-         

Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Methan als Solartreibstoff

  1. #1
    Elektronik & Technik Infos Robotik Einstein Avatar von Roboternetz-News
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Roboternetz Server 3
    Beiträge
    3.812

    Idee Methan als Solartreibstoff

    Anzeige

    Die Natur nutzt die energielosen Rohstoffe Kohlendioxyd (CO 2 ) und Wasser (H 2 O) zur Speicherung von Sonnenenergie: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese diese Rohstoffe mit Hilfe von Sonnenlicht in Biomasse um und bilden damit chemisch gespeicherte Energie. Der energetische Wirkungsgrad dieser natürlichen Photosynthese beträgt allerdings nur 1 %, und wenn man Biomasse technisch in Treibstoff umwandelt (Wirkungsgrad kleiner 50 %), ergibt sich ein Gesamtwirkungsgrad weniger als 0,5 Prozent....

    Weiterlesen...

    Sag deine Meinung zu der Meldung und diskutiere im Roboternetz.

    News Quelle: Elektor
    Diese Nachricht wurde automatisiert vom Roboternetz-Bot gepostet. Verantwortlich für den Inhalt ist daher allein der Herausgeber, nicht das Roboternetz.de oder deren Verantwortliche.



  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    08.01.2006
    Beiträge
    4.556
    Ziemlich aufwändig und Metan ist auch nicht gerade zu wenig im Umlauf... da kann man besser eine Kuh in den Anhänger packen und vom Anhänger einen Schlauch zum Vergaser führen.

    Gruß Richard

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von Thoralf
    Registriert seit
    16.12.2003
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    530
    eben, eben, Methan ist schließlich ein ziemliches Treibhausgas.
    Gut, das spielt bei der technischen Nutzung keine Rolle. Es wird ja verbrannt, erzeugt CO2 und könnte in den Kreislauf zurückgeführt werden (s.link).
    Aber erstens hat die Elekrolyse nicht so den berauschenden Wirkungsgrad und zweitens ist der Anfall von Biomasse auch nicht so der Hit. Entweder wird viel Biomasse dezentral erzeugt und muß erst zusammengekarrt werden (sämtliche Biomasseanlagen in sog. Energiegemeinden arbeiten unwirtschaftlich) und das zusammenkarren kostet Sprit (soviel zur Ökologie).
    Biomasse aus Stroh zu gewinnen reduziert die Einstreumengen in Stallanlagen. Zumal in Großviehanlagen wird meist ohnehin aus der Gülle und der vergammelten Einstreu Methan erzeugt und zur Heizung und Stromerzeugung verbrannt. Dadurch erreichen große Anlagen erst die Rentabilität, da Senkung der Wirtschaftskosten.
    Ansonsten bleibt nur noch die Holzindustrie, die aber mit Rohstoffpreisen zu kämpfen hat und viel zu hohen Umlaufzeiten selbst bei schnellwüchsigen Holzarten.

    Insgesamt sieht die wirtsch. Bilanz traurig aus. Dazu kommt noch, daß man mehr und mehr natürliche Resourcen, wie Erdgas nutzbar macht und damit ein billiger Energieträger zur Verfügung steht.
    Von dem gen. Institut ist mal wieder nur ein Beitrag zur Wissensvermehrung geleistet worden. Wenn dieses Wissen mal nutzbar wird, sind eh die Verhältnisse wieder ganz anders (schade ums Geld )

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Michael
    Registriert seit
    17.01.2004
    Ort
    Karlstadt
    Alter
    48
    Beiträge
    1.254
    sämtliche Biomasseanlagen in sog. Energiegemeinden arbeiten unwirtschaftlich
    eine interessante Behauptung. Hast du dazu auch Belege?

    Zumal in Großviehanlagen wird meist ohnehin aus der Gülle und der vergammelten Einstreu Methan erzeugt und zur Heizung und Stromerzeugung verbrannt. Dadurch erreichen große Anlagen erst die Rentabilität, da Senkung der Wirtschaftskosten.
    also rentiert es sich doch?

    Gruß, Michael

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •