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Thema: Schaltnetzteil "läuft" nach

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Elu
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    Schaltnetzteil "läuft" nach

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    Hallo,
    in eine Modellanlage habe ich zwei dieser Schaltnetzteile eingebaut.
    http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=350047&S_TEXT1=&S_WGRUPPE =default&absenden=

    D
    as eine ist auf 5 Volt eingestellt und versorgt Mikrocontroller, Servos und Relais. Das andere liefert 15 Volt für Magnetspulen.

    Beim Betrieb der Anlage zeigt sich jetzt ein Problem. Nach dem Ausschalten der Netzspannung geht die Spannung auf der Sekundärseite erst innerhalb von ca. 6 Sekunden auf Null zurück. Solange ist auch noch ein leises Brummen vorhanden, welches erst nach dieser Zeit abrupt aufhört.

    Da dieses "Nachlaufen" für den Betrieb der Anlage nachteilig ist, bitte ich um Hinweise, mit welchen Mitteln man das abstellen kann, ohne in die gekapselten Netzteile einzugreifen.

    Gruß Elu
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Elu!

    Am einfachsten wäre, falls nicht zu langsam und Platz dafür vorhanden ist, ein doppeletes Relais mit 230V AC Spule, das ohne Nrtzspannung beide Ausgangsspannungen aus Netzteilen von Lasten trennt.

    Es ist natürlich auch, wie immer, kompliziertere Lösung z.B. mit Halbleiterschalter, Optokoppler und µC möglich.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  3. #3
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    Hi,

    Villeicht kannst du ein Relais oder einen Mosfet zwischen Netzteil und Schaltung rein machen. Gibt es eine Möglichkeit dein "Ausschalten" abzufragen? Durch einen Schalter oder ziehst du einfach das Kabel aus der Steckdose?
    Eine andere Idee wäre einen Widerstand parallel zu Schalten, um die Kondensatoren zu entladen. -> keine schöne Lösung.

    Gruss

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Einfachste Lösung, die mir erst jetzt eingefallen ist, ist Doppelschalter an Verbraucher.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Das "Nachlaufen" selber ist normal, wenn die Geräte nicht bei Nennlast bzw. weit darunter laufen. Die in den primären Elkos gespeicherte Energie hält dann das Netzteil noch eine Zeit am Leben. Wenn es schneller gehen soll also entweder mehr Last am Ausgang, ein kleineres Netzteil oder aber eine extra Trennung der Sekundärseite wie schon angemerkt mit Relais oder ähnlich.
    Welches Problem stellt sich denn durch das "Nachlaufen" ein, wenn man fragen darf?

    MfG
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
    und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Elu
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    Hallo,
    vielen Dank für Eure Vorschläge.
    Welches Problem stellt sich denn durch das "Nachlaufen" ein, wenn man fragen darf?
    Wenn ich nach dem Abschalten der Anlage innerhalb der 6 bis 10 Sekunden den Netzanschluss wieder einschalte, gehen die 3 Servos (Weichenantriebe) nicht in die programmierte Ausgangsstellung zurück. Erst nach einem Ausschalten, Abwarten der "Nachlaufzeit" und dann wieder einschalten läuft alles normal.

    Das ist also kein "Problem" im Sinne des Wortes. Ich muss also die Nachlaufzeit abwarten und dann erst die Anlage wieder einschalten. Man müsste sich nur daran gewöhnen. Den Einbau eines Doppelschalters auf Sekundärseite werde ich mir noch überlegen

    Elu
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Hallo,
    liegt es an den Servos oder am µC? Ich denke doch, dass die Servos hierüber angesteuert werden. Behält alles seine alte Stellung oder tritt ein undefinierter Zustand auf?

    MfG
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Elu
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    Hallo,
    Behält alles seine alte Stellung oder tritt ein undefinierter Zustand auf?
    Die Servos werden von µCs gesteuert. Die Anlage ist noch im Aufbau. Bisher ist kein undifinierter Zustand aufgetreten. Da im fertigen Zustand der Anlage die Abzweigstellen (Servo mit Drehscheibe) unter der Fahrbahn verschwinden und nicht mehr direkt eingesehen werden können, werde ich nochmal einen "Stress"-Test durchführen, um sicher zu sein, dass später nichts ungewolltes eintreffen kann.

    Elu
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  9. #9
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    Hallo!

    Wenn dein Programm für den µC einwandfrei läuft, sollte die langsam sinkende Versorgungsspannung bereits vorgesehen werden und dafür sorgen, dass es ab bestimmter Spannung vor dem Stoppen des Oszilators keine angehende Daten (z.B. von Sensoren) mehr verarbeitet und keine (z.B. Motoren) gesteuert werden. Es ist eben eventuell nur ein abschliessendes Fragment des Programms nötig, das einen definierten Zustand ab bestimmter Versorgungsspannung behält und dort das Programm an bestimmter Stelle sauber beendet. Dafür ist keine zusätzliche Hardware notwendig.
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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Wie sieht es mit Brown out Detection aus? Sollte doch für sowas in der Art sein.

    MfG
    Manu
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