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Thema: Ansteuerung bipolarer Relais?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ansteuerung bipolarer Relais?

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    Da ich grad über meinem ersten grösseren Schaltplan brüte, werde ich demnächst wohl öfters mit Fragen nerven

    Teilproblem gerade die Ansteuerung von bipolaren Relais Schrack RT314F03 (gibts grad billig bei Pollin).

    Klappt das mit der angehängten Teilschaltung? µC soll auf 5V laufen, die Relais sind 3V Typen und sollen aus der 3V3 Versorgung bedient werden.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Relais.jpg
Hits:	37
Größe:	30,6 KB
ID:	19065

    Würde mich über Anregungen und Verbesserungsvorschläge freuen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo Friedleif!

    Weil ich nicht viel schreiben mag, deshalb kurz: deine Schaltung sollte funktionieren, ist aber für mich unnötig kompliziert. Mein Vorschlag habe ich im Code skizziert und sehr gerne beantworte deine konkrete Fragen.

    Code:
                    VCC=3,3V
                      +
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                  | )| |( |
                  +-     -+
           Rb     |       |    Rb
           ___  |/         \|  ___
         -|___|-| T       T |-|___|-
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Uii, ich glaub meine Usenet Zeiten liegen schon zu lange zurück als das ich ASCII Art ohne Nachdenken interpretieren könnte (wobei da ja nicht immer ACII angesagt war, alt.binaries.... *g*)
    Vielleicht liegts aber auch am Augustiner...

    Wenn ich das richtig sehe würdest Du die Z-Diode weglassen.
    Die Anregeung hab ich mir vom "Nachbarboard" geholt: http://www.mikrocontroller.net/artic...ogik_ansteuern
    Da wird bei höheren Strömen eine Z-Diode mit hoher Z-Spannung empfohlen. Aus dem Reichelt Fundus schien mir da die ZY 200 ganz passend.

    Vielleicht hab ich auch unnötig kompliziert gezeichnet, ich versuch mich auch grad mit DesignSpark.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Könntest du mir, bitte, erklären wozu die Funkton der Freileufdioden störende Zenerdioden sind, weil ich es nicht begreife (Alterschwäche ? ) ?

    Über Spezialisten aus dem mikrocontroller.net möchte ich mich lieber nicht äussern.
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Nun, die besagte Seite sagt dazu:
    Wenn ein schnelles Abschalten des Relais gewünscht ist, wie zum Beispiel beim Schalten hoher Ströme, sind andere Maßnahmen besser geeignet, um die Selbstinduktionspannung sicher zu begrenzen. Dazu nutzt man in Reihe zur Freilaufdiode eine Z-Diode, deren Z-Spannung möglichst hoch ist. Dadurch klingt der Spulenstrom wesentlich schneller ab, das Relais fällt schneller ab und der Lichtbogen an den Kontakten wird schneller unterbrochen. Die Kontaktlebensdauer steigt signifikant, ebenso werden weniger Störungen erzeugt
    Wenn ich die beruhigt weglassen kann, auch gut.
    Ich komm mit dem Platz den ich habe zwar eh ned aus und werd auf 2 PCBs im Stapel ausweichen müssen - aber 3 müssen dann wirklich nicht sein

    Vielleicht denk ich jetzt im Bettchen nochmal drüber nach *gg* Gute Nacht!

  6. #6
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    Danke für mir bisher unbekannte Portion der theoretischer Wissenschaft.

    Ich bin leider praktischer Minimalist.

    gn8 !
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  7. #7
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    Beim Bistabilen Relais hat die Zenerdiode noch eine andere Funktion: Die beiden Spulen sind gekoppelt, wirken also ein wenig wie ein Trafo. Wenn man auf die eine Spule Strom gibt erzeugt man in der anderen eine Indukionsspannung - diese Spannung würde dazu führen das die einfache Freilaufdiode leitet und so den Aufbau des Magnetfeldes verlangsamt. Die Ursprüngliche Schaltung hat da aber auch noch ein Problem: die Transistoren als Emitterfolger verhindern auch das die Spannung am Relais = Emitter wesentlich negativ wird.

    Richtiger wäre also ein Kombination der beiden Schaltungen: die Relaisspulen an die Kollektorseite der Transistoren wie beim Vorschlag von Picture und dann die Zenerdioden dazu, damit die Spannung an der Spule ansteigen kann, aber nur begrenzt. Man kann dabei auch eine gemeinsame Zenerdiode für beide Seiten nutzen. Wenn einem die Zenerdiode zu teuer ist geht auch ein richtig bemessener Widerstand. Die Transistoren müssen eine genügend hohe Spannungsfestigkeit haben, gut das Doppelte der Versorgungsspannung, bzw. Versorgungsspannung + Zenerspannung.

    Edit: Die Zenerdioden sollte etwa für die Relaisspannung, vielleicht etwas mehr sein, das reicht.
    Geändert von Besserwessi (18.06.2011 um 09:55 Uhr) Grund: Zusatz

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Danke für die ausführliche und logische Erklärung!

    Die ZY200 ist mit 8 Cent am Stück bei einem Board eigentlich kein Kostenfaktor. Bei einer Serie wäre das natürlich was anderes.

    Hoffe ich habs jetzt richtig verstanden:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Relais.jpg
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ID:	19067

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Dein Schaltplan ist jetzt perfekt !
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  10. #10
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    Dann Danke ich Euch mal für die Hilfe und wende mich dem nächsten Thema zu

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