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Thema: L6203 und Sense Widerstand

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    L6203 und Sense Widerstand

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    Hallo Gemeinde,
    nachdem mir zum wiederholten mal ein L298 zum Betreiben eines DC Motors abgeraucht ist habe ich diese nun mit L6203 Brücken ersetzt. Die Schaltung habe ich wie im Datenblatt aufgebaut, und die läuft auch super. Sense liegt jetzt an Masse. Nun möchte ich eine Strommessung einbauen. Dazu habe ich hier http://www.mikrocontroller.net/topic/66593 eine hübsche Schaltung gefunden. Wie die funktioniert bekomme ich noch raus (bin noch Elektronik anfänger), aber ich frage mich wo ich diesen Shunt (VISHAY RLP3) herbekomme. Bei Farnell gibt's die, aber mir wäre ein Pendant von Reichelt oder dem großen "C" lieber, weil ich da öfter was bestelle.

    Was könnte ich anstatt diesem Shunt nehmen, bzw. wonach muß ich bei den Lieferanten suchen? Ein Widerstandsdraht ist mir zu teuer, wenn ich nur einen oder zwei cm davon brauche.

    Eckdaten sind doch:

    -möglichst kleiner Widerstand (+-0,5R)
    -möglichst kleine Toleranz (+-2%)
    -möglichst hohe Belastbarkeit (+-x Watt) da der ganze Motorstrom darüber läuft

    Gibt es sonst noch was worauf ich achten muß, oder kann ich jeden Widerstand mit diesen Eckdaten nehmen?
    Was kommt da 'bei raus? Eine Spannung im verhältnis zum Strom von 0V-5V, wenn ich mir das bis jetzt richtig zusammengelesen habe, auszuwerten am ADC des µC?

    Grüßle an alle.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von BMS
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    Hallo,
    es muss nicht unbedingt der dort genannte Widerstand sein.
    Möglich wäre z.B. "5W AXIAL 0,47" bei reichelt.

    Je größer du den Widerstandswert wählst, deso mehr Spannung fällt an ihm ab (bei Stromfluss) und desto mehr Wärme entwickelt er.
    Die Verlustleistung kannst du ja ausrechnen mit P=I²*R. Also bei Volllast z.B. P=(3A)²*0,47Ohm=9A*0,47Ohm=4,23W.
    Die Toleranz ist bei dem reichelt-Widerstand allerdings größer.

    Die kleine Schaltung hinter dem SENSE-Widerstand ist ein sog. "nichtinvertierender (Spannungs-)verstärker" mit einem Operationsverstärker.
    Der multipliziert quasi die gemessene Spannung am SENSE-Widerstand, damit man das mit dem ADC besser messen kann.

    Hier im RN-Wissen habe ich dazu vor Monaten mal einen Artikel erweitert:
    http://rn-wissen.de/index.php/Getrie...euerten_Motors

    Was kommt da 'bei raus? Eine Spannung im verhältnis zum Strom von 0V-5V, wenn ich mir das bis jetzt richtig zusammengelesen habe, auszuwerten am ADC des µC?
    Genau!

    Grüße,
    Bernhard

    EDIT: Abschnitt des Artikels im RN-Wissen leicht überarbeitet (20:15)
    Geändert von BMS (13.12.2011 um 20:16 Uhr)

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Ah, danke für deine schnelle Antwort. Mit ihr, und deinem guten Artikel im RN-Wissen kapiere sogar ich wie das geht. Komisch dass ich den Artikel nicht gefunden habe...
    Grüße, Michael

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