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Thema: HF Spindel ansteuern

  1. #1
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    HF Spindel ansteuern

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    Hallo Leute,

    hab hier eine Spindel von Kavo (Zahnmedizin)

    Daten: EWL Typ 4914 max 30000 U/min.

    Die Spindel hat eine Seperate Spule keine Schleifer,die Welle vorn ist magnetisch. Am anschluß hinten 3 Pin`s, schlußfolgerung Brushless ??

    Von Pin zu Pin hab ich 1 Ohm gemessen.

    Soooo, wie bekomm ich das ding zum laufen.

    Probiert hab ich schon einen Brushlessregler mit Servotester, Servotester um dehn Regler anzusteuern.

    Jedoch fands der Brushlessregler besser sich mal in Rauch aufzulösen, Probiert mit 10V max. 5A mehr gibt mein labornetzteil an Strom nicht her.

    Jetzt steh ich aufm Schlauch.

    Hat jemand noch ne Idee? Hab ich nen denkfehler.

    Hab mal Bilder mitangehängt.

    http://imageshack.us/photo/my-images/808/img5959a.jpg/

    http://imageshack.us/photo/my-images/709/img5956c.jpg/

    http://imageshack.us/photo/my-images/856/img5951v.jpg/

    Grüßle Sven

    Edit: hab gerade noch rausgefunden das das Teil wohl 100 Watt Leistung hat.
    Geändert von T4Sven (12.05.2011 um 23:37 Uhr)

  2. #2
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    Das spricht schon für einen Bruschless bzw. Drehstrom-Syncronmotor. Der Brushless Regler hätte funktionieren können - wenn er zu Motor passt.

    Ein einfacher Test um zu sehen, was man an Spannung und Strom bräuchte, wäre die Spindel mit einigermaßen definierter Geschwindigkeit (z.B. 1000 U/min) zu drehen und dann die Spannung zu messen. Als grobe Schätzung angesichts von 1 Ohm Widerstand und 100 W, sollte es so im Bereich 10-20 V sein.

  3. #3
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    ok das werde ich mal messen und dann berichten, was denkst du hat den regler dann zur exposion gebracht ? zu unterdimensioniert ?

    Was mir gerade noch einfällt wie messe ich den drehstrom ? Mit nem Multimeter wirds wohl kaum gehen da die Frequenz der wechselspannung zu hoch ist .

  4. #4
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    Wenn man den Motor mir 1000-5000 U/min dreht sollte es mit den meisten Multimetern gehen: das sind dann vermutlich nur 17-80 Hz, eventuell noch das 2 oder 3 fache, kaum mehr. Es kommt ja bei der Spannung auch nicht auf 10 oder 20 Prozente an.

    Die ca. 1000 U/min könnte z.B. ein Akkuschrauber liefern, mit einem Stück Kunststoffschlauch oder Kabel als Kupplung.

    Was den 1. Brushless Regler gestört hat, ist schwer zu sagen. Was war das denn für ein Regler ? Das könnte z.B. Überspannung oder eine zu kleine Induktivität der Spulen sein, vor allem wenn der Regler eher klein war.

  5. #5
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    Hallo,

    hab nun mal gemessen.....

    1000 U/min 0,1 V 18 Hz
    5000 U/min 1,7 V 79 Hz
    7500 U/min 2,9 V 122 Hz

    Laut Oszi (Bild) ne schöne Sinuskurve
    http://imageshack.us/photo/my-images...052011009.jpg/

    Kann jemand was damit anfangen ?? (Besserwessi )

  6. #6
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    Die Frequenzen zeigen schon mal das Drehfrequenz und die Frequenz des Stromes übereinstimmen. Damit weiß man schon mal welche Frequenz man da braucht (z.B. 500 Hz für 30000 U/Min). Das was war nicht selbstverständlich, da hätte auch ein Faktor 2 oder 3 dazwischen sein können.

    Die Spannungen gehen nicht so ganz linear mit der Drehzahl hoch, aber für 30000 U/min muss man wohl mit etwa 12 V im Leerlauf rechnen, eventuell etwas mehr. Für 100 W sollte der Strom dann bei etwas unter 5 A je Anschluß liegen. Das paßt auch einigermaßen zu 1 Ohm Widerstand der Spulen.

    Das sind eigentlich keine so extremen Daten. Wieso der Bruschless Regler das nicht mochte ist schwer zu sagen. Das zu schwache Netzteil sollte es eigentlich nicht sein, denn mit weniger Spannung und maximalem Strom reduziert sich halt nur die maximale Drehzahl und das Drehmoment.

    Ist halt die Frage ob man einen passenden Bruschless Regler findet, oder was selber bauen muss. Für einen Weiteren Test könnte man ein paar Widerstände (z.B. je 2 Ohm) in Reihe Schalten, um den Regler zu schützen - da brennen dann eher die Widerstände durch, und für den Leerlauf sollte es reichen. Ob das mit der Induktivität paßt sollte in der Beschreibung des Reglers stehen - notfalls noch eine Induktivität dazu. Erfahrungen mit Brushless Motoren habe ich aber nicht, nur mit HF Asynchron Motoren (die sind etwas gutmütiger) und Schrittmotoren.

  7. #7
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    Ich danke Dir für dein Resultat .

    Selber bauen wird schwer.
    Wenns nich mit sagen wir mal einem oder mehreren NE555 geht siehts schlecht aus , weiter reichen meine kenntnisse ned ,
    Microcontroller ganz zu schweigen.

    Werd wohl noch nen Regler kaufen müßen

  8. #8
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    Mit einem NE555 wird es schwer. Da kann man einiges machen, aber da hätte ich noch keine so rechte idee. Die Minimallösung die mir einfällt, wäre mit einem Stereo Audio Verstärker - ist aber schon etwas aufwendiger, und erzeugt recht viel Abwärme.

  9. #9
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    Ich seh die problematik in der Phasenverschiebung, sinuskurve is ja mit nem ne555 kein problem danach mit ner Phasenverschiebung von 120" bzw 240" dann in 3 Mosfet`s,

    oder Ne555 dann Mosfet`s und dann die verschiebung,

    ich glaub so leicht gehts dann doch ned ,

    Abwärme ..... naja bei einem 3D Bild ca. 15 X 20 cm rattert meine Fräse 7 Std d.h. 7 Std heizwärme, im Winter wärs kein Problem

  10. #10
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    Die Ansteuerung muss nicht Sinusförmig sein. Man kann es auch mit einer Rechteck Form machen - so machen es die Brushless Regler auch. Eine kleine Schwierigkeit liegt darin, das man bei geringer Drehzahl die Spannung reduzieren muss, und ggf. den Strom überwachen muss. Außerdem kann man wie bei Schrittmotoren nicht einfach einschalten und der Motor läuft - sondern man muss die Drehzahl langsam hochfahren, so dass der Motor folgen kann.

    Die einfache Lösung ist halt ein µC und dann 3 Halbbrücken dran. Dazu ggf. eine Spannungsregelung über PWM : kann man extra machen (etwas einfacher), oder halt auch das PWM Signal an die Spulen (weniger Aufwand, aber mehr Störungen und vom Motor abhängig). Ein Problem, dass den ersten Brushless Regler zerstört hat, könnte eine zu geringe Indiktivität der Wicklungen sein.

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