    EFX Send u. Return am Verstärker sind aber vermutlich auf niederohmig und wenigstens -10 db ausgelegt, also, glaub ich, Signal ~ 0.7 V
    Wie @robocat sagte, mit einem OP-Amp eigentlich leicht zu beheben.
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das wär ja super, wenns so einfach ist. Aber muss ich das niederohmige Signal dann nicht auf hochohmig trimmen, wenn ich auf dauer schadenfrei meine Effekte betreiben will?
    Bzgl. des oben genannten OP-Amp habe ich den "NJM2135 von New Japan Radio" nirgends zum Bestellen finden können. Gibts da ne gängigere Lösung, die ich evtl. sogar im lokalen Elektronikladen finden könnte?

  9. #9
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Wenn die Effekt-Kiste einen Gain-Regler hat, genügt es wahrscheinlich, den runterzudrehen, damit die Kiste nicht übersteuert wird. Oder ein Trimmer-Poti dazwischenzuhängen.
    Den besagten OP-AMp (da reicht jeder halbwegs rauschfrei op) brauchst du eigentlich nur als Vorverstärker zu schalten, damit er ausreichend Stoff hergibt.

    http://www.rn-wissen.de/index.php/Kleinsignalverstärker

    preamp.PNG
    mfg robert
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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Übersteuert wird nichts, soweit ich das beurteilen kann. Lediglich das Return-Signal is viel zu leise und dumpf. Aber der Jamman Stereo, den ich da dranhängen möchte, der kann im Input undOutput geregelt werden.

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