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Thema: Grundschaltung für MEGA16/32 ist mir zu hoch

  1. #1
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    Grundschaltung für MEGA16/32 ist mir zu hoch

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    Hallo,

    ich habe bei Robotikhardware.de neben einer RN-Control32, einem mega8 Bausatz auch einen Grundbausatz MEGA16 zum experimentieren erworben.

    Das RN-Control32 und der MEGA8 Bausatz sind nun fertig aufgebaut und funktionieren auch soweit.

    Nun wollte ich mir sozusagen ein kleines eigenes Experimentierboard zusammenstellen, um einfach mal ein bischen tiefer in die Materie einzusteigen.

    Also wie gesagt habe ich hier den Grundbausatz MEGA16 mit den Teilen vor mir liegen. Ich wollte das Ganze ein wenig modular aufbauen. Auf der einen Teilplatine soll nur der MEGA16 mit Stromversorgung sein, auf der anderen soll universal für weitere Aufbauten nur die RS232 und die ISP Schnittstelle sein.

    Ich dachte nichts leichter als das und wollte nun loslegen, als ich jedoch den Schaltplan auf der CD von Robotikhardware öffnete war die Luft raus.
    Der Schaltplan ist der gleiche wie auf der Webseite.

    Ich komme leider nicht ganz klar damit, erst recht wenn ich mir noch überlegen will die Geschichte universal auf zwei Platinen aufzubauen.

    Ich denke es wäre einfacher Teilschaltbilder zur Verfügung zu stellen. So in der Art: so wird der MAX232CPE beschaltet und PIN a und b führen zum MEGA16 auf PIN x und y.

    Weiterhin wäre es hilfreich, gerade wenn ich das aufteilen will die Pinbelegung der IC´s nicht so wirr (wahrscheinlich nur für mich) zu wählen.

    Nun meine große Bitte. Kann mir jemand den Schaltplan Newbie-gerecht abändern.

    Ganz wichtig wäre mir als erstes die Beschaltung des MAX232CPE. Ich habe im Netz schon andere Schaltpläne, zum Teil für mich auch nachvollziehbar gefunden, doch leider verwenden die dann immer andere Bauteile (andere Kondensatoren und so weiter). Ich habe die Bauteile aber nun mal und möchte sie dann natürlich auch verwenden.

    Also bitte bitte erstellt mir mal ein paar Schaltbilder für Blöde wie mich

    Wie gesagt die Schaltung für den MAX hat oberste Prio, natürlich muß ich den MEGA16 auch zum laufen kriegen.

  2. #2
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    kennst du diesen Schaltplan http://www.mikrocontroller.net/tutorial/uart.htm
    der ist, glaube ich, so wie der für deine Bauteile, ob du jetzt, wie dort geschrieben, 22µF Elkos verwendest oder deine mit 47µF, ist egal
    sofern du nur 4 Elkos hast, kannst du den zwischen Vcc und GND weglassen (wenn ich mich täusch, korrigiert mich bitte!)
    ansonsten dürfte der Schaltplan doch deinen Ansprüchen genügen
    wenn noch Fragen bestehen, bitte stellen

  3. #3
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Hallo Bandit,

    was ist an der Schaltung denn noch unklar?



    Es ist nicht sinnvoll diese Schaltung noch weiter zu unterteilen, denn ISP und RS232 gehört ja eigentlich mit zur Grundschaltung. Aber wenn du gute gründe dafür hast, dann setz einfach Stecker dazwischen.

    Mein Tip: Wenn du doch schon RN-Control hast und das auch funktioniert, dann experimentiere doch erst mal ein wenig damit und bastele dafür eine Erweiterungsplatine. Die kannst du dann schön über die Steckkontakte verdrahten. Im Grunde ist RN-Control ja auch ein Grundschaltung mit ein paar Erweiterungen um besser experimentieren zu können.
    Wenn du dann soweit bist, dann dürfte der Aufbau einer weiteren Grundschaltung, nach oberer Skizze, leicht fallen.

  4. #4
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    @Pascal: Hallo ich habe aber nun mal keine 47µF sondern nur 4,7µF!
    >Die 5 Kondensatoren sind 22µF-Elkos. Auf die richtige Polung achten! Der exakte Wert ist hier relativ unkritisch, in der Praxis sollte alles von ca. 10µF bis 50µF funktionieren.< Also 4,7 µF sind bei mir nicht so ganz 10 µF, oder?
    Naja ansosten wäre das schon nachvollziehbar. Aber warum werden die Pins nicht wie sie wirklich angeordnet sind dargestelt, ich würde es einfacher finden.

    @Frank: Naja was ist noch unklar, ...
    Also irgendwie gehört doch die Teilschaltung neben dem Max232 auch mit zur Beschaltung oder? Wie oben erwähnt ist die Platzierung der PINs für mich verwirend. Ich würde gern eine Darstellung haben in der die Pins wie in Wirklichkeit dargestellt werden und dann daran die Bestückung gemalt. Wäre für mich einfacher nachvollziehbar und ich könnte gleich überlegen wie ich was platziere, so sind ja nichteinmal die PINs der entsprechenden Deite wirklich auf ihrer Seite.

    Zu der zweiten Frage warum ich nicht die RN-Control benutze gibt es zwei Antworten, vielleicht sogar drei.

    Also ich habe zwei Projekte die ich mit Hilfe dieser Microkontroller umsetzen muß.
    Ein riesig Großes und ein eher Kleines. Bei beiden drängt die Zeit schon sehr. Also auf gut Deutsch ich habe nicht so die Zeit mit der RN-Control zu spielen, vielmehr werde ich sie einsetzen zum Programmieren und zwischentesten (dachte ich mir so).

    Also wollte ich gleich eins der Projekte in Angriff nehmen und daran lernen und da war ich der Meinung ich nehme eher das sehr kleine Projekt.
    Das kleine Projekt ist aber nicht nur vom Umfang klein, nein es sollte auch von den Abmaßungen klein werden. Eigentlich soll das ganze nur ein ausbaubarer (später vielleicht) Funkschalter werden. Das was ich gerade bauen will soll sozusagen der Sender werden. Ein MEGA16 (vielleicht sogar nur ein MEGA8 wenn der Platz nicht reicht) betrieben mit einem 9V-Block der über seine Digital/Analogeingänge Schaltzustände überwacht und Spannungen messen soll. Dann soll noch ein Funkmodul mit in das Gehäuse, denn die Daten müssen noch ein Stück weiter und da liegt kein Kabel. Auf der anderen Seite muß dann ein Empfänger hin der die Signale verarbeitet und über Relais und Transiatorstufen Schaltaufgaben erledigt, aber soweit bin ich ja bekanntlich noch nicht.
    Also zurück zum Sender, der braucht also nur einmal programmiert zu werden (vielleicht auch später nocheinmal), er braucht kein I2C oder ähnliches. Wenn ich auf Fehlersuche bin und den MEGA vielleicht nocheinmal umprogrammiere möchte ich mit meiner zweiten Teileinheit hingehen, sie an eine wahrscheinlich RJ45-Buchse (dachte ich mir so, wäre ganz praktisch) stecken und eine ISP und RS232 Schnittstelle zur Verfügung haben.

    Übrigens das zweite Projekt ist eine komplette Hausautomatisierung und Arlarmanlage, wobei ich auch meine CC2-Sation, einen Lesekopf für RF-Transponder usw. mit einbinden möchte.
    Bis dahin werde ich wohl noch häufiger nerven, aber ich hoffe ich lerne schnell um Euch nicht zu shr auf den Nerv zu gehen.

    Gruß Bandit18

  5. #5
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    Naja ansosten wäre das schon nachvollziehbar. Aber warum werden die Pins nicht wie sie wirklich angeordnet sind dargestelt, ich würde es einfacher finden.
    du musst unterscheiden zwischen dem Schaltplan und dem Platinenlayout, beim Schaltplan sind die Pins so angeordnet, dass es vom Verstehen der Schaltung her einfacher ist, denn funktionell zusammengehörende Pins können schonmal von einander entfernt an einem IC sitzen
    beim Layout ist das zwar anders, nämlich so, wie du es bevorzugen würdest, aber da sind die Leiterbahnen so angeordnet, dass man es auch als Vorlage zum Platinenätzen verwenden kann
    also ist es zum Verstehen der Schaltung besser den Schaltplan zu verwenden

    außerdem stehen die Pinnummern doch daneben...

  6. #6
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    @Bandit18
    Also irgendwie gehört doch die Teilschaltung neben dem Max232 auch mit zur Beschaltung oder? Wie oben erwähnt ist die Platzierung der PINs für mich verwirend.
    Ein bischen verwirrend, eigentlich eher ein bischen lästig finde ich die Darstellung von ICs bei der die Pins völlig anders angeordnet sind als in Wirklichkeit auch.
    Das ist aber die übliche Darstellung für Schaltpläne und wenn man den Schaltpplan mit einer Layout Software macht, kommt man da kaum drum herum. Diese Darstellung ist halt ein Standard und wenn man den Schaltplan entwirft oder zu lesen verucht sicher auch übersichtlicher als die originala Pin-Anordnung.
    Wenn man mit den Bauteilen auf einer Lochplatine rumhantiert finde ich diese Darstellung wie gesagt auch etwas lästig.
    Aber in den Atmel Datenblättern zu den Controllern findest du immer eine Darstellung mit der Pinbelegung in der originalen Anordnung.
    Die drucke ich mir immer aus und lege sie mir daneben, dann ist das mit dem verdrahten kein Problem mehr.

    Also irgendwie gehört doch die Teilschaltung neben dem Max232 auch mit zur Beschaltung oder?
    ja, aber zur Beschaltung des MAX232 und nicht zur Beschaltung des Microcontrollers. D.h. alles was auf dem Plan an dem MAX232 an Bauteilen dranhängt solltest du auch auf deine gesonderte Platine löten und nicht auf die Platine mit dem Microcontroller.

    Die MAX232-Platine und die Microcontroller-Platine kannst du dann später über 3 Leitungen verbinden: RX, TX und GND.
    Wenn die Platine mit dem MAX232 keine eigenen Stromversorgung bekommt, brauchst du noch eine 4. Leitung für die 5 Volt.

  7. #7
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    Hallo, eine Darstellung die ich wirklich toll finde ist diese hier: Link

    Dort ist eigentlich alles auf einem Blick zu sehen, soetwas würde ich mir für meine benötigten Schaltungen wünschen. Leider benutz der Autor einen speziellen MAX232A und das passt ja nicht zu meinen Bauteilen.

    Nun ein paar Fragen zum Schaltplan von Frank:
    Es geht um die MAX232-Beschaltung.

    PIN 16 geht auf +5V, PIN 15 wird auf GND gezogen, zwischen PIN 15 und 16 wird der Kondensator C1 mit 100n geschaltet, richtig?

    PIN 6 geht über C5 4,7 µF auf GND. PIN2 geht über C6 4,7 µF auf +5V. Eine Verbindung zwischen PIN2 und PIN 6 besteht hinter den Kondensatoren nicht.

    Ist das so richtig?

  8. #8
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Wie schon geschildert wurde ist es in Schaltplänen üblich das da die Pin´s nach Funktionsweise sortiert sind. Anhand der Pinnummer kann man genau zuordnen wo die Anschlüsse bei den IC´s sind.

    Die Darstellung auf der Rowalt Seite (kann man als Verdrahtungsplan bezeichnen) ist zwar zum Nachbauen günstiger, aber zum verstehen oder erweitern der Schaltung deutlich unübersichtlicher. Wenn du erst mal ein paar Schaltpläne studiert hast, dann wird dir bald diese Darstellung auch sehr vertraut und übersichtlich erscheinen. Ist einfach nur Übungssache. Je komplexer die Schaltung je übersichtlicher wird die genormte Schaltplandarstellung gegenüber dem Bestückungsplan mit eingezeichneter Verdrahtung.

    Deine oben geschilderte Pin-Beschreibung hast du richtig interpretiert. Leiterbahnen die sich überschneiden sind nur dann verbunden wenn ein Punkt dies an der Kreuzungsstelle anzeigt.
    Bei dem normalen Max kannst du ca. 1uF bis 10 uF nehmen, generell klappt das alles. Ich nehme meist 4,7uF weil ich die in einer recht kleinen Bauform bekomme.

    Gruß Frank

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