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Thema: Gefahr eines Brandes durch Kurzschluß etc

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Gefahr eines Brandes durch Kurzschluß etc

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    Hi liebes Forum,

    ich betreibe die meisten meiner Schaltungen über ein gekauftes Steckernetzteil, meist 5V mit max. 3A.
    Angeschlossen sind dann unterschiedliche Controller, LEDs u.Ä..

    Meine Frage, kann es bei 5V zu einer Brandentwicklung kommen, nehmen wir mal an ein Chip brennt durch, es kommt zu einem Kurzschluss oder was auch immer.

    Ich danke euch für eure Mühe!

    Crypi

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber ja unter Umständen ist es mit der Leistung möglich!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Entscheidend ist weniger die Spannung als viel mehr der Strom, der einerseits vom Netzteil bereitgestellt werden kann, andererseits aber bei entsprechender Nennspannung durch das defekte Bauteil fließt. Erfahrungsgemäß reichen schon relativ geringe Ströme, um unterdimensionierte Bauteile zu erwärmen. Ob das reicht, um einen (Schwel-)Brand auszulösen, keine Ahnung, da kommt irgendwann auch noch der Faktor Zufall mit ins Spiel, ebenso wie die Umgebung (Kühlung/Lüftung, entzündliche Stoffe in der Umgebungund sowie deren Zündtemperatur etc.)

    mfG
    Markus

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ jcrypter

    Ich vemute, dass eine unbrennbare Unterlage unter der testender Schaltung und ausreichende Entfernung zu brennbaren Gegenständen genügen sollten, habe jedoch bisher leider keine Erfahrung mit Brandentwicklung in elektronischen Schaltungen.

    Ubrigens, am sichersten wäre hoffentlich das Testen von gefährlichen Schaltungen z.B. wegen Funkenentwicklung bzw. Explosionsgefahr in geschlossenem Metallgehäuse mit genug dicken Wänden durchführen. Um ganz sicher zu sein, müsste man sich zuerst ein entsprechenden Bunker errichten.
    Geändert von PICture (25.05.2011 um 11:54 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von SlyD
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    Mir ist schonmal vor Jahren ein kleiner ULN2803 um die Ohren geflogen.
    Hat geknallt und ein Stück Plastik vom Gehäuse flog nen Meter durchs Labor
    Auch ist mir mal ein Elko geplatzt wegen Überspannung (glaube war ein 6V typ an 12V... ).

    Gebrannt hats beides mal nicht (nur gestunken ) - aber kleine Spannung heisst
    nicht das nichts passieren kann.


    Grundsätzlich sollte man "basteleien" niemals längere Zeit unbeaufsichtigt betreiben.

    MfG,
    SlyD

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Wie schon geschrieben wurde sollte man Schaltungen nie alleine lassen (Testschaltungen). Wenn man einen Langzeittest durchführt sollte man es auf eine nicht brennbare Unterlage legen. Ich habe z.B. einen FU eine Woche einen Dauertest durchlaufen lassen (ohne Last). Der FU lief 24h durch (auch am Wochenende). Der Grund war, da ich einen Temparaturfühler deaktiviert habe und der FU in der Firma lag. Ich habe es in der Schlosserei auf einen Metalltisch gelegt (ohne brennbare Stoffe in der Nähe).

    Man sollte Bauteile, die sich sicher erwärmen (z.B. Spannungsregler, Leistungstreiber wie z.B. Fets,...) können kontrollieren. Bei deinem Netzteil hast du 5V und 3A. Das ergibt im Fehlerfall eine Verlustleistung von 3Ax5V=15W. Denke an eine Glühbirne mit ca. 15W, welche Wärme die erzeugt. Die gleiche Energie wird dann deine Schaltung erzeugen. Wenn du den ungefähren Strombedarf deiner Schaltung kennst solltest du eine Sicherung verwenden oder besser weil billiger und universeller ein Labornetzteil mit Stromregler. Dieser regelt im Fehlerfall den Strom unter das Limit, das du eingestellt hast.

    Es gibt auch Bausätze, die den Stromkreis trennen (elektronische Sicherung). Ich habe so einen Bausatz vor langer Zeit gekauft für einen Strom bis 10A und einstellbarer Ansprechgeschwindigkeit (wie z.B. bei Sicherungen flink, träge,...)

    MfG Hannes

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Guten Morgen,

    ginge z.B. solch eine Sicherung:

    http://www.conrad.de/ce/de/product/5...MD-SSQ-F-15-A/

    Mehr als 1,5 A können im Normalfall nicht anfallen.

    Crypi

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Mehr als 1,5 A können im Normalfall nicht anfallen.
    Wenn man es ganz genau nimmt, können auch bei flinken Sicherungen für einen kurzen Moment sehr viel höhere Ströme auftreten!

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Also ist eine Sicherung auch nicht der richtige Weg?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Also lieber eine träge Sicherung?
    Nee das meinte ich damit nicht!
    Eine träge braucht ja noch viel länger bis sie durchbrennt.
    Eine träge benutzt man wenn z.B. beim einschalten kurzzeitig mal höhere Ströme auftreten, was oft aber ganz normal ist.

    Doch eine Sicherung macht aufjedenfall Sinn! Ich wollte damit nur sagen das eine Sicherung auch nicht immer ausreicht.
    Die Schaltung und die Bauteile müssen ausreichend dimensioniert sein, ausreichende Kühlung,... da kommen viele Dinge zusammen.

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