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Thema: Schrittmotor dreht sich nicht (A4983POW, Rn-Control)

  1. #1
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    Schrittmotor dreht sich nicht (A4983POW, Rn-Control)

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    Hallo!
    Der Schrittmotor PO1206A will sich einfach nicht drehen. Außer Brummen ist nicht viel los. Hardware habe ich RN-Control 1.4, Schrittmotortreiber A4983POW. Die Hardware dürfte unter Bascom soweit zumindest teilweise funktionieren, da die Ausgabe über RS232 auf RnKeyLCD soweit OK ist und am Port C die Kamera über einen Optokoppler richtig angesteuert wird.
    Ich bringe im Beispiel von der CD "A4983POW_beispiel.bas" Motor nicht zum drehen. Die Print und Töne werden ausgegeben, die Interruptroutine wird durchlaufen, habe zu Testzwecke von 1ms auf 10ms den High-Pegel verlängert. Nur Brummmm. Sleep ist auf 5v, Enable auf 5V, Umotor=12,8V, Uref=0,41V und ich stehe an!! - mit einem hängendem Gesicht seit bald einer Woche!
    P.S. Habe das Modul auch nicht ohne Motor "getestet"!

    Hat wer für mich einen Rat?

    Wolfgang

  2. #2
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    Einen einfachen Test ob es mehr am Motor oder dem Treiber liegt, könnte man mit LEDs am Treiberausgang machen. Also statt, oder parallel zum Motor 2 LEDs (antiparallel) und ein Widerstand dazu. Bei niedriger Geschwindigkeit sollte man dann das Blinken sehen können.

    Beim Anschluss des Motors kann man eigentlich nicht so viel falsch machen - am ehesten noch die beiden Spulen mischen.

  3. #3
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    Hallo!

    Danke für Deinen Tip! Das einzige Blinken habe ich vor dem Schrittmototreiber zusammen gebracht, parallel zum Motor nur tote Hose, außer beim Einschalten. Aber das Modul ist richtig angeschlossen.

    Wolfgang

  4. #4
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    Ein Problem könnte sein, wenn die Spannung für die Motoren zusammenbricht oder durch die Induktionspannung gar zu hoch wird. An der Motorspannung sollte ein größere Elko (z.B. 1000 µF hängen). Auch mit Akku sollte da ein Elko sein, falls mal die Verbindung zum Akku im Betrieb getrennt wird, kann es sonst zu induktiven Spitzen kommen. Der Elko auf der Platine kommt mir da recht klein vor.

    Das es mit den LEDs blinkt ist schon mal ein Zeichen das es wohl nicht am Programm liegt, und das der Logicteil des Motortreibers irgendwie funktioniert.

    Wenn es mit dem Motor nicht geht, wäre ein nächster Test mit 2 kleineren Widerständen (z.B. 22-50 Ohm) in Reihe zu den Wicklungen, oder statt des Motors. Das sollte als kleine Last reichen um zu sehen ob der Treiber es noch tut.

    Vom Motor sollten die Kabel in weiss und gelb erst mal ungenutzt bleiben - also die ganze Spule nutzen.

  5. #5
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    Passen eigentlich der Schrittmotor PO1206A (SY42STH47-1206A) und das Mikroschrittmototreiber Modul A4983POW zusammen? Betrieben wir dies mit einem 12V Auotakku zu Testzwecke?
    Danke für die Hilfe!

    Wolfgang

  6. #6
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    Das passt schon so etwa zusammen. Ohne Kühlung muss man ggf. den Strom einfach etwas kleiner wählen und wegen der nicht so hohen Spannung bekommt man keine super hohen Drehzahlen. Für den Motor ist der kleinere Strom erst mal kein Problem, außer vielleicht einem etwas größeren Fehler für die Mikroschritte. Was man ggf. noch mal kontrollieren sollte wäre die Induktivität: die Controller wollen meist einen Mindestwert an Induktivität, je nach Spannung. Normal müsste das aber noch passen.

  7. #7
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    Ich habe am Modul gerade 2x 56ohm widerstände 2Watt angeschlossen. Bei Ref-Spannung von 0,39 und ca.0,6V hatte ich an 2A,2B,1A und 1B nach GND 1,81 V.
    Mit so geringen Spannungen trotz 12V hatte ich nicht gerechnet. Oder habe ich da irgendwann was in die ewigen Jadggründe befördert?
    Wolfgang

  8. #8
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    Das hört sich schon komisch an. Es ist schon zu befürchten das da etwas nicht in Ordnung ist - wenn man Glück hat, ist es so etwas wie die Widerstände zur Strommessung, oder der Spannungsregler - falls der intern auch noch gebraucht wird. Die 5 V und ggf. auch 3,3 V einfach nochmal nachmessen. Wenn die LEDs ohne Last mehr oder weniger richtig blinken liegt der Verdacht schon nahe das es ein Problem mit den Widerständen für die Stromeinstellung oder ggf. dem Trimmer auf der Platine ist. Den Steller für den Strom würde ich erst mal auf etwa die Mitte stellen

    Wenn kein Takt am Schritteingang anliegt, sollte da vor allem kaum an allen Ausgängen die gleiche Spannung sein. So ganz einfach ist das leider nicht, weil man nicht weiß welcher Mikroschritt gerade anliegen soll. Und wenn am Ausgang ein PWM Signal anliegt zeigt das DMM irgendeinen Mittelwert an.

    Etwas einfacher wird die Fehlersuche eventuell, wenn man den Vollschrittmodus wählt. Da sind dann eigentlich nur noch definierte Pegel nahe GND und nahe 12 V zu erwarten, also etwa 0,3 V und 11,7 V.

  9. #9
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    Die 5V habe ich nachgemessen und es sind in etwa 4,98 V. Übrigens PMW habe ich derzeit nicht in Verwendung ...
    Den Rest probiere ich morgen ...
    Danke für Deine Hilfe. Ich werde auf Vollschritte umtellen und dies am Motor nachmessen. Am RN-Control darf ich den Schrittmotor nicht testen - RN-Control hält dies auch ohne Last nicht aus - oder? (2x 0,5A lt. Angabe statt 1,2A beim Motor)
    Wolfgang

  10. #10
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    Man kann den Motor auch am RN Controll testen, wenn man entsprechende Serienwiderstände zu den Spulen Schaltet. Hier also irgendwas so ab 27 Ohm aufwärts. Das ist nicht besonders effektiv, aber möglich. Dabei muss man aber auch auf die Leistung der Widerstände achten. 0,5 A und 12 V sind immerhin 6 W. Die 56 Ohm mit 2 W wären ggf. für einen Test OK, werden aber recht warm. Der angebene Strom beim Schrittmotor ist der maximale Strom den man einstellen darf - man kann auch gut weniger Strom nutzen. Den vollen Strom sollte man auch nur nutzen wenn man wirklich die volle Kraft braucht, sonst reicht auch die Hälfe. Durch Last wird der Strom auch nicht größer - der wird nur bei hoher Drehzahl kleiner.

    Der Motorcontroller wird schon intern PWM nutzen um den Strom zu regeln, anders kriegt der die Stromregelung nicht hin.

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